Deutschland

Freitag, 05.02.2010

Platzeck nennt Stasi-Kritiker „Revolutionswächter“

 

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) Foto: Wikpedia/Sebastian Gabsch

POTSDAM. Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat die Kritiker  der Stasi-Vergangenheit von Abgeordneten der Linkspartei scharf zurechtgewiesen. „Wir haben eine Schar von Revolutionswächtern, die gehen mir auf den Keks“, zitieren ihn die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Die Darstellung in der Öffentlichkeit sei völlig überzogen: „Es waren zwei Abgeordnete, gefühlt sind es zwanzig.“

„Vergangenheit ohne Skandalisierung“

Lediglich die beiden Abgeordneten Renate Adolph und Gerd-Rüdiger Hoffmann hätten über ihre DDR-Vergangenheit geschwiegen und dadurch die Wähler belogen, sagte Platzeck. Beide Fälle habe er zuvor nicht für möglich gehalten. Wer Aufarbeitung der SED-Dikatur wolle, müsse auch „ein Klima erzeugen, in dem die Täter den Mut finden, sich zu ihren Taten zu bekennen“.

Menschen verdienten „eine zweite Chance“, bekräftigte der SPD-Politiker. Man müsse „über die Vergangenheit offen, aber ohne Skandalisierung“ reden, sagte der Ministerpräsident abschließend in seiner Rede vor Vertretern der brandenburgischen Wirtschaft. Eine sozialistische „Revolution“ werde es nicht geben. (FA)




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karsten reincke aus berlin

Montag, 08-02-10 04:45

Frau Lötzsch meinte dazu "...gewählt ist gewählt..., das sei nun mal Demokratie..."
Gilt das auch für die gewählten Vertreter von Parteien, die der SED nicht in den Kram passen?

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Sonntag, 07-02-10 10:03

"Geschichte, das ist die Lüge auf die wir uns geeinigt haben" hat Napoleon einmal gesagt.

Für Deutschland bedeutet das, daß man sich auf die Geschichtsdeutung der Siegermächte geeinigt hat - sicher nicht ganz freiwillig, aber - wie es gute deutsche Art ist - bedingungslos.

Da es nun für die Verbrechen des Sozialismus noch Zeugen gibt, ist man bemüht, diese kleinzureden, in den Medien nicht zu thematisieren und den Tätern im grunde die besten Absichten zu unterstellen.

"Wer die Macht über die Geschichte hat, hat auch Macht über Gegenwart und Zukunft" (George Orwell, "1984").

 

Udo Larres aus RLP

Samstag, 06-02-10 23:20

Wes Stimm ich will des Liedich sing....

 

S. Hoffmann aus V.

Samstag, 06-02-10 18:22

Hier wird das DDR-Unrecht von Herrn Platzeck verharmlost- er sollte sich was schämen. Angenommen er hätte das selbe über ehemalige NSDAP-Mitglieder gesagt, hätte er sich nicht mal im Amt halten können. Aber die DDR und ihre Verbrecher waren ja auch Linke, also kann es ja nicht sooo schlimm gewesen sein. Die Ex-Mauermörderpartei und deren Anhänger haben sozusagen den Gutmenschbonuns.
Was soll man aber auch von einem Politiker wie Herrn Platzeck anderes erwarten, der in Brandenburg mit der linksradikalen Linkspartei zusammen regiert, denen noch das Blut der Maueropfer an den Fingern klebt.

 

Pia X. aus Berlin

Samstag, 06-02-10 17:53

Armer Ossi Platzeck! Nur weil man mit Kommunisten, also potenziellen Massenmördern paktieren will, wird man angegriffen. Wie gemein! Und dann stellt sich auch noch heraus, daß diese potenziellen Massenmörder auch noch lügen ...! Wer hätte das denn ahnen können? Und endlich die Presse: Waren Engagement und Investigation nicht mal genuin linke Erfindungen? Und jetzt erdreisten sich doch tatsächlich die anderen ... Armer Ossi Platzeck!

 

Hans Holt aus Berlin

Samstag, 06-02-10 14:32

Zurzeit bringt Radio bb die Dokumentationsserie "Chronik der Wende". Wer gut aufpasst, kann Platzeks Treiben bereits seit 1989 wahrnehmen. Ein schmuddeliger, unrasierter Pulloverträger, dessen äußeres Erscheinungsbild auch Rückschlüsse auf die "inneren Werte" erlaubt.Sicherlich will der Rot-Funk bb nicht absichtlich die "Hoffnungsträger" der Wende so entlarvend darstellen, aber es lohnt sich, genau hinzuschauen und die eigenen Erinnerungen auffrischen (sofern man ein wenig älter ist).

