Kultur

Samstag, 22.08.2009

Rache an Deutschland

Von Claus-M. Wolfschlag

Filmplakate für „Inglourious Basterds“:

Unentschlossen zwischen Parodie und Drama Fotos: Universal

Die Story ist plump wie bei faktisch allen Tarantino-Filmen: Eine alliierte Spezialeinheit unter Führung des bärbeißigen Leutnant Aldo Raine (Brad Pitt), bestehend zumeist aus jüdischen Deutschenhassern, hat im Zweiten Weltkrieg den Auftrag, hinter der Frontlinie möglichst viele Skalps von den Köpfen getöteter Wehrmachtssoldaten zu schneiden.

Zur Premiere eines deutschen Propagandafilms in Paris, zu der sich die gesamte Führungselite des NS-Staates versammeln will, plant der Trupp schließlich ein Massaker. Dasselbe Ziel verfolgt die jüdische Kinobesitzerin Shoshanna (Mélanie Laurent), um die Ermordung ihrer Familie zu rächen.

Mit Hilfe des aus persönlichen Motiven überlaufenden SS-Mannes Landa gelingt der alternative Geschichtsverlauf. Das Kino explodiert, mit ihm Hitler, Goebbels sowie einige hundert geladene Gäste, darunter Frauen und Kinder. Hurra, der Krieg ist vorbei. Die Geschichte ist alternativ und dennoch gleich verlaufen. Die Guten haben schon aus Gerechtigkeit gewonnen. Das war „Inglourious Basterds“.

Stil eines Italo-Western

Doch in Tarantino-Filmen kommt es bekanntermaßen viel mehr auf die Art der Inszenierung, die Dialoge an. Konnte Regisseur Quentin Tarantino auf diese Weise seinerzeit mit „Pulp Fiction“ (1994) und „Death Proof“ (2007) unterhaltungstechnisch überzeugen, weil er in seinem US-amerikanischen Denkkosmos blieb – der Welt von Drogendealern, Auftragskillern, Stuntmen, Barbetreibern und Go-go-Tänzerinnen –, so hat er sich nun gründlich verhoben.
Inhaltlich wird er der hochkomplexen historischen Situation ohnehin nicht gerecht, liefert keinerlei Erkenntnisgewinn.

Aber auch filmisch hat es nicht zu Neuem gereicht. Nicht ansatzweise ist die Virtuosität und Verspieltheit von „Death Proof“ erkennbar.  Die oft erwähnte Anlehnung von „Inglourious Basterds“ an B-Movies der 1970er Jahre erfolgt nur in der Eingangsszene, die das Auftauchen des SS-Mannes Hans Landa auf einem einsam gelegenen französischen Bauerngehöft im Stil eines Italo-Western inszeniert. Danach bleibt „Inglourious Basterds“ ein konventioneller, zähflüssiger, ja langweiliger Streifen ohne besondere Raffinesse, irgendwo unentschlossen zwischen Parodie und Drama.

Die einzige schauspielerisch interessante Figur stellt der SS-Judenverfolger Hans Landa dar, in dessen Rolle der Österreicher Christoph Waltz alle anderen Darsteller an die Wand spielt. Landa verkörpert den Typus des hochintelligenten, weltgewandten Soziopathen, der schon in der alliierten Propaganda üblicherweise als NS-Führungsfigur dem tumben Landser gegenübergestellt wurde. In „Inglourious Basterds“ erweist sich Landa letztlich als purer Technokrat, der rechtzeitig zum persönlichen Vorteil die Seiten wechselt.

Kein Unterschied zwischen Deutschen und Nazis

„Inglourious Basterds“ ist ein absurdes Kriegsdrama, gespickt mit Stereotypen und Ressentiments. Auch die Darstellung der NS-Größen bietet keine neuen Facetten. Dutzende Male schon hat man etwa die ewig gleich dumm herumkreischende Hitler-Karikatur gesehen, wie sie nun „Tatort“-Darsteller Martin Wuttke schlecht verkörpert.

Schon der dumpfe antideutsche Charakter des Streifens sollte zu denken geben. „Nazis verdienen keine Menschlichkeit. Sie müssen vernichtet werden“, gibt Aldo Raine lässig als Anweisung aus. So kann sich der popcorngesättigte Zuschauer belustigt daran weiden, wie Menschen bestialisch totgeprügelt, zerschossen und zerstückelt werden. Dabei ist eine Unterscheidung zwischen Deutschen und Nazis in „Inglourious Basterds“ Makulatur, ständig und wahllos wechseln die synonym verwendeten Begriffe.

Abgesehen von einigen Überläufern in alliierten Diensten werden Deutsche nur als Sadisten und Judenhasser dargestellt, als niederträchtige Zyniker, Stürmer-Leser oder verklemmt grölende Saufköpfe. Sie trinken Bier und lachen dumm und stopfen sich Apfelstrudel mit Schlagsahne gierig in den Schlund. Brutalität lauert stets im Hintergrund ihrer miesen Scherze. Doch auch hinter ihren zuweilen scheinbar harmlosen Fassaden sitzt stets das Mördergemüt. >>



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Johann Welch aus Deutschland

Dienstag, 01-09-09 13:54

Es ging mir nicht um kulturelle Überlegenheit (was soll das überhaupt sein?) sondern darum, was Deutschland mit einem Krieg erreichen könnte, was es nicht auch so erreicht. Der größte Teil Europas hat die DM eingeführt. Ok, sie wird jetzt Euro genannt, aber wenn man die Eigenschaften des Euro betrachtet, ähnelt er mehr der DM als jeder anderen Währung.

Und was ist jetzt noch mal Ihr Problem mit dem „neuen deutschen Mannsbild“? Ihre Andeutungen hören sich an, als bevorzugten Sie den Muff der 50er, 30er und Kaiserzeit, aber vielleicht tue ich Ihnen auch unrecht. Seien Sie doch so nett, und legen etwas präziser dar, was sie den „Memmen“ so vorwerfen.

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Dienstag, 01-09-09 12:24

@ Johann Welch aus Deutschland
Sehr lesenswert zum Thema Joachim Fernaus Standardwerk: "Caesar laesst gruessen". Vor allem in den letzten 3-4 Kapiteln hat er vor fast 40 Jahren den Zustand der heutigen Welt, zumal den der brD, treff- und instinktsicher vorhergesagt und beschrieben, so dass es einem fast froestelt... Dieser Grosse seiner Generation wusste schon damals ganz genau, wohin der Zug faehrt - aber auch er war ja ein "Ausgestossener", wieder einmal ganz zufaellig natuerlich...(Kommentar 5/5)

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Dienstag, 01-09-09 12:07

3.Wie gewinnt man einen Krieg? Indem man seine reichsten oestlichen Provinzen einbuesst, die 1/3 des Reichsterritoriums azusmachen? Indem die Haelfte mindestens der dortigen weiblichen Bevoelkerung vergewaltigt und dann ermordet wird, ohne dass irgendjemand jemals dabei an Rache gedacht hat? Indem durch reeducation die sinkende angestammte deutsche Bevoelkerung auf so einem Stand ist, dass sie solchen Dreck wie dieses o.a. Machwerk wohl absolut geniesst? Indem in allen „Nationalmanschaften“ Afrikaner, Tuerken, Polen, Asiaten, Jugos udm. mitmachen? Indem nach dem Zusammenbruch des Ostblocks der nur fuer einige Jahrzehnte ausgesetzte Morgenthau-Plan zielstrebig bis ans bittere Ende durchgeführt wird? Schoene,
(Kommentar 3/5)

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Dienstag, 01-09-09 09:51

@ Johann Welch aus Deutschland
Noch so ein "ultimatives" Totschlagargument:
"Zur kulturellen Ähnlichkeit von Türken und Griechen: Es geht da nicht darum, ob die einen in ’ne Moschee und die anderen in ’ne Kirche gehen, sondern eher um Nationalstolz, Familienleben, Einstellung zu Leben, Politik und Wirtschaft, Küche (auch die erwähnten Süssigkeiten) und so weiter und so fort…
Was sie von Ihrer Familie so erzählt hat (Vater als unkritisierbares Familienoberhaupt zum Beispiel) hat stark an einige Klischees über Türken erinnert."

