Deutschland

Mittwoch, 11.11.2009

Protest gegen Merkels Teilnahme an Siegesfeier in Paris

 

Protest vor dem Brandenburger Tor...

...und der Botschaft Frankreichs Fotos: JF

BERLIN. Mit einem Transparent haben am Mittwochvormittag Mitglieder der „Konservativ-Subversiven Aktion“ vor dem Brandenburger Tor und der französischen Botschaft in Berlin gegen die Teilnahme von Bundeskanzlerin Angela Merkel an den Feiern in Paris anläßlich des Jahrestages des Waffenstillstands von 1918 protestiert.

Deutschland habe nichts zu feiern, wenn es um das Datum 1918 gehe, heißt es in einer Stellungnahme der Initiatoren. „Warum also ist Bundeskanzlerin Merkel heute in Paris, um gemeinsam mit Nicolas Sakozy am Arc de Triomphe – dem Siegesmal der Franzosen – eine Feierlichkeit zu begehen?“

Die Initiatoren des Protests erinnern unter anderem daran, daß auch nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 die Hungerblockade gegen Deutschland, der Hunderttausende Zivilisten zum Opfer fielen, noch bis zum Juni 1919 aufrechterhalten wurde.

Truppenparade und Kranzniederlegung

Am 11. November 1918 „endete das Sterben an den Fronten im Westen, der Kampf im Osten dauerte an und wurde von deutschen Soldaten getragen, die unter Befehl der Entente gegen bolschewistische Truppen zu fechten hatten, er begann neu in den Gebieten, die fremden Herren ausgeliefert wurden, und an den inneren Fronten eines Bürgerkrieges, den die Sieger wesentlich mitverursacht hatten“, heißt es in dem Papier weiter.

Merkel ist am Mittwoch als erster deutscher Regierungschef nach Paris gereist, um an den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkrieges teilzunehmen. Die Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) hatten entsprechende Einladungen in den neunziger Jahren aus „Termingründen“ abgelehnt.

Obwohl Sarkozy nach dem Tod des letzten Kriegsteilnehmers im vergangenen Jahr angekündigt hat, das traditionelle Gedenken an den Sieg Frankreichs im Ersten Weltkrieg künftig auch zu einem Tag der deutsch-französischen Aussöhnung zu machen, wird auf die traditionelle Militärparade und die Kranzniederlegung zu Ehren der gefallenen französischen Soldaten unter dem Triumphbogen nicht verzichtet.

Der 11. November ist seit 1922 in Frankreich gesetzlicher Feiertag. (ms)



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H. Schmidt aus NRW

Samstag, 14-11-09 01:54

dito sagt: rechtsvorlinks aus Hamburg
"Im Übrigen ist das Jahr 1918 doch ein Freudenjahr für die Deutschen" sagt:
der Flensburger
"Wie unwissend muss man sein um so einen Unsinn hier abzusondern.
Verasilles hat den zweiten 30jährigen Krieg und den GröFaZ erst ermöglicht. Legen Sie doch Ihre Tretminen in anderen Foren aus die zünden hier nicht.
mfG für Sie de.ade"

und wer hat Versailles ermöglicht ?

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 12-11-09 15:15

Lieber Charles Henrich aus Berlin: Beide Daumen hoch. Genau so ist es.

Was sagt diese eigenartige Kanzlerin eigentlich zum Überfall Napoleons? Der ist schließlich durch Brandenburger Tor geritten. Hat dieser Krieg keine toten Deutschen gekostet?

Zu M. Müller aus Flensburg: Die von Ihnen erwähnten Herrschaftseliten waren beim deutschen Volk sehr beliebt (sehr viel beliebter als unsere heutigen). Das deutsche Volk war unter diesen, gerade in den Jahren vor dem 1. Weltkrieg (den der Kaiser gar nicht wollte), zu großer Blüte herangewachsen.
Als es soweit gekommen war, folgten die Deutschen ihrem Kaiser mit großer Begeisterung und in großer Einigkeit.
In der BRD gibt es nur Selbstaufgabe, bis der Spuk endlich vorbei ist.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 12-11-09 14:57

