Montag, 23.11.2009

Climategate: Klimalüge entlarvt

Professor Phil Jones war schlecht gelaunt an diesem 5. Juli 2005, einem Dienstag. Er regte sich über einen Kollegen auf, der geschrieben hatte, daß sich die Erdtemperatur seit 1998 nicht mehr erhöht hat. „OK, das stimmt zwar“, schreibt er in einer Email an seinen Kollegen John Christy vom „National Space Science and Technology Center“, „aber das sind nur sieben Jahre, und daher ist es statistisch unbedeutend.“

Inzwischen macht die Erderwärmung schon seit elf Jahren Pause, aber wahrscheinlich läßt sich Phil Jones von der Universität East Anglia davon immer noch nicht beeindrucken. Die „Klimaforscher“ arbeiten lieber an immer neuen Modellen, um ihre Theorie von der vom Menschen verursachten Erderwärmung doch noch glaubwürdig wirken zu lassen.

Leute wie Jonathan Overpeck von der Universität Arizona zum Beispiel. Ebenfalls im Jahr 2005 nahm Overpeck Kontakt zu seinem britischen Kollegen Keith Briffa auf. In seiner Email aus dem Mai geht es um Klimaforschung, Konferenzen, Berichte und Modellrechnungen, die die Erderwärmung belegen sollen. „Ich hoffe“, schreibt Overpeck, „ihr Jungs könnt für den IPCC-Bericht etwas Unwiderstehliches erzeugen, etwas, das den Hockeyschläger ersetzt, etwas noch Unwiderstehlicheres.“

Modell ist Fälschung

Der Hockeyschläger – das ist eine Klimakurve, die einem am Boden liegenden Hockeyschläger ähnelt. Über Jahrhunderte hinweg verläuft in dieser Grafik die Temperatur der Erde gleichmäßig, bis sie dann – in der Gegenwart – steil ansteigt.

Leider ist dieses Modell bereits vor geraumer Zeit widerlegt worden – um nicht zu sagen: als Fälschung entlarvt worden. Sehr zum Ärger der Klimawandel-Advokaten.

Wie aus diesem Schriftverkehr hervorgeht, haben die Wissenschaftler aber danach nicht ihre Theorie den nackten Zahlen angepasst, sondern umgekehrt. Das geht aus einem 60-Megabyte-Ordner hervor, der hunderte von Emails, Briefen und Modellrechnungen enthält. Er kursiert seit einigen Tagen im Internet und hat sich mit rasender Geschwindigkeit ausgebreitet. Die Daten sind so umfangreich, es wird Tage dauern alles zu sichten. Für Klimaskeptiker ist diese Datensammlung eine kostbare Schatztruhe.

Die Großkonzerne und Zeitgeistmedien nehmen erwartungsgemäß keine Notiz davon, aber für Millionen Internetnutzer ist ein weiteres Mal der Beweis dafür geliefert worden, daß die ganze Klimaindustrie so seriös ist wie eine Wahrsagerin mit einer Glaskugel und einer schwarzen Katze auf ihrer Schulter. Aufgeweckte Hacker haben das Material von Rechnern der britischen „Climate Research Unit“ kopiert. Sie haben sich um die Wahrheit verdient gemacht.

Die Bürger wachen langsam auf

Fassen wir mal zusammen: 1. Die Klimakonferenz in Kopenhagen ist schon jetzt so gut wie gescheitert, weil vor allem Russen, Amerikaner und Chinesen nicht mitmachen. (Was für eine Ironie der Geschichte: Das kommunistische China verteidigt die Freiheitsrechte aller Bürger auf der Welt gegen die neue, globale Klimadiktatur!)

2. Die Bürger wachen langsam auf, weil sie merken, daß sie es sind, die die Zeche für das Märchen von der Erderwärmung bezahlen sollen. (Um vierzig Prozent sind die Strompreise seit 2000 wegen der Windräder und Co. jetzt schon gestiegen.)

