Deutschland

Montag, 08.02.2010

Hamburg: Linksfraktion ruft zu Blockadetraining im Rathaus auf

 

Sitzblockade in Leipzig (2004) Foto: Wikipedia/Herder3

HAMBURG. Die Linksfraktion der Hamburger Bürgerschaft ruft für Dienstag zu einem Sitzblockade-Training im Rathaus der Hansestadt auf. Dadurch solle „ein solidarisches Zeichen für die antifaschistische Demonstration“ gegen den Trauermarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland am 13. Februar in Dresden gesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Fraktion.

Geplant sind neben dem Üben von Sitzblockaden auch ein Referat des Geschäftsführers des linksradikalen Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins Carsten Gericke zum Thema „Versammlungsfreiheit und Sitzblockaden“ sowie ein Vortrag eines „Blockadetrainers aus Berlin“ über die „Theorie und Praxis von Sitzblockaden“.

Rathaus sieht kein Problem

Im Anschluß soll vor dem Rathaus mit einer Sitzblockade und einem Drei-Meter-Transparent mit der Aufschrift „13.2.2010 Dresden – Kein Nazi-Aufmarsch – gemeinsam blockieren“ demonstriert werden. Die Staatsanwaltschaft Dresden hatte Ende Januar gleichlautende Plakate beschlagnahmen lassen, weil nach ihrer Ansicht auf diesen zu Straftaten aufgerufen werde. Die Aktion hatte unter Politikern von Grünen, Linkspartei und SPD für Protest gesorgt. 

Ein Sprecher des Hamburger Rathauses sagte auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT, prinzipiell spreche nichts gegen eine solche Veranstaltung. Es sei zwar das erste mal, daß so etwas stattfinde, aber solange keine Straftaten begangen würden, gebe es auch kein Problem. (krk)

 



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Michael Pfeifer aus Leipzig

Dienstag, 09-02-10 18:09

Also sollte endlich jeder anständige Deutsche, welcher Zeit und Gelegenheit hat, nach Dresden fahren und den Opfern gedenken.
Die neuen Faschisten der Roten Front dürfen nicht mehr auf unsere Kriegstoten spucken!

Auf nach Dresden!

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Dienstag, 09-02-10 18:06

Es wäre doch soo einfach. Gutmensch, Linksfaschist und Genossen, ergo Kirchen, Gewerkschaften - und was sonst noch Mitgliedsbeiträge für fremde Interessen verprasst - rufen zu einer großen Gedenkveranstaltung für die unschuldigen Opfer des allierten Bombenterrors (immerhin auch O-Ton der SED in DDR Zeiten) auf.

Und dort wird diesen Opfern ohne Wenn und Aber gedacht, die Sinnlosigkeit ihrer Massenvernichtung in einer unverteidigten Stadt als Verbrechen angeprangert. Ohne Wenn und Aber.

In jedem Land der Welt ist das selbstverständlich.
Nur hier soll das so schwer und unmöglich sein?

Es gibt nur eine Gruppe Menschen, welche diesen Opfern aufrichtig gedenkt. Die ach so bösen "Rechten".

 

Werner Wumpe aus NRW

Dienstag, 09-02-10 16:47

Mich würde interessieren, ob Leute wie dieser "Blockadetrainer" eigentlich mit Kampf-gegen-Rechts-Mitteln aus dem Hause Köhler alimentiert werden.

 

Martin K. aus NRW

Dienstag, 09-02-10 12:34

Wird diesmal eigentlich wieder dieses dämliche "Geh denken!" von Linken und SPD-Politikern wie Müntefering propagiert?

 

Heinrich der Löwe aus Hannover

Dienstag, 09-02-10 10:27

@Otto Ohnesorge aus Berlin: Kann Ihnen voll und ganz zustimmen und sichere Ihnen meine Unterstützung zu.

Ich für meinen Teil werde in Dresden beim Gedenkmarsch dabei sein. Sollte mich dabei nur eine dieser Kanaillen nur einmal anfassen werde ich von meinem Recht auf Selbstverteidigung gem. § 32 StGB augenblicklich Gebrauch machen!

 

P. Riege aus B.

Dienstag, 09-02-10 08:47

Nun müsste einfach die kreative konservative Abteilung die Initiative ergreifen: altes Kapuzenshirt überstreifen, tief durchatmen und ... teilnehmen!

