Deutschland

Freitag, 28.08.2009

CDU-Lebensschützer werfen Linkspartei Krieg gegen Ungeborene vor

 

Logo der Christdemokraten für das Leben Foto: JF

Embryo in der 9. Schwangerschaftswoche: Nur ein „Zellhaufen“? Foto: Wikipedia/Ed Uthman

Asja Huberty Foto: Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein

BERLIN. Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben der Linken-Politikerin Asja Huberty „unglaubliche Menschenverachtung“ und „abgrundtiefen Kinder- und Familienhaß“ vorgeworfen, weil diese ungeborenen Kindern den menschlichen Charakter abgesprochen hat.

Huberty, die Mitglied des Landesvorstandes der Partei in Schleswig-Holstein ist, hatte in einem Artikel im Internet zum veränderten Spätabtreibungsgesetz Embryos als „Zellhaufen“ bezeichnet, die sich „im besten Falle auf der evolutionären Stufe mit einer Kaulquappe“ befänden und nicht auf der mit einem Menschen.

Der Fötus sei kein Individuum und verfüge weder über einen Charakter noch über eine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur. Er „befindet sich in einem Zustand der Dämmerung, etwa vergleichbar mit dem unbewußten Gefühlsleben einer Pflanze“.

Lebensschützer reagierten mit Empörung. Die „primitive und ideologische“ Weise, mit der Huberty ungeborenen Kindern das Lebensrecht abspreche, gebe Grund zu tiefer Besorgnis und sei ein bedrohendes Fanal, sagte die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr der JUNGEN FREIHEIT.

„Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“

Ein Schwangerschaftsabbruch könne daher auch niemals als Mord bezeichnet werden, da schlicht niemand ermordet werde, schrieb die 22 Jahre alte Politikerin in dem Text, der auf der Internetseite der Linkspartei Schleswig-Holstein veröffentlicht wurde.

„Es hat sich beim Führungsnachwuchs der Linken wohl noch nicht herumgesprochen, daß der Staat aus guten Gründen dazu verpflichtet sei, die Würde und das Lebensrecht eines Menschen von Beginn an zu schützen“, kritisierte Löhr Hubertys Äußerungen.

Die Linke gebe sich als Antikriegspartei, doch was sie in Wirklichkeit anstrebe, sei ein „Krieg gegen Kinder durch Abtreibung“ und die Unterdrückung der Familien durch Verstaatlichung der Erziehung. „Diesen menschenverachtenden Sozialismus erkennen wir wieder, auch wenn er jugendlich daherkommt“, sagte die CDL-Vorsitzende.

Die Linkspartei wollte sich zu den Vorwürfen der Christdemokraten für das Leben nicht äußern: Man kenne den Artikel nicht und wolle ihn auch nicht kommentieren, sagte eine Sprecherin der Bundespartei gegenüber der JF. Der schleswig-holsteinische Landesverband hingegen bezeichnete Hubertys Text als „Diskussionsbeitrag“, der nicht repräsentativ für die Meinung der gesamten Partei sei.

Inzwischen hat die Linkspartei auf die Proteste reagiert und den Artikel gelöscht.

Der Artikel ist jedoch auf dieser linksradikalen Seite noch dokumentiert.

(krk)




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Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 30-08-09 19:49

Soeben habe ich die Hochrechnungen der Landtagswahlen gesehen und einen dicken Hals bekommen, angesichts der Ergebnisse der Linkspartei, vor allem im Saarland.Danach lese ich den gesamten Artikel dieser linken, Huberty, und ich muß sagen,ich bin entsetzt.Ist das die politische Zukunft unseres Landes?Ist das unsere neue geistige Elite?Werden wir solch menschenverachtende und an Schizophrenie kaum noch zu überbietenden Äußerungen bald alltäglich finden müssen?Mir macht das Angst.Angst um unser Land,Angst um die Gesellschaft.Wir müssen etwas tun. Wir alle wissen was hier läuft,aber wir müssen versuchen,jene aufzuwecken,die es nicht schaffen,von allein munter zu werden,Wenn wir das nicht packen,gehen wir einer sehr düsteren Zukunft entgegen.