Wer erbarmt sich und gibt Merkel endlich einmal eine Unterrichtsstunde in Geschichte.
Die ist ja nun völlig ahnungslos.
Wie diese Existenz Kanzlerin werden konnte, weiß kein Mensch. Das wußte man bei Schroder auch nicht. Aber selbst der konnte sich einmal entblöden und in Paris absagen.
Das Merkel läuft überall in der Welt rum (Israel, Amerika, Polen, Frankreich) und erklärt im Brustton der Überzeugung, im Namen des deutschen Volkes, daß wir alleine alle Kriege angefangen, dabei Verbrechen ohne Ende begangen und für alle Zeiten Schuld auf uns geladen haben.
Bei ihr sollte man vielleicht einemal einen Dopingtest durchführen. Wer weiß unter welchem Einfluß die steht.
Wer gibt ihr eigentlich das Recht dazu und was sagen eigentlich die Medien?

 

Nikolas Böck aus Franken

Donnerstag, 12-11-09 12:25

Sehr geehrter Herr Sarkozy,

ich bedanke mich für die Einladung zum Französischenfeiertag, ich muss ihnen leider mitteilen, dass ich aus deutscher sicht die ich mit meinem Amt vertrete, keinen Feiertag am 11.11.1918 für die Deutschen feststellen kann. Doch im laufe der Zeit hat sich die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich zum Glück positiv geändert.

Freundlichen grüße aus Deutschland.



Das wäre vll. angebrachter gewesen.


 

Bernd Sydow aus Berlin

Donnerstag, 12-11-09 11:39

Dem politischen Handeln von Kanzlerin Merkel liegt ein deformiertes Geschichtsbewußtsein zugrunde. Es offenbart sich in der fast nahtlosen Übernahme der Geschichtsinterpretationen jener Staaten, die einst erbitterte Gegner Deutschlands waren.

Für sie ist die deutsche Geschichte vor dem 8.Mai 1945 eine Abfolge von schlimmen Irrwegen, an die man sich nur im Gewande eines geläuterten Büßers erinnern darf. Folgerichtig haben ihre politischen Freundschaftsbekundungen und Aussöhnungsinitiativen durchweg den Charakter einer nationalen Selbstverleugnung.

 

Hans Dampf aus Nürnberg

Donnerstag, 12-11-09 10:48

Eine genauso große Schande für unser Land, wie die Unterzeichnung des Versailer Vertrages. Keine Kritik aus der übrigen deutschen Presselandschaft - armes Deutschland!! *kopfschüttel* Ist sich denn aus der Masse der Deutschen keiner über die Tragweite dieser merklichen Aktion bewußt??

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Donnerstag, 12-11-09 06:35

"Merkel hat gefeiert, wo sie am liebsten feiert: mit den Siegern. Diesmal mit den französischen Siegern über das kaiserliche Deutschland vor 91 Jahren. Die deutsche Kanzlerin feiert den Tod von zwei Millionen deutscher Soldaten und einer Million deutscher Zivilisten. Sie feiert die Zerstückelung und de planmäßige Ausplünderung des Deutschen Reiches, sie feiert Not und Elend der Kriegsinvaliden. Sie feiert mit den Siegern, mit den Leuten, die Deutschland diesen Krieg aufgezwungen haben. Ich hoffe, es hat ihr Spaß gemacht."
http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html

Damit ist ALLES gesagt.

 

Charles Henrich aus Berlin

Donnerstag, 12-11-09 01:34

Frankreich hat jahrhundertelang das Deutsche Reich attackiert, um seine Grenze bis an den Rhein zu verschieben. Unterm Strich haben die nie gesiegt, sondern sich nur stets blutige Nasen geholt. "Siegesmal der Franzosen"? Ist ja lachhaft. Mit den Taschenspielertricks Präsident Wilsons (14-Punkteplan) haben sie blauäugige deutsche Politiker getäuscht und den Abzug deutscher Soldaten durchgesetzt, unter Zurücklassung der schweren Waffen. Was feiern die da eigentlich? Ihre Verschlagenheit, die letztlich zum Aufstieg Hitlers und zur Besetzung Frankreichs führte? Na herzlichen Glückwunsch! Auch an Sie Frau Merkel für Ihre hanebüchenen Geschichtskenntnisse die vermutlich noch aus Ihrer FDJ-Zeit stammen.

