Nachrichten

Donnerstag, 06.11.2008

Linksextremisten verüben Anschläge in Hamburg

 

Aufruf der Castor-Gegner: Auch zur Gewalt bereit? Foto: JF

HAMBURG. Die Serie von Brandanschlägen in Hamburg reißt nicht ab. Nun kam es zu einer Beinahe-Katastrophe: Vermutlich linksextremistische Täter hatten in der Nacht zu Dienstag einen mit Gasflaschen beladenen Lastwagen im Hamburger Stadtteil Hamm in Brand gesetzt.

Der Wagen des Energiekonzerns Vattenfall hatte vier mit Acytelen gefüllte Flaschen geladen, die für Schweißarbeiten vorgesehen waren. Eine der Flaschen explodierte, die Druckwelle zerstörte mehrere Fenster. Vier weitere Fahrzeuge wurden vollständig zerstört.

„Man kann doch nicht mitten in einem Wohngebiet einen Brand legen“, sagte eine Rentnerin dem Hamburger Abendblatt. Ihre Wohnung liegt unmittelbar neben dem Ort des Anschlags. Die zehnjährige Urenkelin der Frau bemerkte gegen halb vier Uhr morgens noch rechtzeitig das Feuer, sodaß die Feuerwehr die übrigen Gasflaschen kühlen konnte. „Wenn auch die explodiert wären, dann wären Menschenleben in Gefahr gewesen“, sagte Polizeisprecher Ralf Meyer der Zeitung.

Gewalttäter aus der Anti-Atomkraft-Bewegung

Empörung zeigte auch der Vattenfall-Konzern. Unternehmenssprecherin Sabine Neumann verurteilte scharf den Anschlag: „Da wurde in Kauf genommen, daß Menschen schwer zu Schaden kommen. Das ist absolut zu verurteilen, hinterhältig, kriminell und alles andere als ein kleiner Streich.“ Gleichzeitig machte Neumann deutlich, daß es rechtlich zulässig und vom Arbeitsablauf auch nicht anders zu lösen sei, entsprechendes Gefahrengut auf öffentlichem Grund abzustellen.

In den vergangenen Tagen wurden bereits mehrfach Anschläge auf Fahrzeuge des Unternehmens verübt. So wurde in der vorhergehenden Nacht ein Fahrzeug am Eimsbütteler Marktplatz angezündet. Das Feuer wurde jedoch noch rechtzeitig bemerkt. Hintergrund dürfte Vattenfalls Engagement in der Atomenergie sein.

Ein Schreiben der „Autonomen Gruppe für mehr Bodenkontakt“ bekannte sich zu einem Anschlag auf einen Vattenfall-Firmenwagen vergangene Woche, bei der Scheiben zerschlagen und Reifen zerstochen wurden. Man habe den Wagen „belüftet und tiefergelegt“, hieß es in dem Schreiben an eine Tageszeitung, das mit den Aufruf „Castor stoppen“ endet.

 



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georg winnecker aus Bad Nauheim

Montag, 10-11-08 19:48

@Philip Tolmein. Bedanke mich für Ihre Kritik,erlaube mir aber bei meiner Meinung zu bleiben,da ich mich wohl mit den Protagonisten der Frankfurter Schule auseinandergesetzt habe.Sie lieferten der für uns verhängnissvollen allierten Readukation lediglich das intelektuelle Vehikel auf dem "unsere"heutige gleichgeschaltete "Elite"an der Deutschen Demontage arbeitet.Ich habe bei der Nennung dieser Namen ,diese nur bezeichnen für andere verwendet.Fragen sie sich einmal, wo die Herren denn nach dem Krieg herkamen und was demzufolge ihre Aufgabe war...Sie hatten einen Job!

 

Philip Tolmein aus Rotensol

Samstag, 08-11-08 19:43

@Georg Winnecker:
Bevor Sie solch einen Unsinn über Adorno und Habermas zum Besten geben, sollten Sie sie eventuell erst einmal lesen.
Die Behauptung, Adorno oder Habermas könnten die linksextremen Autonomen zu ihren Straftaten inspiriert haben, ist einfach absurd und zeugt von kompletter Unkenntnis ihrer Werke und ihres Wirkens.
Auf Habermas etwa geht die - allerdings nicht ganz zutreffende, und, auf Dutschke, gemünzt nur gehässige - Bezeichnung der 68er als "Linksfaschisten" zurück. Kaum vorstellbar, daß er der spiritus rector linksxtremer Anschläge sein sollte.
Und was Adorno angeht, so muß man wohl sagen, daß er womöglich im Wortsinne ein Opfer der 68er wurde.

 

georg winnecker aus Bad Nauheim

Samstag, 08-11-08 18:11

Readukation in der 3ten.Generation.Habermas und Adorno haben gesäht und die Früchte(.chen)sind die Chaoten,die noch meinen Zivielcourage zu haben.Sie sind aber Verbrecher.

 

Der Klaus Der Klaus aus Hannover

Freitag, 07-11-08 12:16

Linke Menschenverachtung und zynismus in reinkultur. Da müssen gleich mal Preise verteilt und Kampf gegen Rechts millionen reingepumpt werden!

 

Thomas Horst aus Berlin

Freitag, 07-11-08 06:55

Solche Formulierungen wie „belüftet und tiefergelegt“ sind unerträglich zynisch und habe ich so auch nur bei Linksextremisten gelesen. Ich kenne nicht die Meldungen in den Hamburger Zeitungen, aber dort wird es wahrscheinlich nur „Dummer Jungenstreich“ heißen, falls überhaupt darüber berichtet wird. Kriminelle und fast terroristische Akte von Linksextremisten werden mittlerweile ja stillschweigend geduldet. Baader/Meinhof und die RAF müssten sich in der heutigen Zeit wie im Paradies fühlen.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Donnerstag, 06-11-08 13:49

„Belüftet und tiefergelegt“ – Da diese selbstgefällig kranken Irren sicher auch in Zukunft nicht von ihrem kriminellen Zündeln ablassen werden, könnte ihnen dieses Schicksal irgendwann selbst widerfahren. Dann bekämen jene „Autonome“ „mehr Bodenkontakt“, als ihnen lieb sein kann. Oder vielmehr das, was nach einer solchen Explosion von ihnen noch übrig ist.
Aber leider ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass es arglose Passanten trifft. Eine gefährliche Brandstiftung mit der Absicht, eine Explosion herbeizuführen. Das ist kein linksideologisches Friede- Freude- Eierkuchen- Happening mehr, sondern ein schweres Verbrechen.

 
 

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