Dann sind wohl auch Italiener, Chinesen, Araber, Spanier, ja sogar die Oberoesterreicher wohl alles Tuerken, nicht wahr? Hoer bitte auf, ich krieg schon Bauchweh und Lachkrampf vor so viel Argumentationsstaerke..

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Dienstag, 01-09-09 09:43

wahrliche „Totschlagargumente“ fuehrst du hier an…

Man braucht nur in IRGENDEINE brD-Stadt kurz spazieren gehen (es muss nicht unbedingt gleich z.B. Offenbach sein, nein…), um den handgreiflichen Niedergang mit Haenden greifen zu koennen,, oder an Touristenorten die Memmen zu erblicken, die sich wohl deutsche Gender-Maenner nennen, und darauf sogar stolz sind. Sogar tuechtige, fleissige, intelligente und ehrgeizige europaeische Auslaender wie z.B. Griechen drehen sich mit Abscheu ab und ziehen lieber wieder heim…
Aber Menschen wie du sind nicht einfaeltig, sie haben IMMER handgreifliche materielle Gruende, so zu tun, als ob… „An ihren Werken sollt ihr sie erkennen…“, heisst es naemlich...

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Dienstag, 01-09-09 09:40

@ Johann Welch aus Deutschland
1.Dein Name zuallererst weisst darauf hin, dass du kein Deutscher bist, sondern vielleicht ein sogenannter „Angelsachse“, „Brite“ oder eher was sich hinter solchen DURCHAUS vagen Herkunftsbezeichnungen zu verbergen pflegt, ne? ;))
2.Wenn das laecherliche Argument des Verkaufs von Solarmodulen und Windraedern irgendeine kulturelle Ueberlegenheit der klein-brD manifestieren soll, und das der brD letztes Floss im Ozean des Untergangs und ihres Volkstodes sein soll, dann ist es schon laengst mit ihr vorbei, denn laengst haben euch z.B. die Chinesen, Japaner schon eingeholt, und demnaechst wohl auch die Inder. Kultur ist mehr als wie ein braves Raedchen im System Schrauben zu drehen, um es vereinfacht

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 31-08-09 17:14

@Manolis Amargiannakis: Ich weiß immer noch nicht, worauf Sie hinauswollen. Da wird pathetisch von Blut, Schweiß, Testosteron und Stahl geschrieben, hört sich für mich nach Krieg an. Wozu? Deutschland ist ohne Krieg in Europa mächtiger geworden, als es zu Friedenszeiten je war, Deutsche Normen sind in jedem europäischen Land eingeführt worden, es ist eines der letzten Länder, mit nennenswerter industrieller Substanz. Nur weil die meisten Deutschen nicht jedes Jahr ihrer Geschichte glorifizieren sind wir zum Untergang verurteilt?

Na schauen wir mal, erstmal verkaufen wir Solarmodule und Windräder nach Griechenland, denn dort hat es trotz viel besserer geografischer Lage kein Unternehmen geschafft, damit an die Weltmarktspitze zu kommen…

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 31-08-09 17:07

Zur kulturellen Ähnlichkeit von Türken und Griechen: Es geht da nicht darum, ob die einen in ’ne Moschee und die anderen in ’ne Kirche gehen, sondern eher um Nationalstolz, Familienleben, Einstellung zu Leben, Politik und Wirtschaft, Küche (auch die erwähnten Süssigkeiten) und so weiter und so fort…

Was sie von Ihrer Familie so erzählt hat (Vater als unkritisierbares Familienoberhaupt zum Beispiel) hat stark an einige Klischees über Türken erinnert.

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 31-08-09 17:03

Zu Ihrem Vorschlag des Films: Von einem guten Regisseur und so hintergründig wie IB gedreht, kann ich mir einen solchen Film gut vorstellen. Aber ok, ich mochte auch „Schwarze Schafe“ und „Versprich es mir!“…

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 31-08-09 17:00

@Karl Franz: Sie schrieben:
„Aber Tatsache ist, unabhängig davon wie Tarantino es gemeint hat, das der Film in aller Welt dieses Klischee des bösen Deutschen auffrischt und am Leben hält, vor allem bei einfacheren Gemütern die ohnehin größere Vorurteile haben.“ und weiterhin bezogen Sie sich auf die Debatte zu 300 im Iran und irgendwelche bekloppten Amerikaner (Interview). Da ging es nur um Leute, die zu blöd sind, Film und Fiktion sowie Vergangenheit und Gegenwart zu unterscheiden, schlichtere Gemüter eben. Wenn die irgendwelche Vorurteile gegenüber Deutschen haben, ist mir das sowas von scheißegal, Dummheit wird es immer geben.

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Montag, 31-08-09 09:31

kennt diese Gesetze des Lebens und haelt sich immerfort daran, deshalb besteht es seit Jahrtausenden, und wird bis zum Ende der Welt auch weiterbestehen. Fuer euch dagegen ist der Vorhang leider laengst gefallen - schade fuer so ein Volk, wie ihr es noch vor 2 Generationen gewesen seid...
RIP, altes, ehrwuerdiges heiliges Deutschland...

Ein Griechischer Bewunderer der alten deutschen Kultur und Geschichte (bis einschliesslich 1945)

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Montag, 31-08-09 09:28

@Johann Welch aus Deutschland

Lieber Freund!

Freiheit hat nunmal ihren Preis, Geschichte wurde, wird und wird auch kuenftig immer mit Blut, Schweiss, Testosteron und Stahl geschrieben. Gerade deine Ansichten im Gegensatz zum gelebten Beispiel eurer Grosseltern und -muetter-Generation sollte gerade dir und deinesgleichen zu denken geben. Das Leben und die Natur funktioniert halt nach ihren immergueltigen, ehernen Gesetzen, gerade die Tatasache, dass dies dich und deinesgleichen mit Aversion erfuellt, beweist halt den - meines Erachtens - horrenden Grad des Verfalls und der Degeneration eures Landes: Der 2. WK war euer letzter emannhafter Aufschrei in der Geschichte, ihr seid ENDGUELTIG zum Untergang verurteilt... Griechenland dagegen,

 

Karl Franz aus SH

Samstag, 29-08-09 15:46

Herr Welch:
Schlichtere Gemüter könnten den Film fehlinterpretieren?
Ich habe was ganz Anderes gesagt, somit können Sie den Rest vergessen den Sie dazu geschrieben haben.
Warum kommentieren Sie meinen Beitrag wenn Sie ihn gar nicht richtig gelesen haben?

Griechen und Türken sollen sich kulturell Extrem ähnlich sein?
Schon mal die Geschichte beider Länder verfolgt?
Das einzig ähnliche ist das was die Türken in jahrhundertelanger Besatzung dort etabliert haben, wie zB einige Süßigkeiten.
Ansonsten sind sich die Länder so ähnlich wie Island und Marroko.
Grüßen sie die Griechin von mir.