 

Annette Gabriel aus Deutschland

Mittwoch, 11-11-09 23:07

Das heutige freundschaftliche Verhältnis zu Frankreich ist eine für Europa gute Sache. Nicht vergessen sollte dabei, dass über Jahrhunderte hinweg Deutschland unter der so genannten Franzosenplage litt. Selbst französisch Schüler äußerten sich kritisch, wie Merkel in Paris vorgeführt wurde und fanden die Zeremonie geschmacklos. Nun die französische Jugend wird mit einem Stolz auf ihre Nation erzogen, was somit eine Erklärung dafür ist. Den meisten Deutschen ist eine solche Denke inzwischen fremd.

 

David Zehnpfennig aus NRW

Mittwoch, 11-11-09 21:11

Es gibt zweifellos bessere Gelegenheiten, deutsch-französische Freundschaft zu demonstrieren. Man mag darüber streiten, ob es unter Europäern noch zeitgemäß ist, diesen Tag zu feiern. Den Franzosen sei es geichwohl gegönnt. Die Teilnahme eines deutschen Bundeskanzlers aber gibt dem Tag eine hochproblematische Deutung und setzt falsche Zeichen. Will Frau Merkel damit bekunden, dass das, was mit diesem Tag in Gang gesetzt wurde, gut und richtig war und die Deutschen nichts anderes verdient hatten? Dies muss nicht verwundern wenn man sich vor Augen hält, welch würdelose Aktionen diese Dame in der Vergangenheit bereits unternommen hat und welch merk(el)würdiges Verständnis sie an den Tag gelegt hat,"den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren".

 

hermit holtzer aus berlin

Mittwoch, 11-11-09 21:05

@gerd friederich aus münchen

Geschmacklos ist von Angela. Das hat nichts damit zu tun, ob man Franzosen mag oder nicht, habe selbst fünfzehn Jahre dort gelebt und gearbeitet; ein tolles Land. Darum geht es aber garnicht, auch nicht um rechts oder rund!
Schön ist es aber, daß ein Linker im JF-Blog liest, vielleicht wird ihm Genesung anheimfallen!

 

Willi Wurst aus Hamburg

Mittwoch, 11-11-09 20:39

KSA - Aktion : na gut , meinetwegen ; dennoch kann es sich nur um ein pol. statement handeln welches sich an die pol. Verantwortlichen richtet . Der Waffenstillstand ist in Frankreich ein volkstümlicher Tag ( war mehrfach dabei ) ; keineswegs deutschfeindlich oder irgendwie dummdreist . Habe vor einigen Jahren auch mit franz. Militärs über dieses Thema gesprochen und niemals irgendeine abfällige Bemerkung über Deutschland gehört .Mein Großvater hat an der Semmel gekämpft und der Franzose hat ihm den Tornister weggeschossen, dennoch kein Hass , weder bei ihm noch bei mir . Unsere tapferen Soldaten flößen noch heute jedem Gegner Furcht ein . Das wird sich auch in den kommenden 10.000 Jahren nicht ändern .

 

Willi Wurst aus Hamburg - Reh-No Niederlassung

Mittwoch, 11-11-09 20:19

Grundsätzlich ist eine Feier mit den Franzosen völlig richtig , sofern es keine Schuldzuweisungen gibt .

Sarko hat schneller als der Rest der Welt die geopolitische Lage seines Landes verstanden .

Ohne deutsche Technik ging es nicht und ohne Deutschland bleibt Frankreich handlungsunfähig .

Die Angelsachsen haben mit Frankreich nix am Hut ; brauchen Frankreich nicht ; die französischen Eliten machen nur noch Murx ( EADS , Mitterrand ect. pp ) ; dann die Angst vor einer deutsch russischen Koalition , Sarkos Umfragetief ... da kann man wenigstens eine deutsch französische Feier veranstalten .

Der Franzose ist nicht deutschfeindlich , das will ich an dieser Stelle ausdrücklich betonen .