 

Joachim Greenwood aus USA

Sonntag, 30-08-09 04:02

Ach Herr Menberg,
und diese Abgeordneten sind keine Linken?
Interessante Sichtweise die sie da haben. Sehr interessant.
Und die CDU ist natuerlich christlich. WoW

 

Holger Forst aus Köln

Samstag, 29-08-09 16:29

Wenn man dem Sams zu viele Drogen gibt, kommt so etwas bei heraus. Menschenverachtung war auch vor 1989 ein Hauptbetätigungsfeld der "Menschheitsbeglücker" von der SED, nur noch widerlich!

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Samstag, 29-08-09 11:45

Manchmal sind sie dankenswerterweise ja doch offen und geben Preis, was sie wirklich denken. Dann kommt die ganze menschenverachtende rote Ideologie ans Tageslicht. Man kann Fr. Huberty für diesen offenherzigen Einblick nur danken.

 

Thorsten Menberg aus Contwig

Freitag, 28-08-09 22:59

Wer sitzt denn seit Jahren in der Regierung und lässt die Kindermorde zu ? Über 600 Abgeordnete, die alle nach ihrem Gewissen entscheiden tun dagegen nichts. Eine Pauschale Verurteilung der Linken als Kindermörder ist ungerechtfertigt. Viele arbeiten mit behinderten Jinder zusammen und haben Spaß an der Arbeit. Jedes Menschenleben ist lebenswert und wir dürfen keine Selektion betreiben, aus welchen Gründen auch immer !

 

Martin W aus München

Freitag, 28-08-09 22:15

Auch Frau Huberty ist nach ihrer eigenen Logik nichts als ein Zellhaufen. Auch hier müsste nach ihrer eigenen Logik das Töten straffrei sein.
Dasselbe betrifft auch die anderen Politiker der Grünen, der SPD, der FDP und der CDU/CSU, die für ungestraftes Morden von Kindern im Mutterleib abgestimmt haben.
Leider kann man, wenn man eine bessere Moral hat, diese Menschen nicht ihrer eigenen Logik zuführen.

 

Michael Her aus aus G.B.

Freitag, 28-08-09 18:51

Es muss alles so kommen und noch viel schlimmer, bis auch die letzten sich entscheiden müssen wo sie stehen. Es wird am Ende all dieses Unrats nur noch sein "heiß oder kalt". Alles was dazwischen ist wird vergehen und die Spreu wird vom Weizen getrennt sein. Bis dahin muss man noch viel ertragen und über sich ergehen lassen.
Als Unvollkommener würde ich mir wünschen, dass man diese Frau damals abgetrieben hätte, aber es ist wohl so, dass auch das zugelassen ist, um das herbeizuführen, was im großen Plan Gottes vorgesehen ist.

 

Pia X. aus Berlin

Freitag, 28-08-09 18:47

Naja, immer dasselbe mit den Reduktionismen, wie immer man es dreht. Wenn man menschliches Sein und Handeln letzlich auf den Austausch und die - wie auch immer "gerechte" - Verteilung von Ressourcen reduziert, wie es die dumm-peinliche Linke weltweit vorexerziert, bleibt ja gar nichts anderes übrig, als in ungeborenem Leben lediglich "Zellhaufen" zu sehen. Ein Kind _ist_ ein ökonomisches Risiko. Ja! Aber es ist eben auch gleichzeitig _unendlich_ viel mehr. Und Reduktionismus ist eben Reduktionismus, weil er das genau abstreitet.