 

Johann Welch aus Deutschland

Freitag, 28-08-09 14:59

In den letzten Kommentaren wurde angemerkt, dass schlichtere Gemüter den Film falsch interpretieren könnten. Soll das als Kritikpunkt gelten? Als ich in der Schule war, haben einige Mitschüler, die sich für „rechts“ hielten, gerne „Sascha“ von den Toten Hosen gesungen, weil sie nicht die Ironie nicht verstanden – sollte das Lied deswegen (aus linker Sicht) geächtet werden?

Zu den anderen Kommentaren:
– im Kino gabs keine Kinder und nur wenige Frauen
– Welcher Charakter außer Göbbels und Hitler passte denn in ein Schema?
– @Manolis: Eine befreundete Griechin meint immer, Türken und Griechen seien sich kulturell extrem ähnlich, viele wollen das nur nicht wahrhaben. Ihr Kommentar erinnerte mich stark an das Selbstverständnis vieler Türken… (:

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Freitag, 28-08-09 14:26

wir haetten allen Beteiligten, Paechter, Kinobesitzer, Produzenten u. dgl. auf brutalster Weise ihr liebes Lebchen genommen, so san halt wir, "Urmenschen", und so also (freilich: ZIVILISIERT) seids Ihr...

 

Manolis Amargiannakis aus Kreta

Freitag, 28-08-09 14:23

Was wundern sich einige Deutsche in diesem Forum und ueberhaupt? Es gibt fuer mich als Griechen, der staendig mit vielen Auslaendern taeglich in Kontakt kommt, und der vor allem selbst mehrere Jahre in der brD gelebt hat heute kaum ein entarteteres, verbloedetes, idiotischeres Noch-"Volk" als die heutigen "Deutschen" (bald auch ganz einfach als Halb-, oder Voll-"Tuerken" zu benennen). Was haben die noch mit ihren Grossvaetern gemeinsam, die wir geradew auf Kreta im Guten wie im Schlechten im 2. WK zur Genuege kenenngelernt haben? Was man auch ueber sie sagen mag, zumindest waren es ganze Maenner mit Ehre und besassen ueber sehr viel Rueckgrat.Wenn irgendwo in Griechenland oder vor allem auf Kreta so einn Decksfilm ueber Griechen herauskaeme

 

Willi Wurst aus Hamburg - Filmpalast

Donnerstag, 27-08-09 16:02

jetzt habt ihr zwei Wochen Werbung gemacht , nun ist aber gut

 

Karl Franz aus SH

Mittwoch, 26-08-09 17:19

Teil4 und Ende:

Amerikaner tötet? Viele Amerikaner waren entsetzt.
Wie man sieht, kommen oft Gefühle ins Spiel. Überall auf der Welt.

Wie Bernd Stanetzek
treffend gesagt hat, könnte man ja eine Geschichte erfinden, gut erzählt,brilliant gedreht, in der ein Deutsches Kommando englische Piloten, inklusive Kollateralschäden, liquidieren.
Am Ende wird ein Flughangar gesprengt, in dem sich Bomber Harris befindet. Und Churchill wird, um es mit Tarantinos Humor (den ich übrigens mag) auszuschmücken, eine Zigarre dort hinein geschoben, wo die Sonne niemals scheint.
Alles nur eine Geschichte.

Würde dieser Film gut ankommen?
Wieso?
Alles klar.

 

Karl Franz aus SH

Mittwoch, 26-08-09 17:15

Teil3:
den größten Völkermord der Geschichte verantwortlich sind?“
Und alle nickten zustimmend. So einfach kann man es sich machen.
Vielleicht wird diese Frau, die übrigens erstarrte vor Schreck, in Zukunft die Klischee-Nazi Filme nicht nur nach ihrer Geschichte und Regie bewerten.

Einige hier meinen wer könne schon etwas wie den Film persönlich nehmen?
Da liefen doch eh nur Bösewichte rum.
Ob es nun Deutsche seien oder nicht sei egal, es sei doch nur eine Geschichte. Nur rechte Dumpfbacken nähmen sowas ernst.
Kann sich jemand erinnern wie sich die Iraner aufgeregt haben über 300? Dabei war das ein Comic! Mit Monstern und so.
Oder wie sich die Türken in den Kinos gefreut haben als dieser Film gezeigt wurde wo ein Türkischer Rambo

 

Karl Franz aus SH

Mittwoch, 26-08-09 17:14

Teil 2:
Aber Tatsache ist, unabhängig davon wie Tarantino es gemeint hat, das der Film in aller Welt dieses Klischee des bösen Deutschen auffrischt und am Leben hält, vor allem bei einfacheren Gemütern die ohnehin größere Vorurteile haben.. Und das ist nichts Abstraktes und betrifft uns Deutsche auch in der Gegenwart.
Auch diejenigen die den Film für eine reine Geschichte ohne weiteren Einfluß halten.
Folgendes Beispiel soll das illustrieren:
Ich erinnere mich an eine Frage, gestellt von einer ARD Korrespondentin in den USA, an eine Gruppe von Amerikanern, was sie zu den vielen getöteten (von den USA) Irakischen Zivilisten meinen würden.
Die Antwort war folgende:“Sie als Deutsche wagen es mir so eine Frage zu stellen, wo Sie doch für

 

Karl Franz aus SH

Mittwoch, 26-08-09 17:12

An Herrn Welch und co:
Teil1
An Herrn Welch und co:

Zunächst Herr Welch, es gibt einen Film aus den 60ern, in dem die Engländer tausende von Zulu töten die sie angreifen. Die Zulu sind böse schwarze wilde die den Engländern ihre Kolonie streitig machen. Ist jetzt ein aktueller Zulu, der beleidigt diesen Film sieht, selber Schuld daß er sich mit diesen „bösen“ Zulu vom Film identifiziert? Oder liegt das Problem eventuell woanders?
Ich behaupte nicht, Tarantino habe gezielt einen antideutschen Film gemacht, vielleicht weil er selber antideutsch wäre.
Auch die JF Filmkritik finde ich ein wenig extrem, genauso wie die linken Kritiken aus Spiegel und co die behaupten, der Film würde den Deutschen guttun und wäre längst fällig.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Mittwoch, 26-08-09 10:07

Im Spiegel-Interview äußert sich Tarantino positiv über Leni Riefenstahl und die Goebbelsschen Filme. Dafür gibt es eine Erklärung. Er meint natürlich die brillante Regieführung und künstlerische Gestaltung. Aber jeder politische und historische Film hat auch eine Botschaft.

Wie lautet die seine? Sie lautet: Die Deutschen sind genetisch bedingt böse und gefährlich.

Deshalb ist Tarantinos Machwerk für mich ein Schundfim.

 

Martin K. aus NRW

Mittwoch, 26-08-09 07:28

@Johann Welch:
"Wenn sich jemand mit einem, der als Bösewicht dargestellt wird, identifiziert, ist das sein Problem, dass er dann auch so dargestellt wird."

Falsch. Sie wissen sehr wohl, dass heute jeder, der sich als rechts bezeichnet, in übelster Weise verunglimpft und ausgegrenzt wird. Eine sachliche Diskussion findet in der Öffentlichkeit überhaupt nicht statt, da die höchsten Ämter von linken Machthabern besetzt sind, die das Sagen haben und den "Kampf gegen rechts" in einer perfiden Weise vorantreiben.