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Samstag, 06-02-10 12:58

Ich fürchte, unser Engagement ist verlorene Liebesmüh.
Wenn das deutsche Volk nur das geringste Interesse an seinem Fortbestand hätte, würde die Partei Die Linke weder existieren, noch wären sie im deutschen Bundestag vertreten und drohten sogar die SPD zu kassieren.

Dem Michel muß es offenbar erst so dreckig gehen wie den DDR-Bürgern, bis er wach wird. Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät.

Bis dahin zieht er es vor "Deutschland sucht den Superstar" zu gucken.

 

N. Stahl aus Starnberg

Freitag, 05-02-10 22:34

Zwei Chancen, um das deutsche Volk auszumerzen, Herr Platzeck!?

Diese Skrupellosigkeit in der Argumentation ist die gleiche, mit der das Marxistenpack einerseits den roten Terror mit über 100 Mio. Ermordeter zu relativieren versucht und andererseits anständige, engagierte Bürger als islamische Revolutionswächter und Hassprediger verunglimpft.
Gibt es den bei den linken Genossen kein Schamgefühl, keinen Anstand und keine Ehre?

 

Karl O. aus Hannover, bis keiner mehr steht linksrot

Freitag, 05-02-10 21:53

Da zahlen die Kommunisten wohl besser als die aufrechten Entrechteten von damals!
Mag es daran liegen, dass die SED ihre erpressten Milliarden behalten durfte und 17.000 Stasis im Öffentlichen Dienst unterkamen...
In einem Rechtssaat wären die alle längst verurteilt.

 

Willi Wurst aus Hamburg

Freitag, 05-02-10 21:48

in der brd bekommen Soldaten Probleme mit dem MAD wenn sie sich in ihrer Freizeit politisch für eine deutschnationale Partei engagieren . Die stasi-Seilschaften sitzen überall , an den Hochschulen ( München / BW ) , in den Ämtern und den Schulen .

Es ist an der Zeit den politischen Widerstand zu organisieren bevor es zu spät ist .

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Freitag, 05-02-10 20:39

Wie hieß es doch seinerzeit : "Stasi in die Produktion " - nicht an die Abgeordnetentöpfe !

 

n. körner aus Berlin

Freitag, 05-02-10 19:57

"Menschen verdienten „eine zweite Chance“, bekräftigte der SPD-Politiker"
Sicher, deswegen haben auch zahlreiche 68er dagegen gekämpft, dass Leute mit NSDAP Vergangenheit nach dem Krieg nichts in der Politik zu sagen haben.

 

Dieter Wolff aus Köln

Freitag, 05-02-10 19:14

Herr Platzeck lebt scheinbar auf einem anderen Stern! Ein Komunist bleibt bis zu seinem Tode ein Komunist, über Herbert Wehner schwafelte die SPD auch immer Er sei geläutert, nach seinem Tode haben wir`s dann erfahren.Wie kann man mit der PDS in ein Boot steigen, doch nur wenn man auch ganz weit links steht.In Deutschland gibt es schon jahrelang keine Demokratie mehr, nur noch eine Parteiendiktatur!

 

Dirk Pöhlmann aus .

Freitag, 05-02-10 18:57

Heutzutage bekommt ja nichtmal ein Mann, der einfach nur die Wahrheit sagt (Herr Sarazzin) eine "zweite Chance" !

Im Übrigen hatten die Typen die zweite Chanche:

1. Verfehlung: für die STASI tätig gewesen

2. Verfehlung: es heute verschwiegen

Also, selbst im Sinne des Ex-SPD-Vorsitzenden nicht mehr tragbar !

 

Wolfgang W. aus München

Freitag, 05-02-10 17:17

Menschen verdienten „eine zweite Chance“, bekräftigte der SPD-Politiker. Man müsse „über die Vergangenheit offen, aber ohne Skandalisierung“ reden, sagte der Ministerpräsident

Es ist so wunderbar, wie linke Menschenverräter, Systemhunde und Folterknechtsympathisanten von Herrn Platzeck umworben und beschützt werden. Hier wächst zusammen, was zusammen gehört: Verbrecher und Verbrecherversteher.

 

A. B. aus Thüringen

Freitag, 05-02-10 16:37

"eine zweite Chance": Ja gerne, aber nicht in einer Regierung mit Machtansprüchen!

 
 

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