 

Joachim Greenwood aus USA

Freitag, 28-08-09 18:09

Man bekommt eine Gaensehaut, wenn man sieht wie Linke das menschlich leben beurteilen.
Sie plaerren wegen dem Holocoust herum und versuchen die Eutanasiegesetze und Eugenik in Vergessenheit greaten zu lassen. Warum? Um genau diese mit neuen itelektuell verbraemten Worten wiederzubeleben?
Gibt es nicht schon wieder die vorselektion von Menschenleben im Mutterbauch?
Mir auf jeden Fall, kommen diese Erklaerungen uber den Wert menschlichen Lebens doch nun mehr als bekannt vor.
Festzustellen bleibt, das Sozialismuss, Komunismuss noch nie ohne diese zwei Sichten auf den Wert eines Menschen ausgekommen sind.
Ja und auch nicht zu vergessen, das es auch damals nicht die christlich buergerlichen waren, sondern die nationalSOZIALISTEN, welche den Wert menschlichen Lebens an der Evolutionstuffe der verschiedenen Menschengruppen festgemacht haben.

 

ernst-august feldmann aus Berlin

Freitag, 28-08-09 16:52

Im übrigen sei darauf hingewiesen, daß uns unsere Kinder nicht gehören. Denn sonst könnten wir ja mit ihnen machen, was wir wollen.
Unsere Kinder gehören der Gesellschaft, oder dem Staat.
Er muß zur Not auch letztlich für sie aufkommen.
Warum also stellen die Regierungen nicht auch das ungeborene Leben unter diesen Schutz?
Dies wollen übrigens auch die CDU-Vertreter nicht.
Frau Löhr sollte da besser mit der eigenen Partei ins Gericht gehen.

 

ernst-august feldmann aus Berlin

Freitag, 28-08-09 16:44

Die Meinung von Frau Huberty ist die offiziell vorherrschende Meinung auch unserer deutschen Interessenvertreter. Die vermeiden nur das Wort Zellhaufen.
Ich stelle mir nach 8 Mio. Abtreibungen bei uns eine Welt vor, wo keine Frau mehr abtreibt.
In der man ihr sagt, daß jedes Kind, egal in welchem körperlichen oder geistigen Zustand, wertvoll für uns ist und im Notfall von unserem Volk getragen und umsorgt wird.
Nicht auszudenken auch, welches Potential in 8 Millionen Menschen steckt.
Man darf wohl annehmen, daß Frau Huberty bei jeder erschlagenen Robbe in Tränen ausbricht und jeden Hundewelpen süß findet.
Unser Volk hat die Macht, solchen Interessenvertretern in Deutschland keine Macht zu lassen.
Keine der etablierten Parteien wählen.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Freitag, 28-08-09 16:01

Asja Huberty, einst ebenfalls ein embryonaler "Zellhaufen" hat wohl ihren "Zustand der Dämmerung" noch nicht überwunden. Ihre Ansichten, die Mechthild Löhr vollkommen zu Recht als menschenverachtend bezeichnet, kommen mir "etwa vergleichbar mit dem Gefühlsleben einer Pflanze" vor. Wobei ich eigentlich nicht einmal das angemessen beurteilen könnte.
Vielleicht sollte man sie aufgrund solcher Äußerungen sozusagen politisch abtreiben. Sie also von ihren politischen Funktionen - bildlich gesprochen - vorzeitig entbinden. Denn offenbar verfügt sie "weder über einen Charakter noch über eine wie auch immer geartete Persönlichkeitsstruktur."

 

Petra Walters aus Berlin

Freitag, 28-08-09 15:59

Ich habe diesen Artikel schon vor einer Woche gelesen:
selten ist mir eine so widerliche, menschenverachtende Sprache untergekommen.
Meiner Meinung nach gehört diese Dame therapiert, denn so ein Hass kann nur mit einem frühkindlichen Trauma erklärt werden.

 

Martin K. aus NRW

Freitag, 28-08-09 14:34

Es ist doch nichts Neues, dass Linke menschenverachtend sind.

 
 

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