 

Olaf Ditges aus NRW

Mittwoch, 11-11-09 19:50

Die Berichterstattung der deutschen Staatspresse hat aus dem Grabmal des unbekannten französischen Soldaten der für das französische Vaterland starb Systemübergreifend das Grabmal des unbekannten Soldaten gemacht.
Ach übrigens, der Arc de Triomphe ist über und über beladen mit der Verherrlichung des Krieges und militärischer Siege Napoleons. Nicht, daß ich den Franzosen das irgendwie übel nehmen würde. Aber für Linke und Deutsche Medien gilt, nich so viel historische Kenntnise (am besten garnix) und nich so viel nachdenken. Leitsatz:
Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ...
(nicht, das ich was gegen Pipi hätte, aber die Linke in Deutschland hat geistig definitiv ihren Zenit überschritten)
trallari trallahey tralla hoppsasa

 

dito sagt: rechtsvorlinks aus Hamburg

Mittwoch, 11-11-09 19:16

"Im Übrigen ist das Jahr 1918 doch ein Freudenjahr für die Deutschen" sagt:
der Flensburger

Wie unwissend muss man sein um so einen Unsinn hier abzusondern.
Verasilles hat den zweiten 30jährigen Krieg und den GröFaZ erst ermöglicht. Legen Sie doch Ihre Tretminen in anderen Foren aus die zünden hier nicht.
mfG für Sie de.ade

 

Franco Phob aus Allemagne

Mittwoch, 11-11-09 18:40

Liebe Frankreichfreunde,
diese Liste ist der der Hammer!

Sie ist mit deutscher Gründlichkeit erstellt worden, sie enthält die Namen aller amtlichen Problemviertel.

Sortiert ist die Liste nach den Nummern der Departments und dann nach den Städtenamen. Für jeden Eintrag gibt es eine Karte im PDF-Format auf dem das Problemviertel rot umrandet ist. Die Karten sind die bekannten topologischen Karten der IGN im Maßstab 1:25000. Ein weiterer Link pro Eintrag führt zu einer Seite mit einer Liste der jeweils betroffenen Straßennamen.

http://i.ville.gouv.fr/divbib/doc/chercherZUS.htm

 

Jan Kreller aus Trier

Mittwoch, 11-11-09 18:25

Also ich hätte nichts dagegen wenn wir den Sedantag wieder feiern würden. Es wäre quasi mein Geburts- und gleichzeitig ein nationaler Ehrentag.

 

C. M. aus Österreich

Mittwoch, 11-11-09 18:08

@Gert Friedrich

Das Problem sind nicht die Franzosen, es sagt auch niemand, dass es keine deutsch-französische Freundschaft geben kannoder soll, aber in der gegenwärtigen Form ist es keine Freundschaft auf gleicher Augenhöhe.

Könnte sich denn jemand auch nur vorstellen, ein französischer Präsident würde anlässlich einer französischen Niederlage nach Deutschland kommen und dort feiern? Nein? Eben.

Die Fortsatzung der Blockade, die auch im Artikel erwähnt wird, setzt dem Ganzen auch noch die Krone auf. Insofern war es für Deutschland nicht einmal ein wirklicher Waffenstillstand. Dieser Umstand wird natürlich in der Presse kaum erwähnt.

 

H. Höne aus DD

Mittwoch, 11-11-09 17:28

Eine wirklich sehr gelungene Aktion. Kompliment!
Ich habe kein Problem mit Frankreich und freue mich sehr über die heutigen freundschaftlichen Beziehungen mit unserem Nachbarland.
Allerdings ist die Teilnahme unserer Bundeskanzlerin an der Siegesfeier der Franzosen sehr unpassend.
Ich bin davon überzeugt, dass die Franzosen sogar Verständnis dafür gehabt hätten, wenn die deutsche Kanzlerin nicht bei dieser Feier erschienen wäre.
Das Ende des ersten Weltkrieges und somit auch der Versaillers Vertrag sind der Keim für alle späteren negativen Ereignisse unserer Geschichte gewesen und haben somit bis heute Auswirkungen auf unsere Nation.

