Deutschland

Mittwoch, 23.12.2009

Zahl der Asylantragsteller gestiegen

 

Afghanen: Wegen der schlechten Sicherheitslage wollen viele nach Deutschland Foto: Flickr/Publik16

BERLIN. Im Jahr 2009 wurde eine starke Zunahme von Asylanträgen festgestellt. Hatte sich bereits im vergangenen Jahr die Zahl der Asylantragsteller um 15 Prozent auf über 22.000 Personen gesteigert, so zählte das Bundesinnenministerium für den Zeitraum von Januar bis November dieses Jahres bereits über 25.000 Anträge, was nochmals eine Steigerung um 24,4 Prozent bedeutet.

Alleine im November hatten zweieinhalb tausend Personen einen Antrag auf Asyl gestellt meldete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Dies bedeutet gegenüber dem November des vergangenen Jahres eine Steigerung von über vierzig Prozent. Häufigstes Herkunftsland war in den letzten elf Monaten der Irak, gefolgt von Afghanistan und der Türkei. Zahlreiche Antragsteller stammen darüber hinaus aus dem Kosovo, Vietnam, Iran, Rußland, Syrien, Nigeria und Indien.

Weitere Steigerung erwartet

Zu den über 25.000 Erstanträgen kommen noch einmal rund 5.000 Folgeanträge hinzu. Im gleichen Zeitraum hat das BAMF 26.570 Entscheidungen getroffen. In 28,5 Prozent der Fälle wurde der Antrag anerkannt. Zusätzlich wurde in 5,6 Prozent der Fälle ein Abschiebungsverbot ausgesprochen. Weitere 27,1 Prozent der Fälle wurden anderweitig erledigt. Direkt abgelehnt wurden die Anträge in 38,8 Prozent aller Fälle.

Auch im nächsten Jahr rechnet das BAMF erneut mit einer deutlichen Zunahme der Asylanträge um ungefähr zehn Prozent, was eine Personenzahl von knapp unter 30.000 bedeuten würde. Begründet wird der Zuwachs mit der anhaltend schlechten Sicherheitslage im Irak und in Afghanistan. (FA)



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Carsten Schulz aus Mannheim

Dienstag, 29-12-09 18:41

Nur hereinspaziert, wer immer will. Es reicht, das Wort 'Asyl' zu stammeln, weitere Deutschkenntnisse sind nicht erforderlich. Auf dem Sozialamt haben sie gefälligst Dolmetscher bereitzustellen. Dann muss man nur noch aussitzen und bei den entsprechenden Bundesempörungsstellen (Pro-Asyl, Amnesty und konsorten) seinen Fall bekanntmachen. Die sorgen dann schon für unbegrenzte Duldung und Alimentierung durch unsere Sozialkassen.

Und wenn die von den Restdeutschen erwirtschaftete Sozialknete nicht reicht? kein Problem! Die Linksparteien haben ein gutes Rezept dagegen. Man muss nur die Unterstützungsleistungen erhöhen und noch mehr 'Asyl'suchende ins Land lassen. Logisch, oder?

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 24-12-09 06:54

Lieber Manfred M. aus Augsburg,

wir Deutsche sind ein Volk von, na ja, sagen wir mal, noch rund 70 Millionen potentiellen Volksmördern, die nur darauf warten, den 3. Weltkrieg anzufangen und dann lustvoll andere Völker zu beherrchen und umzubringen. Das ist erblich.
Es bedarf noch vieler Generationen, bis sich das verwachsen hat. Besser ist, Deutsche weg.

Wenn über Taten an Deutsche berichtet wird, so die Unterstellung, wird bei uns das so leicht hervorzurufende Tier geweckt und zack, schon geht es mit uns durch.
Deshalb brauchen wir verantwortungsbewußten Journalismus, der für die Deutschen denkt. Bis wir durch andere, bessere Menschen, ersetzt sind.

Alles andere ist Deutschtümelei. Übringens ein Begriff, den es nur für unser Volk gibt.

 

Dietrich Mainz aus NRW

Mittwoch, 23-12-09 19:15

Heute erst las ich in der Zeitung, dass die Türkei einen großen Schritt in ihrer EU-Fähigkeit weiter gekommen seien!???
Wieso bekommen dann Türken in der EU Asyl zugesprochen?
Sofort zurückschicken und an ihre EU-Träume erinnern.
Wie stellt ihr euch denn vor, wer das alles noch bezahlen kann?! Die Überschuldung dieses Landes driftet auf eine Inflation hin. Oder sollte das auch noch keinem bekannt sein?
Wirtschaftsflüchtlinge werden wir selber bald sein.
Wetten, dass wir keinen so dämlichen Staat wie Deutschland findet, der uns derart versorgt?