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Dienstag, 25-08-09 21:22

Herr Welch aus Deutschland.Ich gebe Karl Franz bedingunglos Recht.Ich gehe auch noch einen Schritt weiter und behaupte,daß die Reaktionen der linken Berufsgutmenschen völlig anders ausgefallen wären,wenn TT,natürlich auch rein zufällig,als "Bösewichte" moslemische Extremisten und als Racheengel die Opfer ihrer Gewalttaten,genommen hätte.Ganz zu schweigen von der Reaktion der Islamisten...! Oder gute deutsche Soldaten gegen böse stalinistische Kommunisten.Ich vermag es mir nicht vorzustellen.Nein.Wir nehmen den deutschen,das kommt an in der Welt und sogar in Deutschland.Dennoch,das beste Forum seit langem,weil große Meinungsvielfalt.Geschichte ist aber doch etwas komplexer als TT-Filme auch wenn es angeblich satirisch gemeint ist.

 

Alon Amsellem aus Tel Aviv

Dienstag, 25-08-09 19:19

>>Das Schlimmstegeschieht immer danach. Es geschieht dann, wenn die Menschen glauben, dass sich das Schlimmste bereits ereignet habe.

 

Holger Körner aus D,

Dienstag, 25-08-09 17:51

@Michael Kramer
Nein, Filme dieser Art sind eben keine "Kunst", da sie ausschließlich wohlfeile Klischees und Ressentiments bedienen. Vergleicht man Tarantinos hirnrissige Gewaltorgie mit einem Meisterwerk wie Coppolas "Apokalypse Now", dann wird der intellektuelle und künstlerische Unterschied schnell deutlich. In Coppolas Film gibt es keine Schurken, die in ein vorgefertigtes Raster passen, Gewaltszenen sind nicht als Schenkelklopfer angelegt ("Mitten auf die Zwölf, dem Kraut!") und er entläßt den Zuschauer nachdenklich und nicht in seinen Vorurteilen bestätigt. Genau das ist der Unterschied zwischen Kunst und Trash.

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Dienstag, 25-08-09 12:38

@ Andre Boine, Marc Müller

Das zeigt ja schon die Widerlichkeit der politischen Motivation, die dahintersteckt. Grundsätzlich steht der, der unter den Nazis diente und kämpfte, immer unter Generalverdacht. Wer gar zur Führungsspitze gehörte, kann nur noch umgebracht werden. Herr Wolfschlag verweist zurecht darauf, dass in dem Kino nicht nur Hitler und seine engsten Anhänger, sondern auch Frauen und Kinder waren. Das ist ja das Gleiche, wenn es um die Vertreibung geht. Irgendwie sollen die Frauen und Kinder auch daran schuld sein, dass Grausamkeiten begangen wurden. Überdies sollten wir grundsätzlich den deutschen Soldaten eine nicht weniger ehrenhafte Motivation als den alliierten unterstellen. Letztlich starben sie für die Freiheit.

 

ALON AMSELLEM aus Tel Aviv

Dienstag, 25-08-09 12:00

Pardon! "Zur Demonisierung"_

 

Drieu La Rochelle aus Kreuzberg

Dienstag, 25-08-09 11:36

Teil 2:
Die rechte Plaudertasche Wolfschlag macht nichts anderes als die linken Plaudertaschen Seeßlen (Spiegel) und Suchsland (tp) - den Film und den Regisseur viel zu wichtig nehmen und damit das Werk vollkommen überzubewerten.

Die Diskussion zeigt ein weiteres Mal die Humorlosigkeit, die Verbissenheit und die Weltfremdheit der Rechten.

Schade eigentlich, den Film könnte man sich prima zu Nutze machen. Eine Jubelrezension verbunden mit dem Hinweis auf Tarantinos Riefenstahl-Verehrung und seiner durchaus bemerkenswerten Aussage zum Filmschaffen im 3. Reich hätte all die Suchslands und Seeßlens da draußen wesentlich mehr geschmerzt.

 

Drieu La Rochelle aus Kreuzberg

Dienstag, 25-08-09 11:32

Ich kenne und schätze alle Tarantino-Filme, den neuen werde ich mir auch ansehen.
Die Rechte macht sich mit Artikeln wie diesem komplett lächerlich, denn der Film ist ein Film. Noch nie hat ein Tarantino Film in irgendeiner Weise versucht die Realität wiederzugeben, er macht Trash, Comic, vielleicht sogar eine Art modernes Slapstick, seine Filme sind Grotesken, leben von Verdrehungen, Überschneidungen, Verfremdungen usw.
Okay, die Filmdeutschen sind mal wieder die Bösen, aber sind wir das nicht immer und auch nicht ein wenig gern? Aber wer nimmt das erst?

 

Marc Müller aus Zürich

Dienstag, 25-08-09 08:30

Hat einer der Kommentatoren den Film überhaupt gesehen? Ich finde ihn alles andere als "antideutsch".
Inglorious Basterds lebt in erster Linie von Dialogen. Der von den "Basterds" hingerichtete Feldwebel ist als aufrechter Mann gestorben. Er wäre es, wenn es Realität wäre... Der ihn niederschmetternde "Basterd" wird schon fast als durchgeknallter Feigling gezeigt.
Auch sonst ist die Haltung der "Basterds" alles andere als rühmlich. Ungeschickte Haudraufs, die den Deutschen hoffnungslos unterlegen sind.
Til Schweigers Heldentat besteht darin den Zuschauer nicht mit zu viel Dialogen zu langweilen. Er ist der Verräter schlechthin.

 

Marc Müller aus Zürich

Dienstag, 25-08-09 08:30

Diane Kruger als Bridget von Donnersmark ist einfach schlecht. Aber das hatte ich erwartet. Es gibt nur einen (Anti) Helden, nämlich den Österreicher Hans Landa, gespielt von Christoph Waltz. Er spielt die amerikanischen "Basterds" an die Wand.
Daran ändert auch das Kennzeichnen des Hans Landa am Schluß nichts.
Daniel Brühl als berühmter Wehrmachtssoldat, der 300 Amerikaner auf dem Gewissen hat, gewinnt mehr Sympathie als nur einer der "Basterds" die nämlich um ihren Plan ausführen zu können (also Hitler zu töten) ebenfalls auf die Hilfe von Hans Landa angewiesen sind.

 

Marc Müller aus Zürich

Dienstag, 25-08-09 08:30

Zum Schluß finde ich die Idee Hitler in einem Kino zu töten sehr gut. Und in diesem Kino saß niemand, der es nicht verdient hätte. Nur die Creme de la Creme der Nazis.
Dieser Film ist nicht antideutsch. Er erzählt eine Geschichte. Eine Geschichte vom "Was wäre wenn". Aber antideutsch ist er nicht. Die Basterds sind einfach Dilletanten.
Jeder der sich darüber aufregt, hat den Film meiner Meinung nach nicht verstanden.

 

Andre Boine aus Frankfurt

Dienstag, 25-08-09 01:56

Mein Gott, was für eine Aufregung.

Ich empfehle das sehr gute Interview mit Christoph Waltz unter:
http://www.stern.de/kultur/film/interview-christoph-waltz-der-film-ist-gar-nicht-fertig-7077[..] Reflektion Waltz ist hervorragend.

Und das mit Tarantino:
http://www.stern.de/kultur/film/tykwer-trifft-tarantino-das-intime-gespraech-der-top-reg[..] spricht den deutschen Soldaten Ehre & Respekt nicht ab. Ganz im Gegenteil.