3. Das Lügengebäude bricht obendrein zusammen, weil wir dankbarerweise diese Daten von Klimaforschern haben, die die Manipulation der Daten beweisen. Die ganze Klimalüge ist inzwischen so unattraktiv wie ein Pferdeapfel. 




teilen:Diesen Artikel bei Facebook merkenDiesen Artikel bei Yahoo merkenDiesen Artikel bei Google merkenDiesen Artikel bei MySpace merkenDiesen Artikel bei Technorati merkenDiesen Artikel bei del.icio.us merkenDiesen Artikel bei Mr. Wong merken
Anzeige: 1 - 10 von 10.
 

Leonard Euler aus Koblenz

Mittwoch, 25-11-09 20:37

Na, selbst wenn es den menschgemachten Klimawandel gibt, warum ist er so schlimm? Wie hoch werden die Kosten sein? Darüber haben Klimaforscher nicht zu urteilen. Das sind ökonomische Fragen.

Von Ökonomen hab ich bisher nur gehört, dass die Ausgaben gegen den Klimawandel höher sind als die Kosten durch den Klimawandeln.

Wenn man dann noch bedenkt, dass in professionellen Gewächshäusern ständig eine Temperatur von 24-27°C herrscht und der CO2-Gehalt das Vierfache des atmosphärischen beträgt, damit die Pflanzen besonders gut gedeihen, dann frage ich mich ehrlich was für negative Folgen der Klimawandel für unsere Breitengrade haben kann?

 

Volker Kay aus Braunschweig

Dienstag, 24-11-09 17:24

Wurde auch Zeit, dass die Klimalüge entlarvt wurde! Jetzt können wir uns endlich wieder konkreten Umweltproblemen widmen. Zum Beispiel den Regenwald retten! Und das mit Hilfe einer Suchmaschine! Und ganz ohne "goggel"! Nämlich bei

http://de.forestle.org/

Einmal suchen, rettet 0,1 m2 Regenwald. Und die JF steht sogar an erster Stelle beim Suchbegriff "Junge Freiheit"! Weitersagen!


 

Paul Pope aus Baden-Württemberg

Dienstag, 24-11-09 10:35

Schönreden, Herr Kersten?
Fast alle Welt malt doch den Teufel an die Wand! Übrigens gibt es das Ozonloch in der Presse faktisch gar nicht mehr! Ich beklage die Verteufelung des natürlichen CO 2. Dadurch wird der Ausstoss von Giftgasen verdeckt. Diese sind wirklich schädlich. Darüber spricht aber keiner! Denken Sie auch an die Tonnen von Giftmüll in der Ostsee - für deren Beseitigung fehlen Gelder! Ich habe es schon einige Male hier geschrieben: In der letzten Eiszeit - kann man durch Eisbohrungen feststellen - war der CO 2 Gehalt in der Atmosphäre vier bis sechsmal so hoch wie heute! Der Mensch produziert 2 Prozent des jährlichen CO 2 Aufkommens - nicht mehr!
Gletscher schmelzen tatsächlich - aber sind wirklich wir Schuld?

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Montag, 23-11-09 22:16

Ich bin ja ein Skeptiker. Aber nicht des Klimawandels, sondern ich traue auch diesem "Skandal" nicht. Ist er nicht vielleicht mit Absicht gerade jetzt lanciert worden? Cui Bono? Ich denke, hier sind handfeste wirtschaftliche Interessen im Spiel. Man kann sich alles schönreden. Ein Starkraucher wie Helmut Schmidt kann sich hinstellen und sagen: "Das kann mir nix!" Und auch die Schornsteine rauchen. Ich halte es für ausgeschlossen, daß dies - neben der nachweislichen Reduktion des Artenreichtums - keinerlei Wirkung auf die Atmosphäre haben soll. Ist das Ozon-Loch auch frei erfunden? Wohl kaum. Das Abschmelzen der Gletscher und Auftauen des Permafrostbodens sind nachgewiesene und - sehr gut dokumentierte - Tatsachen.

