Deutschland

Dienstag, 14.07.2009

Arbeitslose kontrollieren „Stolpersteine“ in Leipzig

 

Zu kontrollierender Stolperstein in Leipzig Foto: JF

LEIPZIG. In Leipzig werden Arbeitslose dafür bezahlt, daß sie sogenannte „Stolpersteine“ auf mögliche Verschmutzung überprüfen. Nach einem Bericht des MDR-Magazins „Fakt“ kontrollieren Mitarbeiter des Leipziger Bürgerdienstes viermal täglich in zwei Schichten die Pflastersteine, die mit einer Messingplatte an Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Auch Deserteuren aus dem Zweiten Weltkrieg sind Stolpersteine gewidmet.

Bezahlt werden die Mitarbeiter des Bürgerdienstes zum Großteil durch sogenannte Kombilöhne, einem von Bund, Ländern und Kommunen finanzierten Modell, das Arbeitslosen dabei helfen soll, durch eine geregelte Tätigkeit wieder Anschluß an die Berufswelt zu finden.

Zu den weiteren Aufgaben des Bürgerdienstes gehört es auch, schiefe Straßenschilder zu melden und das Verhalten der Leipziger „Trinkerszene” zu protokollieren. (krk)

> Zum „Fakt“-Beitrag über den Leipziger Bürgerdienst




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Deutscher Michel aus steinerne Schildastadt Hamburg

Freitag, 17-07-09 12:31


Alle zwei Schritte komme ich in meiner Heimatstadt ins Stolpern. Erstmals habe ich nun genauer hingesehen und mit Erschrecken festgestellt, daß die Steine, die den Stein, über den ich gerade stolperte, umgeben, HAKENKREUZFÖRMIG angeordnet sind! Spiegelbildlich zwar, aber das tut dem Straftatbestand bekanntlich keinen Abbruch(stein). Versteinert vor Entsetzen und Bestürzung schreibe ich diese Zeilen und verweise zum Beweise auf das Foto oben: In Leipzig scheint man ähnlich konterkarierendes Umgebungspflaster zu bevorzugen. Da heute Medien berichten, daß ein den Hitlergruß vollführender GARTENZWERG gerade Gegenstand eines Strafverfahrens ist, bin ich gespannt, ob sich die Generalbundesanwaltschaft auch eigenwilliger Verlegetechniken annimmt

 

Paul Mannstein aus USA

Donnerstag, 16-07-09 14:53

Eigentlich musste jedes Haus, Bauernhoff, Kaufhaus, Fabrik, und Gebaude in Pommern, Schlesien, West und Ost Preussen ein Stolperstein vor der Tur haben.

 

Thor Wollsch aus NRW

Donnerstag, 16-07-09 07:41

da haben wir also eine neue Art von IM geschaffen. Das wird ja immer besser. Was bekommen solche Leute als nächstes für Aufgaben? So klappt die Überwachung der Bürger perfekt. Man sollte die Leute besser dafür verwenden, mal in unseren Städten Ordnung zu halten und produktive Arbeit zu leisten. Zum Wohle der Gemeinschaft.

die Idee vom Deutschen Michel ist eigentlich gar nicht schlecht. Zusätzlich zu überlegen wäre, ob ich nicht einen Opferstein anbringe, weil unsere Familien vertrieben wurden (bereits aufgrund des Versailler Diktats).

Ich finde, daß Herr Huber mit seinem Beitrag in die gleiche Kerbe schlägt, wie der allgemeine Laberklüngel. Was nicht der politisch korrektem Zeitgeist entspricht, ist rechtsextrem

 

Marc Wagner aus Heidenheim

Mittwoch, 15-07-09 10:33

Seh geehrter Herr Huber,

bitte erklären Sie mir, was am Beitrag von "Deutscher Michel" als rechtsextrem zu betrachten ist! Sicher war nicht jeder Soldat ein Held; diese Ansicht könnte man als einseitig werten. Leute wie Sie, leisten eher dem linken Meinungsmachertum Vorschub vor jeder patriotischen Bekundung zurückzuschrecken und diese mit Rechtsextremismus gleichzusetzen.
Im Übrigen ist bereits der Terminus "Scharnierfunktion" ein Unwort. Er kann nahezu immer verwendet werden.Wer also Mehrfachstraftäter mit Migrationshintergrund ausweisen will, bildet schon ein Scharnier, da dies die NPD ebenso fordert?
Wo beginnt denn das Scharnier und wo endet es? Ich esse mit Messer und Gabel und teile somit Hitlers Tischsitten. Bin ich nun Nazi?

 

Norbert Klinge aus Bochum

Mittwoch, 15-07-09 08:28

Bescheuerter geht´s ja wohl nicht mehr.

Eine ungeheure Verschwendung von Humankapital.

Den Linken fällt halt nichts besseres ein.