Was der Film auch zeigt: auch die "Guten" handeln manchmal alles andere als astrein.

Das alles ändert nichts daran, dass Tarantio das zeigt, was richtig ist:
Die Nazis und Ihre willigen Handlanger gehören auf den Müllhaufen der Geschichte.

Es gibt überhaupt keine Veranlassung, sich persönlich angegriffen zu fühlen, weil der eigene Opa unter den Nazis dienen musste. Der wäre viel lieber daheim bei seiner Familie geblieben. Und wenn nicht: tja dann, es gilt das oben geschriebene über willige Handlanger.

Die Nationalen, Bürgerlichen und Adligen, die Adolf weiland gefolgt sind, hatten sich leider arg verrannt. Ich spreche Adolf und seinen (stillen) Sypmatisanten ab, auch nur ansatzweise gute Politik für Deutschland gemacht zu haben.



 

ALON AMSELLEM aus Tel Aviv

Montag, 24-08-09 21:46


Sehr geehrter Herr Michael Kramer,


I.D.F Soldaten dürften nicht als Rassisten oder Antisemiten diffamiert werden.Unverhältnismäßige Anweisungen wie im letzten Januar z.B die Kriegsgefangenschaft nicht zuließen, Söllten nicht zum Demonisierung einer Reservisten-Armee wie Zahal(Tzwa-Ha'am) benutzt werden.Auch wenn die Befolgung solcher Anweisungen zum unmenschlichen Verhalten führen söllte.

 

Trajan Wolfsblut aus Huglfing

Montag, 24-08-09 20:56

@Walter Manstein aus Deutschland

Ich gebe Ihnen recht!

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 18:59

@Karl Franz:

Wenn sich jemand mit einem, der als Bösewicht dargestellt wird, identifiziert, ist das sein Problem, dass er dann auch so dargestellt wird.

Mit dem Cowboy- und Außerirdischen-Vergleich wollte ich darauf hinaus, dass dieser Film nunmal reine Fiktion ist und ein paar Bösewichte brauchte. Und da hat sich Tarantino nun mal bei einem der verbrecherischsten Regime, die je herrschten, bedient. Sagt der Film irgendwo, Deutsche heutzutage zu töten ist ok? Der Ausgang hat eine zweifelhafte Moral, ohne Frage, und verdient dafür mMn. auch Kritik. Was mich hier stört, ist, dass hier die meisten Leute (so mein Eindruck) kritisieren, dass die Opfer hauptsächlich Deutsche sind, und das finde ich einfach nur unglaublich oberflächlich.

 

Karl Franz aus SH

Montag, 24-08-09 18:40

Teil 3 und Schluß:

Würde es Ihnen gefallen 60 Jahre später überall pauschal als Bösewicht darzustehen? Sogar vor dem eigenen Enkel? Den Sie sind ja der böse Opa.

 

Karl Franz aus SH

Montag, 24-08-09 18:39

Teil2:
Trotzdem kann ich mich daran stören daß ein Ami 100 Deutsche tötet, oder?
Da haben die Cowboys und die Außerirdischen wesentlich weniger zu meckern.

Tarantino bewundert im Interview Goebbels Propaganda und im Film wird auch Churchill kritisiert?
Und deshalb sind alle Kommentare hier lächerlich? Nun gut.

Mal ein Gedankenspiel: Sie werden in Zeiten des totalen Krieges als 18 Jähriger zwangsrekrutiert (wie damals Millionen!)und an die Front geschickt. 18 Jahre und keine Ahnung von der Welt. Noch keine Nazis in der Schule gehabt. Ohne die Vorbildung die heute ein 18 Jähriger besitzt. Und selbst wenn…was Deserteuren in aller Welt passiert wissen Sie ja.

 

Karl Franz aus SH

Montag, 24-08-09 18:38

Herr Welch:

Teil1:
Der Artikel ist vom Spiegel und nicht von der FAZ wie Sie behaupten. Sie haben sich in Ihrer Überheblichkeit nicht mal die Mühe gemacht das zu überprüfen bevor Sie mit unterstellt haben das „Original“ nicht gelesen zu haben.
Zu Ihren Vergleichen:
Indianer tötet cowboys: wer sollte sich schon aufregen, die betroffenen Cowboys? Die Amerikaner? Erklären Sie das mal.
Menschen gegen Außerirdische: sollten sich die Außerirdischen vielleicht aufregen?

Tarantino wollte keine realen ereignisse schildern?
Achso, und ich wundere mich schon weshalb heute nicht alle „Opas“, mit einem Hakenkreuz auf der Stirn rumlaufen.

Mal im Ernst: fast kein Kriegsfilm der 40er bis 70er stellt die Ereignisse korrekt da.

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 18:33

Nun, ich gebe zu, dass mein erster Kommentar arrogant war, nichtsdestotrotz bleibt es bei meiner Überraschung, dass sich die hier abgegeben Kommentare sowie die Rezension bis auf einzelne Ausnahmen auf dem Niveau des vor einiger Zeit gehackten B&H-Forums befinden:
– Deutschland hat einen Tumor, der immer größer wird.
– hier kann sich der Antideutsche im eigenen Dreck suhlen nach Herzenslust.
– symptomatisch für den antideutschen Zeitgeist.

Vor meinem Kommentar zu der aus meiner Sicht völlig unzureichenden Rezension gab es nur einen Beitrag, der die Möglichkeit, dass der Film mehr als „antideutsches“ Gemetzel sei, angedeutet hat.

Mit Verlaub, aber bei 25 anderen, stumpfen Beiträgen lag ein Schluss über die Leserschaft hier nahe.

 

Udo Larres aus Kruft

Montag, 24-08-09 17:27

"WELCH" Brot ich ess "DELCH" Lied ich sing! Nur schön in der Deckung von Internetforen mutig sein , oder in Überzahl 20:1 frech werden , das ist "linke" Ehre....

 

M. Kremin aus Bad Schwartau

Montag, 24-08-09 16:19

Sehr geehrter Herr Welch,

niemand spricht Ihnen das Recht ab, über den Film zu urteilen, wie Sie es für richtig halten.
Das einzige, was mich und vermutlich auch einige andere stört, ist die in Ihren Worten enthaltene Überheblichkeit.

So wie Sie mit Ihrer Meinung respektiert werden wollen und sicher grundsätzlich auch werden, so möchten wir es auch.

Niemand möchte gerne Beurteilungen über seinen, in Ihren Augen vielleicht geringen, Geisteszustand hören, allein aufgrund der Tatsache, daß er über einen überzeichneten Kinofilm urteilt.
Eine solche Bewertung von Menschen ist unseriös.

So wie Sie sich das Recht, frei zu denken herausnehmen, so tun wir das auch.
Auch das gehört zu einem freien Land.

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 16:02

[ff] einem Rachefeldzug einer Ex-Killerin. In all diesen Fällen wäre der Film der JF wohl kaum einen Artikel wert gewesen, aber da es (angeblich) ja um unsere „guten Opas“ geht, muss hier „plumpe Story“ und ein verheben an der „hochkomplexen historischen Situation“ kritisiert werden. Dabei wird beispielsweise völlig ausgeblendet, dass Tarantino mitnichten eine Dokumentation realer Ereignisse vornehmen wollte, dass Churchills Alkoholismus ebenso auf die Schippe genommen wird, wie Göbbels Ausschweifungen; die Liste ließe sich noch ewig fortsetzen.