Wo sonst bekommen konservative Aktivisten und Interessierte die Möglichkeit, die Vorgehensweise der Linken so praktisch zu studieren und gleichzeitig selbst zu üben, was in Zukunft nützlich sein könnte?

Oder sind Proteste der Konservativen, inkl. Sitzblockaden linksradikaler Aufmärsche, wirklich für immer völlig undenkbar?

“Kenne deinen Feind und kenne dich selbst, und in hundert Schlachten wirst du nie in Gefahr geraten.“
Sun Tsu

 

S. Hoffmann aus V.

Montag, 08-02-10 21:59

...das Recht auf Versammlungsfreiheit zu unterbinden. Wird Zeit das dem linksradikalen Pöbel endlich mal entschieden entgegen getreten wird. Es kann nicht länger sein, das solche linken Antidemokraten weiterhin Narrenfreiheit genießen und dann auch noch von dt. Steuergeldern für den "Kampf gegen rechts" finanziert werden. Die viel größere Gefahr für die Freiheit kommt von den Linksextremen!

 

S. Hoffmann aus V.

Montag, 08-02-10 21:55

Für mich ist die Linkspartei der politische Ziehvater des linksextremen Terrorismus- um das mal ganz klar zu sagen! Die sind genauso schlimm wie ihre roten Gesinnungsgenossen von der sogenannten Antifa, die auch alle ins Nazi-Eck stellen, die der dt. Opfer des 2. Weltkrieges gedecken. Offenbar sind für diese roten Anti-Deutschen die dt. Opfer und Vertriebenen weniger Wert, als die der anderen Opfer wie Russland, den USA, Frankreich usw.
Aber die Verbrechen die an Deutschen begangen wurden, dürfen ja ruhig verharmlost und verniedlicht werden, waren ja nur "Scheiß Deutsche", so die Meinung der roten Antideutschen. Und so etwas wird dann auch noch gedeckt vom dt. Rechtsstaat, obwohl hier Linksradikale versuchen...

 

Ugdalf Groterian aus dem Schönen

Montag, 08-02-10 21:48

Auch Steine schmeißen muß gelernt sein. Daß man dafür noch Training braucht???

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 08-02-10 20:54

Recht auf Versammlungsfreiheit zu verweigern?
13.2.2010 Dresden - Kein-Nazi-Aufmarsch - gemeinsam blockieren"
Opfer noch verhöhnen und verunglimpfen.
ich bin der Antifaschismus."
politisch "korrekten" Schreiberlinge
Hat man "Links" und "Antifaschistisch" auf den Fahnen stehen

Wir müssen endlich begreifen, daß in der BRD der Michel eingeschlafen ist. Er träumt vom Urlaub und vom neuen Auto. Einem schönen Fernseher und anderem Schnickschnack.
Er will die Veränderungen nicht merken. Die Veränderungen sollen damit enden, daß der Michel aufwacht und erkennt, daß untot geworden ist.

In der BRD gibt es keine Demokratie mehr, keine freien Medien und schon gar keine Abgeordneten, die ihrem Eid nachkommen und dem deutschen Volk dienen wollen.

 

Bernd Stanetzekk aus Bünde

Montag, 08-02-10 20:40

Leider kann ich nicht schreiben,was mir bei der Meldung über diese dummen verbohrten (ich habe lange nach so harmlosen Worten gesucht),Menschen einfällt,da die Redaktion das - zu Recht - nicht veröffentlichen könnte.Dennoch meine Frage: Wie lange wollen wir anständigen Menschen uns soetwas noch gefallen lassen??!!

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 08-02-10 20:13

Manchmal überlege ich, ob die "Linken" der DDR schlimmer waren oder die Linksfaschisten, die heute so rumlaufen. Wenn das in HH eine "rechte" Veranstaltung wäre, hätten die Linken eine Senatssitzung einberufen und so die Bannmeile aktiviert. Na ja, das zweierlei maß ist ja bekannt.
Ich wünsche den Dresdener "Aufmärschen" viele, viele Mitdemonstranten. Leider wird der Staat diese Demo wieder durch ihr Fussvolk stören lassen und dann beenden. Schade, Demokratie ist ein schöner Traum.

 

Charles Henrich aus Berlin

Montag, 08-02-10 19:17

"13.2.2010 Dresden - Kein Nazi-Aufmarsch". Besser kann man es nicht sagen. Wäre auch gar nicht genehmigt worden. Warum dürfen die also rechtswidrige Blockaden im Rathaus trainieren? Weil wir, nomen est omen, im Rechtsstaat BeeRDe angekommen sind.

