Nachrichten

Dienstag, 24.03.2009

Linksextreme überfallen Lokalpolitiker der Freien Wähler

 

Der Frankfurter Römer Foto: Pixelio/Joachim Reisig

FRANKFURT/MAIN. Zwei Frankfurter Stadtverordnete der Freien Wähler sind am vergangenen Sonntag von Unbekannten angegriffen worden. Die Täter stammen vermutlich aus dem linksextremen Milieu.

Hintergrund war eine Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag der Bombardierung Frankfurts. Hierzu hatten sich die Freien Wähler an einer Gedenkplatte in der Altstadt am Technischen Rathaus versammelt und Kerzen aufgestellt.

Aufgrund von Protestaufrufen der Antifa Frankfurt im Internet war auch die Polizei vor Ort. Dennoch gelangten einige Gegendemonstranten auf den Platz, wo sie die Gedenkveranstaltung störten. Nach einem Bericht auf dem linksextremen Internetportal „Indymedia” bewarfen die Angreifer die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung sowie die Polizei mit Kerzen. Die Freien Wähler beendeten daraufhin die Veranstaltung vorzeitig.

Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Aufgrund des Vorfalls wurden die beiden Stadtverordneten der Freien Wähler im Frankfurter Römer, Wolfgang Hübner und Hans-Günter Müller, nach der Veranstaltung von der Polizei zu ihren Fraktionsräumen im Rathaus begleitet. Als sie diese wieder verließen, wurden sie unvermittelt von mehreren vermummten Personen angegriffen. Während Hübner ins Rathaus flüchten konnte, wurde der 61 Jahre alte Lokalpolitiker Müller durch Tritte und Schläge im Gesicht verletzt.

Die Freien Wähler bezeichneten den Vorfall als „Angriff auf die politische Kultur in Frankfurt“. Wer eine friedliche Gedenkveranstaltung nicht tolerieren, sondern unter Einsatz von Gewalt verhindern wolle, handle kriminell und schließe sich aus dem Kreis demokratischer Kräfte aus.

In der Nacht zu Montag kam es zudem zu einem weiteren Vorfall. Unbekannte sprühten die Parole „Hier wohnt ein Nazi“ an Müllers Wohnhaus in Eschersheim. Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung. (krk)

 

 



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Thor Wollsch aus H.

Donnerstag, 26-03-09 15:06

schon komisch, daß solche Meldungen in unseren gleichgeschalteten Medien keine Bedeutung finden. Das Verhalten von Linken ist schlimmer, als das der Rechten. Und unsere Parteien sympatisieren noch mit solchen.

 

C. D. aus Deutschland

Mittwoch, 25-03-09 09:40

Es ist an der Zeit, über die Gefahr von Links aufzuklären und sich dem Linksextremismus entschieden entgegen zu stellen. Deshalb fordere ich das setzen eindeutiger Zeichen, gründung von Aktionsbündnissen und eindeutig mehr Geld im 'Kampf gegen Links'!

Unsere Jugend muß aufgeklärt werden über die linken Rattenfänger. Die rote Soße gehört weggespült. Linksextremismus ist längst alltäglich und sallonfähig geworden, wenn sich bereits Lehrer im Recht glauben, Schüler auf öffentlichem Grund und Boden Besitztum in Form von politischem Infomaterial zu rauben oder aber Linksextremisten als 'Chaoten' oder 'Autonome' verhätschelt werden.

Übrigens: Ähnlichkeiten mit bestehenden Hetzaktionen sind rein zufällig.

 

Annika Hansen aus Cargo Bay 2

Mittwoch, 25-03-09 08:38

Wir brauchen mehr Geld für den Kampf gegen rechts!

 

Thomas Blechschmidt aus München

Mittwoch, 25-03-09 07:34

Guten Morgen,
Das ist wirklich bedenklich. Allerdings werden die Jugendlichen immer aggressiver. Die Ursachen dafür liegen nicht im Umgang mit den Jugendlichen, sondern im Nichtumgang mit ihnen. In unserer Gesellschaft wird die Jugend weitgehend vernachlässigt und schon von klein auf daran gewöhnt, sich über Leistung zu definieren. Emotional werden die jungen Menschen vielfach vernachlässigt. Diese Tendenz nimmt zu und damit das "abnorme" Verhalten. Im Inneren wollen die jungen Leute Aufmerksamkeit und Anerkennung. Aufpassen und Handeln

Thomas Blechschmidt

www.fuervolksentscheide.de

 

Martin S. aus Berlin

Mittwoch, 25-03-09 01:11

Ja mit solchen Leuten arbeiten die etablierten Parteien zusammen. Jegliche opposition ist unerwünscht.

 

Florian Geyer aus Hofheim

Mittwoch, 25-03-09 00:01

Wehret den Anfängen!
Vor 1933 wurde auch mit solchen Methoden "Politik gemacht".

Die heftige Reaktion der rotlackierten Schlägerbande zeigt jedenfalls, daß die BFF einen wunden Punkt getroffen hat.

 

J L aus RLP

Dienstag, 24-03-09 19:55

Und plötzlich endet die scheinheilige Toleranz der Linken, wenn um Menschen getrauert wird, die im 2. Weltkrieg getötet wurden und nicht unmittelbar Opfer der Nationalsozialisten waren.
Aber vielleicht täusche ich mich ja und die FW stellen eine „braune Soße“ dar, deren Geschichtsrevisionismus man im Zuge mutiger Aktionen wie der oben beschriebenen entgegentreten sollte.

 

Annette Gabriel aus Freiburg

Dienstag, 24-03-09 19:01

Die Freien Wähler sind eine Gefahr für die etablierten Parteien. Nun wird durch die Medien, wie gestern im Fernsehen zu sehen, behauptet, dass die Freien Wähler von Rechtsradikalen unterwandert sind. Ich kann nur hoffen, dass sich das Wahlvolk nicht wieder belügen lässt und nur aus lauter Furcht einen Nazi zu wählen in lieber nicht zur Wahl gehen oder eine der anderen Parteien wieder wählen.

 

Karl Halbritter aus Saaldorf

Dienstag, 24-03-09 18:47

Wie würden wohl die Behörden reagieren, wenn nun die anständigen Bürger in Frankfurt an die Häuser und an die Türen der Linksextremisten folgende Worte schreiben würden: "Hier wohnt ein Stalinist"?

 

Thomas Schlosser aus Friedberg/Hessen

Dienstag, 24-03-09 18:43

...und jetzt stellen wir uns mal vor, irgendwelche Rechtsextremisten hätten Grünen-Abgeordnete mit Migrantenhintergrund überfallen:

Die ARD würde einen "Brennpunkt" nach dem anderen senden, es gäbe eine Lichterkette von Frankfurt bis Flensburg und die ehem. FDJ-Sekretärin im Kanzleramt würde einen neuen "Aufstand der Anständigen" ausrufen.

Wetten..??

 
 

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