Die fantastische Arbeit Tarantinos (besonders in der Eröffnungsszene mit dem herausragenden Waltz) wird keines Wortes für würdig befunden, da es ja ein antideutscher Film sei. [kein Platz mehr]

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 15:47

@Glorious Bastard und M. Kremin: Ein Glück…

…dass Sie hier schreiben, nach dem Kommentar von Karl Franz und dem darauffolgenden hatte ich schon befürchtet, hier sind tatsächlich Leute, die an einer Diskussion interessiert sind.

Die Reaktionen Ihrerseits waren die, die ich hier erwartet hatte: „FAZ kann man nicht lesen“, „politisch korrektes Gelaber“ usw. usf.

Es beruhigt mich ungemein, dass dies die vorherrschenden Reaktionen sind.

Aber vielleicht als Anregung: Stellen Sie sich doch mal vor, der Film handelte von Indianern, die sich gegen böse Cowboys verteidigen. Oder von Menschen, die sich gegen eine Invasion von Außerirdischen verteidigen. Wäre die Reaktion hier dann genauso ausgefallen? Oder, um bei Tarantino zu bleiben, von [ff]

 

M. Kremin aus Bad Schwartau

Montag, 24-08-09 15:21

Da hat sich nun ein kluger Mensch herabgelassen, die Web-Site der JF aufzurufen und einen Kommentar zu verfassen.
Dieser Mensch hat den neuen Tarantino-Film als einziger verstanden und teilt dieses und weitere Schlußfolgerungen daraus uns "neuen Rechten" mit.

Ich bin immer dankbar für Leute, die mir die welt erklären...

Ansonsten gilt:
"Gar nicht erst ignorieren!"
(Karl Valentin)

 

Inglorious Bastard aus Hamburg

Montag, 24-08-09 15:11

Der Welch, Johnny ist doch bloß der Prototyp des bundesrepublikanischen, politisch korrekten Spießers. Und ach Gottchen, Ihro Gnaden Befund deckt sich am ehesten mit der FAZ. Du meine Güte. So eine Kanaille würde doch Zeter und Mordio schreien, wenn Tarantino seine ´Inglorious Basterds´ auf irgendwelche Nichtdeutschen losgelassen hätte. Na ja, man kennt die Type. Vertreten knallhart, aufgeblasen und volkspädagogisch den mainstream, weil das so schön ungefährlich ist. Der hätte auch einen guten Nazibonzen abgegeben.

 

Johannn Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 14:18

@Karl Franz:

Der Kommentar vor Ihnen ist ja schon auf einige wesentliche Punkte eingegangen, ansonsten kann ich die Rezension der FAZ nur empfehlen, das ist die, die sich bisher am besten mit meinem eigenen Eindruck deckt:

http://www.faz.net/s/Rub070B8E40FAFE40D1A7212BACEE9D55FD/Doc~ECC4BD9537C0E4AB9A40BB2557C5F[..] Aussage von Tarantino bezüglich Riefenstahl ist mir durchaus bekannt, ich habe auch, wahrscheinlich im Gegensatz zu Ihnen, das Originalinterview gelesen:

http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E4F3FF466D3C44C0EBABF2DC0BD[..] vor diesem Hintergrund ist die Rezension und die meisten Kommentare hier absolut amüsant. Mir soll’s recht sein.

 

Karl Franz aus SH

Montag, 24-08-09 12:36

@ Johann Welch

Wenn Sie den Film nach eigener Aussage als einziger hier verstanden haben, dann geben Sie doch Ihre Meinung dazu ab anstatt nur arrogant daherzukommen.
Das die Meinungen zum Film so persönlich ausfallen ist nicht verwunderlich wenn man bedenkt das die meisten von uns einen Opa im Krieg hatten. Was hat das mit Deutschtümelei zu tun?
Übrigen ist Ihre Sicht der „neuen Rechten“ etwas angestaubt. Ich schätze die wenigsten hier haben Triumph des Willens gesehen.
Wußten Sie das Tarantino Riefenstahl als beste Regisseurin aller Zeiten bezeichnet hat?
http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,639776,00.html

 

Michael Kramer aus Altherrenbach

Montag, 24-08-09 12:33

Liebe Mitleser der JF,

Tarantino-Filme überzeichnen stets und sollten - ich betone nie - ernst genommen und mit irgendeiner sinnvollen Interpretation belegt werden. Q.T. selbst führt als sein größtes Vorbild Leni Riefenstahl an, ihm nach diesem Werk die typisch deutsche Gutmenschlerei vorzuwerfen, zeugt nur von der Pauschalisiereritis, die auch im JF-Lager um sich greift.

Ja, er stellt alle Deutschen als Nazis dar und macht sich über alles lustig, aber jedem denkenden Zuschauer sollte doch klar sein, dass dieser Film dadurch genau das Gegenteil zeigt: Nicht jeder kann ein Nazi gewesen sein. Er verwendet die Besatzungszeit in Frankreich doch nur als Kulisse, es könnte auch in Vietnam, Irak oder Israel stattfinden.

Dieser Film ist Kunst!

 

Holger Körner aus D

Montag, 24-08-09 12:14

Ins Bild paßt, daß sich die Filmbewertungsstelle in Wiesbaden (immerhin eine Länderbehörde) nicht entblödet, diesem ebenso sadistischen wie infantilen Machwerk den das Prädikat "Besonders wertvoll" zu erteilen!

Angesichts solcher "Kulturträger" muß man sich über den geistig-moralischen Zustand des Landes nicht mehr wundern ...

HK

 

Johann Welch aus Deutschland

Montag, 24-08-09 11:34

Bin extra auf die Seiten der jungen Freiheit gegangen, um mal zu schauen, welch’ eine Sicht die „neuen Rechten“ auf diesen Film haben, und ich muss sagen, ich bin beruhigt.

Solange nicht einmal der beurteilende Journalist in der Lage ist, zur Interpretation dieses Films aus seiner deutschtümmelnden Ecke herauszukommen und fast alle Kommentare in die Kategorie „Komplizierteres als ‚Triumph des Willens‘ kapier’ ich einfach nicht…“ einzuordnen sind, braucht man vor der neuen Rechten keine Angst zu haben. Wenn die Autoren- und Leserschaft der Jungen Freiheit auch nur ein klein wenig repräsentativ ist, ist wohl kein Systemwechsel zu befürchten. Schön!

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 24-08-09 09:00

Solch einen widerlichen Dreck schaue ich mir erst gar nicht an.

 

Eckard Eckstein aus Germany made in USA

Montag, 24-08-09 03:11

Ja nun, was soll man dazu noch sagen? Demnächst werden dann wohl auch die entsprechenden Computerspiele auf dem Markt erscheinen, auf daß die Kasper-Kids fröhlich und virtuell die Schädel ihrer Urgroßväter mit dem Baseball-Schläger spalten können, daß das Blut spritzt und ihnen Hakenkreuze in die Stirn ritzen. Selbstredend wird die sogenannte "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" keinen Anlaß sehen, sie auf den Index zu setzen, - frei ab sechs Jahren, nehme ich mal an. Falls nicht überhaupt die Grünen oder irgendwelche "Netzwerke gegen Rechts" erfolgreich das Prädikat "Besonders wertvoll, geeignet als Unterrichtsmaterial" beantragen.

 

bernd langheinrich aus Kirchberg

Sonntag, 23-08-09 12:37

Entartete Kunst 2009, gefördert von der Deutschen Filmförderung mit Steuergeldern!