 

C. M. aus Österreich

Montag, 23-11-09 22:11

Ich muss sagen, dass ich auch nicht allzu viel Ahnung von Klimamodellen habe und daher auch nur das nachbeten kann, was die verschiedenen Lager zu sagen haben. Auch die Skeptiker haben durchaus ihre Argumente, die ernstzunehmen sind.
Aber ich denke, man könnte - auf beiden Seiten - etwas vorsichtiger formulieren und sich seiner Sache nicht allzu sicher sein.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 23-11-09 20:26

@ Lars vom aus Mars : Ja, so ist es in einer aufgeklärten Gesellschaft (ich lach mir n Ast) : Es gibt verschiedene Theorien und Meinungen und man kann sich seine eigene Meinung bilden. Die Medien, die von uns finanzierten Medien, sind uns mit Faktenvergleich bei der Meinungsbildung behilflich.
Also lasst Grünland wieder grün werden !(Okay, das hat dann nichts mehr mit Gewinnmaximierung zu tun.)

 

Alexander D. aus Ebersberg

Montag, 23-11-09 13:59

Das lukrativste Geschäft war immer schon das Geschäft mit der Angst. Unabhängig von der Frage, ob und inwieweit der Mensch "schuld" am Klimawandel ist.
Zu Luthers Zeiten war die Angstgeschäftsidee schlechthin der Ablasshandel, aus dessen Einnahmen der Bau des Petersdoms finanziert wurde, heute ist es der Klimawandel. Saurer Regen, Waldsterben und BSE sind out und über das Ozonloch erfährt man in den Medien gegenwärtig recht wenig. Die apokalyptische Geschäftsidee heißt derzeit CO2. Vielleicht fördert es den Klimawandel, aber vor allem fördert es Angst und ein schlechtes Gewissen. Ideale Voraussetzungen also, um den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

Paul Pope aus Baden-Württemberg

Montag, 23-11-09 13:54

Herr Gläser,
Sie sprechen mir aus der Seele. Trotz dieser Erkenntnisse, müssen wir weiterhin bezahlen. Und wenn ich solch einen gigantischen Betrug sehe, ja Lars vom Mars, da denke ich tatsächlich an Verschwörung. Das Klima auf der Erde wird sich immer verändern und die Welt geht auch nicht unter wenn Grönland (= Grünland) wieder eisfrei ist wie vor einigen Jahrhunderten! Der Mensch ist hier allerdings nicht Schuld - schade, lieben doch gerade wir Deutschen unsere Schuld über alles als identitätsstiftend.
Was das allerdings jemanden vom Mars interessiert...?

 

Lars vom aus Mars

Montag, 23-11-09 12:48

Was man hier so für Verschwörungstheoretiker schreiben lässt...

 

Bernd Sydow aus Berlin

Montag, 23-11-09 12:15

Änderungen von Klima und Durchschnittstemperatur hat es in der Erdgeschichte schon immer gegeben. Man denke nur an das Ende der letzten Eiszeit vor ca. 12000 Jahren, als der Mensch noch keine Rolle spielte. Hauptsächlichen Einfluß auf das globale Temperaturniveau haben die vulkanischen und die Sonnenaktivitäten. Der Einfluß durch den Menschen ist gering, nimmt aber zu durch das deutliche Anwachsen der Weltbevölkerung und den dadurch steigenden Energieverbrauch.

Tatsache ist, daß das Eis an den Rändern der Polargebiete und in manchen Gebirgen (z.B. Alpengletscher) sich seit Jahrzehnten zurückzieht. Eine globale Erwärmung, die meines Erachtens auf Sonnenturbulenzen zurückzuführen ist (die Sonne wird langsam heißer).

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.