 

Franz Huber aus Bayern

Dienstag, 14-07-09 19:54


An "Deutscher Michel" und "Arthur German":
Es sind solche Beiträge wie die Ihren, die dem linken Meinungsmacher als gefundenes Fressen dienen und für einen Beweis der Scharnierfunktion zum Rechtsextremismus der ehrwürdigen Jungen Freiheit herhalten. Es spricht für die Größe dieser Zeitung, solche Beiträge im Glanz der Meinungsfreiheit zu veröffentlichen und für Ihre mangelnde Ehre und zuviel an Feigheit, hier mit Ihrem richtigen Namen zu sprechen. Wer sich mit solchen Parolen in der Anonymität versteckt, der möge doch bitte lieber schweigen.

 

Deutscher Michel aus Freie und Hansestadt Hamburg

Dienstag, 14-07-09 16:02

Mein Vater war einer der stolzen Soldaten der Wehrmacht. Ihm zum ehrendem Gedenken habe ich vor meinem Elternhaus einen "Stolperstein" nach bekanntem Vorbild im Gehweg eingelassen.

Jeder, der das hier liest, sollte sich überlegen, ob er nicht diesem Beispiel folgen und auch für einen HELDEN des Zweiten Weltkrieges einen "Stolperstein" verlegen möchte!

 

Der Klaus aus Deutschland

Dienstag, 14-07-09 14:43

Deserteure haben also auch Stolpersteine, war ja klar. Passt perfeckt zu diesem Land. Verpisser werden gehuldigt, Macher bzw Kämpfer werden verdammt und durch den Dreck gezogen. Faulheit und Drückerbergertum sind in dieser durchgeknallten Republik die neuen Götzen.

 

Klaus Reichel aus Forchheim

Dienstag, 14-07-09 13:21

Ich kann mich ja irren, schließlich stamme ich aus dem westlichen Teil unseres Vaterlandes – aber kommt das dem Stasi-Blockwart-Spitzel-Denunzianten-Dienst nicht schon wieder verdammt nahe?

Oder soll da nicht auch drauf geachtet werden, welche Individuen es wagen, die „Stolpersteine“ zu verschmutzen? Zählt das dann auch schon als „rechte Straftat“?

 

Arthur German aus NRW

Dienstag, 14-07-09 13:18

Nun denn...,
besser als diese Massen, die für's Nichtstun mehr einstreichen als ein Mensch, dessen eigener Antrieb es ist, für sein erhaltenes Geld von der Gemeinschaft auch etwas zu tun.
Ich kenne mehr Arbeitsscheue, die schon ihre Kinder bei schlechtem Wetter nicht in die Schule schicken und morgens rufen:" Umdrehen, Wetter schlecht, weiterschlafen!"
Von wirkl. unverschuldeten Arbeitslosen, deren Stelle gekündigt wurde, sind solche Typen meilenweit entfernt!
Da wir selber leider immer mehr ohne Arbeit erleben werden, plädiere ich dafür, das Gesindel von Nichtdeutschen in ihre Heimatländer schleunigst abzuschieben, damit durch sie nicht noch mehr Gelder, die ihnen gar nicht zustehen, verschleudert werden! Täte man mit uns auch!

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Dienstag, 14-07-09 13:01

@Willi Wunder:
Vielleicht als Parlamentsdiener im Bundestag. Stolpersteine in Form von unausgegorenen Gesetzesvorlagen gibt es dort jede Menge und die eine oder andere "Trinkerszene" findet man sicher auch.

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus köln

Dienstag, 14-07-09 12:55

Die Logik hinter dieser Maßnahme ist simpel:

Wir haben so viele Arbeitslose, die wir eh bezahlen - dann können wir die ja auch für unsere politisch korrekte BRD-Stasi benutzen, schadet ja keinem, die Leute haben das Gefühl, was Sinnvolles zu tun - und der guten, heiligen BRD-Sache ist auch gedient.

Demnächst können die dann ja noch die Ohren aufhalten, ob sie vielleicht ausländerfeinliche, sexistische, rassistische oder antisemitische Äußerungen hören. Warum nicht?

 

Peter H. aus Bochum

Dienstag, 14-07-09 12:02

Das ist eine sehr sinnvolle Beschäftigung und kommt dem Wind um die Ecke schaufeln schon verdächtig nah.

Was wird denn dann im Arbeitszeugnis eingetragen?

Beobachtete Stolpersteine und Menschen beim Alkoholkonsum zu unserer vollsten Zufriedenheit.

 

Willi Wunder aus Dresden

Dienstag, 14-07-09 11:31

"…das Verhalten der Leipziger „Trinkerszene” zu protokollieren.…"

Hm. In welche Berufswelt könnte man nach so wertvollen Erfahrungen wie dem Anstarren von Stolpersteinen und Beobachten einer "Trinkerszene" (was könnte damit gemeint sein?) einen Einstieg finden?

 
 

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