 

Turm König aus Berlin

Samstag, 22-08-09 22:46

Ich mahne zur Ruhe. Ein Tarantino-Film ist nur dazu da, um sich an dem Anblick gespielter blutiger Gewalt zu weiden.
Versteckte politische Botschaften oder subtil verschlüsselte Proklamationen darf man sich einbilden, wenn man überall Feinde sehen möchte. Eine "Rache an Deutschland": Wie lächerlich ist denn das nun! Tarantino als Revanchist im US-Auftrag gegen Deutschland?
Seine Filme sind von Natur aus schwachsinnig und nichtssagend. Aufregen würde ich mich vielmehr über die Masse, welche sich davon anlocken läßt und dafür sorgt, daß diese Filminhalte zu einer normativen Kraft werden.
Will man sich beschweren, muß man bei sich selbst und bei denjenigen anfangen, die diesem Wahn etwas Gutes abgewinnen können - keine Geister beschwören.

 

Willi Wurst aus Hamburg

Samstag, 22-08-09 21:17

Firma UC ei in HH sucht noch Mitarbeiter für den Servicebereich .

Ich habe da ein paar Ideen wie man mit den Kinofans umgehen sollte ; Tipps & Tricks auf den bekannten Seiten

 

Joachim Greenwood aus USA

Samstag, 22-08-09 21:03

Ist es ei Film der die deutschen als dumme stumpfe Menschenfresser beschreibt?
Die Handlung dabei ist egal.Je idiotischer und unwahrscheinlicher desto besser.
Dann wird er in Deutschland bejubelt.

Man sollte das Kultusministerium darauf aufmerksam machen.
Vielleicht bekommt er von dort gar einen Preis.
Man koennte ihm ja auch die Unkosten die der Film fuer ihn verursachte ersetzen.

Ich finde Schauspieler welche die Rolle von Verfolgten in Nazideutschland spielen sollten eine Wiedergutmachung bekommen.

 

Thomas Bold aus Berlin

Samstag, 22-08-09 20:00

Hat denn niemand Mitleid mit den Deutschen Opfern? nwd

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Samstag, 22-08-09 19:57

Der fanatische Deutschenhass wird weiterhin weltweit gepflegt, auch seitens der angeblichen "Freunde" - man weiß halt, wie praktisch das ist und wie sich so weiterhin unverschämte Forderungen realisieren lassen von einer BRD-Regierung, die allzeit in Bückstellung zu bringen ist! So sieht deren Vorstellung von Frieden und "Aussöhnung" aus! Man stelle sich ein vergleichbares Machwerk aus deutscher Feder dem Feind gegenüber vor, welch Aufschrei der Entrüstung würde weltweit entbrennen. So etwas würde auch die BRD-Zensur ohnehin nicht durchlaufen, aber antideutsche Hetze wird unverhohlen als Schlag ins Gesicht der Deutschen in der BRD gezeigt und beworben...

 

Thomas Bold aus Berlin

Samstag, 22-08-09 19:48

Oh, es ist so gemein. Wann versteht die Welt denn endlich, dass die Deutschen Opfer sind? Aber wie kann man ohne Eier etwas anderes als ein Opfer sein? nwd

 

Walter Manstein aus Deutschland

Samstag, 22-08-09 18:57

Ich habe den Film noch nicht gesehen, kann mir also noch kein eigenes Urteil erlauben. Wenn jedoch tatsächlich alle Deutschen pauschal als böse Menschen dargestellt werden, die möglichst brutal zu töten nicht nur tolerabel, sondern sogar wünschenswert ist, habe ich damit auch ein Problem.

Diese Verschwörungstheorien sind aber einfach lächerlich. Das könnte man ja auch umdrehen, und in einem Antifa-Forum behaupten: "Wallküre" wurde von Kapitalisten gedreht, um die Deutschen rein zu waschen und den Nationalismus wieder aufleben zu lassen. Dahinter stehen die Interessen von Rüstungslobbyisten, die nur bei verstärkten Kampfeinsätzen der Bundeswehr gute Geschäfte machen können!

 

Matthias Richter aus Pasing

Samstag, 22-08-09 18:41

Perverser als klatschende Kinobesucher sind die Aussagen von meinungsvorgebenden "Intellektuellen" und bundesrepublikanischen "Eliten", wie von der Zeitschrift Cicero, wo der Film gerade abgefeiert wird:
"(Es geht) um eine Generalabrechnung mit dem Nationalsozialismus. Der Film ist eine Kampfansage an eine verklärte Sicht auf die Nazi-Zeit. Tarantino zeigt die Perversion des Systems und bleibt der schwarz-weißen Weltsicht von Leutnant Aldo Raine treu. Die Nazis sind die Bösen gewesen. Ohne wenn und aber: Damit hat Tarantino einfach recht."

Gewiss, ein pädagogisch wertvoller Film.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Samstag, 22-08-09 18:23

Noch ne Nachbemerkung : Werde ich wegen zeigens verfassungfeindlicher Symbole verhaftet, wenn ich das Symbol auf mein Auto klebe ? Werde ich verhaftet, wenn ich das Symbol durchgestrichen zeige ? Darf ich wenigstens das Filmplakat aufhängen ? Nö ? Also kommt das noch zur Volksverhetzung dazu, oder ?

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Samstag, 22-08-09 17:44

Ich glaube, dass jetzt so langsam der Gipfel des Unerträglichen erreicht ist. Der Triumph derjenigen, die 45 gesiegt haben, wird nun in solch hämischer und verhöhnender Weise ausgekostet, dass einen das Gefühl beschleicht, es müsse hier bewusst über eine für die Sieger immer weniger verheißungsvolle Wirklichkeit hinweggetäuscht werden. Noch einmal soll die Distanz zwischen der Masse und dem nationalistischen Häuflein betont werden, das als einziges diesen Film nicht "cool" findet und aus seinen kruden nationalen Motiven solcherlei Unterhaltungskino ablehnt. Von Größe des Siegers oder gar der achsogelobten amerikanischen "Humanität" zeugt das nicht gerade, eher erinnert es an das Herumtrampeln auf einem am Boden liegenden Gegner.

 

N.N. Zeitzeuge aus Deutschland

Samstag, 22-08-09 17:21

Die “deutschen” Mitwirkenden (nicht etwa “Darsteller” oder “Schauspieler”) Christoph Waltz, Diane Kruger, Daniel Brühl, August Diehl, Til Schweiger, Martin Wuttke und Sylvester Groth sollte man sich merken - plötzliches Karriereende nach der neuen Wende.

Auch das “deutsche” öffentl.-rechtl. Fernsehen entblödete sich übrigens nicht, dieses dreckige Schmutz- und Schundmachwerk positiv hervorzuheben.

 

Das Schmuddelkind aus Limburg

Samstag, 22-08-09 16:13

Es wäre angezeigt, den Bundesfilmpreis erstmals an einen nichtdeutschen Film zu verleihen, eben an "Inglorious Basterds". Daß wäre nur konsequent im Sinne des herrschenden Systems.

 

Jürgen Bollow aus Lügiland

Samstag, 22-08-09 15:13

Naja, wenn man das Datum etwas vorverlegt, sagen wir auf 1945 bis 1950, dann stimmts ja schon fast. Jetzt brauchen wir die "Nazis" nur noch durch Frauen und Kinder zu ersetzen und schon haben wir einen Dokumentarfilm.
Ein Bischen dichterische Freiheit muß schon erlaubt sein. Weiter so!

 

Petra Walters aus Berlin

Samstag, 22-08-09 14:37

Dieser Neurotiker Tarantino wäre schon längst in de Geschlossenen, wenn er sich nicht in seinen Gewaltfilmen abreagieren könnte.