 

Ibrahim . aus .

Mittwoch, 23-12-09 17:53

Irgendwann wird die Türkei noch Mitglied der EU, und trotzdem, wird Deutschland „Kurden“ Asyl Gewehren. Und alle Menschen in der Türkei werden uns dann auslachen.

 

Olaf Ditges aus NRW

Mittwoch, 23-12-09 16:26

@hanss Walter aus BRD
So abwegig muß eine solche Forderung gar nicht sein. Allerdings müsste das einiges an Konsequenzen nach sich ziehen. So dürfte niemand vom Staat gezwungen werden Zuwanderung zu finanzieren, wenn der Zugang zum Land offen wäre. Ebenso dürfte der Staat es den Einheimischen nicht verwehren, sich selbst und ihr Umfeld angemessen gegen alles zu verteidigen was ihnen nicht passt (z.B. Bürgerwehr). Das ist natürlich und gerecht und echte Freiheit und Demokratie, dann können die Grenzen ruhig offen sein. Umfassende Zwangsabgaben durch den Staat und weitgehende Eingriffe in das Selbstbestimmungsrecht der Bürger passen aber nicht mit offenen Grenzen zusammen. Entweder Freiheit und Eigenverantwortung oder Staat.

 

Manfred M. aus Augsburg

Mittwoch, 23-12-09 15:58

In Dresden ist vor wenigen Tagen eine deutsche Schülerin im Asylantenwohnheim von einem Moslem ermordet worden. Die Medien berichten darüber nichts, ganz im Gegensatz zum Marwa- Mord. Finde ich skandalös. Es wird unter den Teppich gekehrt, war ja nur eine Deutsche.

 

A. Müller aus der Pfalz

Mittwoch, 23-12-09 14:14

Wirklich Verfolgte aus Kriegsgebieten könnte ich ja noch als Asylberechtigt ansehen - zumindest, bis die Konflikte vorüber sind. Jedoch werden daraus meist Daueraufenthalte. Und auch die Politik hilft ja eifrig mit (siehe Altfallregelung) und sorgt dafür, daß uns so mancher weiter auf der Tasche liegt. Vietnam, Russland und Indien? Das sind dann doch wohl eher Wirtschaftsflüchtlinge...

@ Bernd Schmieder: Wenn es nur 450,- EUR im Monat wären... Die Anstragsteller kommen aus der Türkei, sind aber in dem Fall Kurden.

 

hanss Walter aus BRD

Mittwoch, 23-12-09 14:07

Ich schlage vor Deutschland zu einen Offenen
Land zu erklären und alle beschränkungen abzuschafen
und alle die wollen reinzulassen,wier sind doch nicht
Ausländerfeintlich wer möchte schon NAZI sein.

 

Dirk Pöhlmann aus .

Mittwoch, 23-12-09 13:50

Wenn ich mir betrachte, wo die alle herkommen, stelle ich fest, dass ich mir als arbeitender Deutscher eine (billige) Pauschalreise in diese Länder nicht leisten kann und sich die Frage aufdrängt, wie die armen Verfolgten eine solche Individualreise (z.B. aus Afghanistan um die halbe Welt) bezahlen konnten.

Im Übrigen würde ich als verfolgter Deutscher wohl irgendwo in Europa nach Unterschlupf suchen, aber doch nicht unbedingt um den halben Globus in Japan oder so.

seltsam, alles....





Erlaube mir, allen aufrechten Demokraten ein besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen !

 

Daniel Frey aus Rostock

Mittwoch, 23-12-09 13:32

mhhh...wie werden sie wuhl bachweisen dass sie vefolgt wurden? In den meisten der genannten Länder ist die politische Verfolgung nicht wesentlich stärker als bei uns, also noch auszuhalten. In einigen werden Christen verfolgt. Wie viele der Antragsteller sind welche? (ok, ist stark pauschalisiert)

Letztlich besteht der überwiegende Teil aus Wirtschaftsflüchtlingen.

Hier muss ganz klar unterschieden werden: Wer wegen Rasse, Religion oder Weltanschauung in seinem Heimatland verfolgt wird sollte bei uns Asyl geniessen. Der Rest (99% behaupte ich) nicht!

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 23-12-09 12:49

Och, na ja, das sind bei rd 450,-Euro/mon nur 13500000 Euro im Jahr. So viel Schuldächer würden wir damit auch nicht dicht bekommen ! Aber schlechte Sicherheitslage heißt ja nicht politisch verfolgt, oder ? Wieso eigentlich Türken ? Ich dachte, die sind fit für die EU ? Möge uns Gott oder wer noch da ist helfen ! Ist das GG noch gültig ?

 
 

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