 

M. Müller aus Flensburg

Mittwoch, 11-11-09 17:20

Zunächst handelt es sich bei der heutigen Pariser Feierlichkeit nicht um eine Siegesfeier, wie der Titel suggeriert, sondern um eine Gedenkfeier an die Opfer eines von anachronistischen und größenwahnsinnigen Idioten verursachten Abenteuers, zu dem man eben nicht, wie viele gehofft hatten, "Weihnachten wieder zu Hause" war, sondern vier Jahre später Millionen von Toten zu beklagen hatte.
Im Übrigen ist das Jahr 1918 doch ein Freudenjahr für die Deutschen, weil sie sich endlich von ihren eben beschriebenen Herrschaftseliten frei machen und die erste Demokratie auf deutschem Boden errichten konnten.

 

Philipp Kauder aus Jena

Mittwoch, 11-11-09 17:10

@Gert Friedrich:

Hier stört sich sicher niemand an dem Umstand, daß die Franzosen eine Militärparade abhalten. Im Gegenteil: Unsere Oberen sollten sich eine gute Scheibe von der Art, wie unsere Nachbarn ihrer Gefallen gedenken, abschneiden. Wo aber waren die offiziellen Stimmen, als Dr. Erich Kästner als letzter deutscher Veteran von 14/18 letztes Jahr zur großen Armee abberufen wurde?

Würdelos ist einzig die Tatsache, daß ein deutscher Regierungschef im Ausland die Niederlage der eigenen Nation "feiert".

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Mittwoch, 11-11-09 16:59

Machen wir doch ne Militaerparade am Sedanstag und laden Sarkozy dazu ein! Dann werden wir sehen, wie es um die deutsch-franzoesiche Freundschaft steht...

 

Gert Friedrich aus München

Mittwoch, 11-11-09 15:40

Ich mag die Franzosen,die Sprache,das Land,die Kultur.
Also, wo ist hier ein Problem ?
Das ist das Problem der deutschen Rechten.Sie wittern überall nur Böses und Intrigen und Futterneid bei unseren Nachbarn.

 

G. Dust aus Ostfalen

Mittwoch, 11-11-09 15:15

Eine sehr gute und überaus wichtige Aktion! Es gilt Zeichen zu setzen!

Frau Merkels Verhalten hingegen ist einfach nur noch peinlich und würdelos, wenn auch stimmig im Hinblick auf ihre bisherige konsequente Mißachtung deutscher Interessen.

 

Till Eulenspiegel aus Plaines d\'Abraham, Québec

Mittwoch, 11-11-09 15:14

Eine Kranzniederlegung im Invalidendom und ein Besuch in Austerlitz zur Erinnerung an die verpaßten (und verpatzten) Chancen vor zweihundert Jahren wäre sinnvoller.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 11-11-09 13:51


"Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden…“
…auch sie hält sich doch dran, oder ?

"Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil (des Versailler Diktats) waren von Hass und Rachsucht durchsetzt ... Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte."
Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., Memoiren, Mainz, 1951, S. 413)

 

Paul Maria Remark aus Baden-Württemberg

Mittwoch, 11-11-09 13:44

Natürlich brauchen die Franzosen auf eine Militärparade nicht zu verzichten. Wir brauchen von anderen Völkern nich dieselbe Demutshaltung zu erwarten, wie wir sie an den Tag legen. Aber eine Teilnahme erinnert schon an den Dolchstoss...
In Frankreich hat der WK I einen viel höheren Stellenwert als bei uns - ich möchte da nicht wissen, was unsere Abiturienten darüber wissen. Es stellt sich die Frage, ob Merkel,den Sedantag am 02.09. wieder einführen würde und ob Sarkozy fröhlich beschwipst der Militärparade mit Hochrufen auf von Moltke beiwohnte. Ob man dies in der Presse als Tag der Versöhnung ansähe...?

 

C. M. aus Österreich

Mittwoch, 11-11-09 13:43

Eine Steigerung, eine einzige, wäre noch denkbar, und zwar, dass sie anlässlich der Unterzeichnung des Versailler Vertrags nach Paris fährt.
Vielleicht schaffen wir das auch noch...

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Mittwoch, 11-11-09 13:09

Kompliment an die Organisatoren!

 
 

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