Leider gibts noch immer viel zu viele deutsche Deutschhasser, die diesen Schundfilm sogar im Kino beklatschen (siehe Premiere in Berlin). Einfach peinlich.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Samstag, 22-08-09 13:17

Wir Deutsche sind ein Volk, wir sind Menschen. Dieser Film ist also menschenverachtend und volksverhetzend. Ich habe leider nicht die Kraft und die Mittel, vor Gericht zu klagen, ich kann ihn aber boykottieren und hoffe, ich bin nicht allein damit.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Samstag, 22-08-09 12:42

(Fortsetzung)

Ein zweiter Aspekt: Handlung und Text zeigen aber auch, welch ungeheueren Einfluß (nicht nur) die US-amerikanischen Juden auf diese Art von Hollywood-Filmen haben. Sie kennen den deutschen Nationalmasochismus genau und wissen, wieviel Geld sich damit verdienen läßt.

Welche Medien (außer der JF) werden den Mut haben, dieses schändliche Machwerk so zu bezeichnen, was es ist: Eine Verunglimpfung von uns Deutschen.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Samstag, 22-08-09 12:31

Tarantinos Schundfilm ist ein Test. Er will herausfinden, wie allumfassend die Reeducation das Bewußtsein der Deutschen bis heute verändert hat. Und er wird auf ganzer Linie zufrieden sein. Der Gedanke, daß die Deutschen der NS-Epoche letztlich unsere Eltern, Groß- und Urgroßeltern waren, kommt den heutigen Deutschen kaum mehr in den Sinn. Daraus, aus dieser Abtrennung ihrer Wurzeln, resultiert nicht zuletzt die allgemeine Verrohung und die Abgestumpftheit gegenüber Gewaltdarstellungen.

(Fortsetzung folgt)

 

F. F. aus NRW

Samstag, 22-08-09 11:29

Ist der Film wirklich so gemeint, wie es auf den ersten Blick aussieht??

Der Film scheint sehr doppelsinnig zu sein und dem SPIEGEL ist das auch schon aufgefallen, nämlich bei einem Interview mit dem Regisseur.

Mr. Tarantino hat leider nicht immer so geantwortet, wie das die Priesterschaft hören will und sagt z.B. über Leni Riefenstahl:

Sie war die beste Regisseurin, die jemals lebte. Um das zu erkennen, muss man nur ihre Olympia-Filme ansehen.

Das geht noch weiter: Tarantino schätzt auch viele der unter Goebbels’ Aufsicht produzierten deutschen Spielfilme: "Wenn man sich nur die deutschen Filme bis 1945 ansieht, merkt man kaum, dass Krieg herrschte."
Es sei keineswegs so, dass die meisten der mehr als 800 Streifen, die in jenen Jahren gedreht worden seien, Propagandawerke wie "Der ewige Jude" oder "Jud Süß" gewesen seien. Es habe auch viele Komödien, Operetten, Liebesgeschichten und Melodramen gegeben. "Einige dieser Filme waren ziemlich gut".

Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,639776,00.html
Ich habe den Film allerdings noch nicht gesehen, so daß ich nur auf die Aussagen des Interviewten zurückgreifen kann.


 

Der Klaus aus Deutschland

Samstag, 22-08-09 11:29

Es ist immer wieder traurig wie da Wiederstandskämpfer generiert werden wo es keine gab und der tumbe Michel jubelt den falschen Helden zu. Tarantinos Film passt nur perfekt in die heutige Zeit in der "Nazis" keine Gnade verdienen. Siehe auch die denkstrukuren der roten SA oder der ganzen Musterdemokraten mit ihren Julius Streicher ähnlichen Hass tiraden. Das ein solcher Film noch mit deutschen Fördermillionen angetrieben wird, und sich die deutschen Schauspieler den hintern abfreuten beim deutschenmetzeln rumstehen zu dürfen, ist nur symptomatisch für den antideutschen Zeitgeist. Das sich diese Typen schämen ist zu viel verlangt, denn das setzt ein erkennen von Fehlern voraus. Deutsche, ähh, Nazis, ähh Deutsche hassen ist nie falsch, gell?

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Samstag, 22-08-09 11:28

ff---> alles abgesabbert über den Film und wegen T.C. Sektenmitgliedschaft insbesondere. Nachdem ich den Film aber sah, wusste ich das all dies nur wieder vorgeschoben war. In Wahrheit konnten "unsere" Medien wieder nicht ertragen das es zu allen Zeiten auch GUTE Deutsche gab, und nicht zu wenige.
Und das ich schlichtweg unmöglich.

Deswegen wird der Bastarde film über den Klee gelobt, hier kann sich der Antideutsche im eigenen Dreck suhlen nach Herzenslust.

Nochmal: BOYKOTTIEREN!!!

 

Martin K. aus NRW

Samstag, 22-08-09 11:23

Ein hervorragender Artikel, der die antideutsche Einstellung eines großen Teils der BRD auf den Punkt bringt! Es ist wirklich beschämend, dass sich Prominente für so einen Dreck hergeben, nur damit sie sich im Kanon der "Kämpfer gegen rechts" gegenseitig auf die Schultern klopfen können.
Besonders hat mir der folgende Satz gefallen:
"Er dient als plumpe Masturbationsvorlage für all jene Antideutschen, die dem Kinostart an diesem Donnerstag bereits mit nassen Höschen entgegengefiebert haben." Er macht den Selbsthass dieser verlogenen Gutmenschen deutlich.

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Samstag, 22-08-09 11:23

Wie schon in anderen Foren rufe ich auch hier dazu auf, solch antideutschen Müll zu boykottieren!

Ich möchte mal wissen wie die Reaktionen bundesrepublikanischer "Medien" wären, wenn in dem Film die Täter "Andere" wären und die Opfer ebenso "Andere"...
Schlimm genug das sich 3-klassige Schausteller aus BRD zu gerne bereitfanden den bösen Deutschen zu mimen, welchen man nach belieben abschlachten kann, da kann man erleben wozu die deutsche Selbstverleugnung heute führt.
Ein Franzose zum Beispiel hätte sich NIEMALS zu solchem Müll herabgelassen, schon gar nicht wenn darin seinesgleichen abgeschlachtet wird...

Einen Beweis das es auch anders geht, leiferte der vielgeschmähte "Walküre" Film mit T. Cruise. Was haben da "unsere" Medien --> ff

 

Thomas Urbatzka aus Dormagen

Samstag, 22-08-09 11:05

"Wo bleibt der Aufschrei der Anständigen?!"
Es ist einfach nur noch erbärmlich, wie deutsche Schauspieler, deutsche Medien und deutsche Politiker der ganzen Welt zeigen, wie sie ihr eigenes Vaterland abgrundtief hassen.
Dieser Film soll in meinen Augen den Hass auf alles was Deutsch ist schüren und dazu aufrufen, jeden Deutschen auf öffentlicher Straße anzugreifen oder gar zu töten.

Wann kommen endlich mal Kinofilme, die alle Verbrechen die uns Deutschen angetan worden sind (polnische Verbrechen vor, während und nach den beiden Weltkriegen, Rheinwiesenlager, Bombardierung und Tiefflieger Angriffe auf deutsche Zivilisten, Raub unsere Länder wie Schlesien, Sudetenland, Pommern, West- u. Ostpreußen)?!

Deutschland hat einen Tumor, der immer größer wird. Aber uns Deutschen fehlt ein Chirurg, der uns von diesem Tumor befreit.

 
 

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