 

Martin K. aus NRW

Montag, 08-02-10 18:17

Echt schade, dass ich soweit weg wohne. Ich würde gern am Trauermarsch teilnehmen und diese antideutschen Idioten mit matschigen Tomaten und faulen Eiern bewerfen.

 

A. Müller aus der Pfalz

Montag, 08-02-10 17:45

Hat man "Links" und "Antifaschistisch" auf den Fahnen stehen, scheint man in Deutschland Narrenfreiheit zu genießen! Mal ist es paramilitärisches Training in öffentlichen Grünanlagen, getarnt als "kreatives Überwinden von Umzäunungen" (siehe Flughafen Tempelhof), "Sport, Spiel und Spaß", dann professionelles "Blockadetraining" im öffentlichen Raum.

Wenn als nächstes kollektiv Molotowcocktails (natürlich erstmal mit Wasser) auf dem Bürgersteig gebastelt werden, kapiert warscheinlich immer noch keiner, was hier vor unser aller Augen vorbereitet wird... Und am 1. Mai tun wir dann wieder ganz überrascht.

 

Klaus Liebig aus ganz Deutschland

Montag, 08-02-10 17:41

Es hat sich schon so eingebürgert, daß die politisch "korrekten" Schreiberlinge immer von "aufmarschieren" faseln, wenn es sich bei den Demonstranten um Rechte handelt. Linke Gewalt-Chaoten dagegen "demonstrieren" natürlich nur, auch wenn sie dabei vorsätzlich Gewalt gegen Sachen und Personen anwenden. Ich möchte mir garnicht vorstellen, was passieren würde, wenn sich rechte Demonstranten genau so aufführen würden wie diese linken Krawall-Chaoten. Hier aber genügt allein schon die Ankündigung einer genehmigten Demonstration, um ein Protestgeschrei dieser ach so vorbildlichen Demokraten hervorzurufen.

 

Dirk Pöhlmann aus .

Montag, 08-02-10 17:29

"Der neue Faschismus wird nicht sagen, ich bin der Faschismus. Er wird sagen, ich bin der Antifaschismus."

Wir sehen uns am Samstag in Dresden.

Im Gedenken an zahllose Opfer des Krieges.

(Zur Erläuterung: in unserer wundervollen Demokratie mit Fernsehen, Handy und Internet werden gegen den Mehrheitswillen der Euro und der Lissabon-Vertrag eingeführt -um mal 2 Beispiele zu nennen.

Und angesichts dieser aktuellen Geschehnisse sollte man sich ernsthaft mal überlegen, welche Mitschuld eine 60jähre Schlesierin am 2.WK hat und auf welcher Grundlage ihre Ermordung durch den Bombenagriff legitmiert sein soll !!?)

 

Klaus Liebig aus ganz Deutschland

Montag, 08-02-10 17:23

"13.2.2010 Dresden - Kein-Nazi-Aufmarsch - gemeinsam blockieren"
Warum ist man ein "Nazi", wenn man der Opfer gedenkt, die durch das verbrecherische Bombardement der Alliierten ermordet wurden? Warum ist man ein "Nazi" wenn man diese Täter beim Namen nennt? Warum ist man ein "Nazi", wenn man sich dagegen wendet, daß diese Verbrechen totgeschwiegen werden sollen? Ich kenne kein Land auf dieser Welt, wo so etwas möglich wäre. Wenn die sogenannten "Demokraten" ehrlich wären, dann müßten sie sich gegen jene wenden, die diese Opfer noch verhöhnen und verunglimpfen. Aber darüber kein Wort. Warum auch wird diese Demonstration immer als "Aufmarsch" bezeichnet? Marschieren bedeutet das Laufen im Gleichschritt - das aber wird es nicht geben. s.o.

 

Martin Mustermann aus Musterstadt

Montag, 08-02-10 17:20

Moment, sehe ich das richtig?
Die Hamburger Stadtverwaltung fördert eine Veranstaltung die dazu aufruft Bürgern der Bundesrepublik Deutschland ihr Recht auf Versammlungsfreiheit zu verweigern? Aha! Sehr interessant. Na mal sehen was mein Rechtsanwalt dazu meint.

 
 

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