Deutschland, Medien

Dienstag, 27.10.2009

Lammert kritisiert ARD und ZDF

 

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) Foto: Bundestag/slomifoto

BERLIN. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat in der Rede nach seiner Wiederwahl die Programmpolitik der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender kritisiert. Anstatt die konstituierende Sitzung des 17. Bundestages zu übertragen, würden ARD und ZDF lieber Spielfilme und Seifenopern setzen.

„Mit souveräner Sturheit“ stellten die öffentlich-rechtlichen Sender Unterhaltung vor Information, kritisierte Lammert laut der Nachrichtenagentur ddp. Dabei sei das „üppig dotierte Privileg“ ihrem besonderen Informationsauftrag geschuldet. Insofern sei die Programmentscheidung „im wörtlichen Sinne bemerkenswert“, sagte Lammert. ARD und ZDF erhalten jährlich rund sieben Milliarden Euro aus den Rundfunkgebühren.

Lammert war zuvor mit 522 Stimmen als Bundestagspräsident wiedergewählt worden. 66 Abgeordnete stimmten gegen den CDU-Politiker, 29 enthielten sich. (krk)

 



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Claus Z. aus Leipzig

Mittwoch, 28-10-09 15:19

Also ich denke erstmal so leuchtend hat Lammert ja nun auch nicht gerade geredet das er von der ersten Reihe aus betrachtet werden müsste.
Aber, im Ernst bin ich hier geteilter Meinung.
Erstens haben wir im ÖR Rundfunk und Fernsehen eine Struktur und zu der gehört nun einmal Phönix und da braucht es eben nicht noch im Ersten und Zweiten unbedingt gleiche Übertragungen ... die dann auch wieder kritisiert werden.
Das das ÖR das Privat TV kopiert ist leider auch wahr, zum Beispiel hat aus meiner Sicht "Brisant" nichts in dieser Struktur zu suchen, das ZDF ein Kriminalspartensender, der MDR ein volksdümmlich-süffisantes Schunkelprogramm sollte sich selbst auch mal überdenken, es kommt immer auf das richtige Maß an.

 

Ralf Kersten aus Flensburg

Mittwoch, 28-10-09 10:29

Na, daß d. Publikum lieber Spielfilme guckt als den (heutigen) Bundestag, der einem selbst wie eine billige Schmierenkomödie/Seifenoper vorkommt, kann man niemandem verdenken. Da sollten Lammert & Co sich mal an die eigene Nase fassen. Ansonsten hat er natürl. recht. Das Problem scheint mir ein ganz anderes: Vor 30 Jahren war eine Erfindung noch eine Erfindung, eine Neuerung eine Neuerung (gerade und auch im Gegensatz zum bestehenden Mangel). Heute scheint alles für und im Namen des "Marktes" entdeckt. Die Unterschiede sind nur noch graduell (auch zwischen Politikern!). Das Leben hat sich "perfektioniert". Bloß: Wenn wir nachher leben wie in einem Raumschiff, ist das doch AUCH keine Verbesserung: Wir haben das Leben lebensfeindlich gemacht!

 

Walter Schulz aus Blaufelden

Dienstag, 27-10-09 21:35

Im Prinzip hat Lammert recht. Die meisten Öffentlich-Rechtlichen zeigen doch auch schlechten Main-Stream-Journalismus. Überwiegend Betroffenheit zelebrierende Moderatoren und Nachrichtensprecher bei kritischen Themen, anstatt die eigenen Meinung für sich zu behalten. Politmagazine überwiegend tendenziös. Ein Blick aus der Distanz, alle Seiten gleichmäßig beleuchtend, gibt es selten. Oft genug wird sogar in sogenannten Informationssendungen gelogen ... die Beispiele füllen Bände. BSE, "Klimakatastrophe", Schützenwesen und Amokläufe, Waldsterben usw. Mein Vorschlag: Wer nichts für Fernsehen bezahlen will, bezahlt nicht und erhält Werbefinanziertes. Wer mehr will, bezahlt exakt das, was er konsumieren will.

 

Eva Zwerg aus Riesa

Dienstag, 27-10-09 17:28

Huhu Ihr Lieben,
politisch vollkommen korrekt ist:
ard + zdf = 7.000.000.000!
Falsch ist dagegen die leider immer noch weit verbreitete Annahme:
ard + zdf = 0!

Merkelt Euch das endlich! Und vergesst nicht, die Petition (http://meideu.de/) zu unterschreiben, denn es gilt:
50.000 < 7.000.000.000!
Schöne Grüße
Eure Eva

 

A. Müller aus der Pfalz

Dienstag, 27-10-09 17:22

Da kontrollieren die Parteien schon den Rundfunkrat und dann machen die Öffentlich-Rechtlichen nicht, was man gerne hätte. Dumm gelaufen.

Allerdings frage ich mich als Gebührenzahler, welches Mitspracherecht denn ich bei diesem Propaganda-Rundfunk habe und wo die jährlich 7.000.000.000 EUR eigentlich versickern.

 

Par. Don nochmal aus Germany

Dienstag, 27-10-09 16:57

Es gibt so viele Probleme die es für den Bundestag zu lösen gibt und Bundestagspräsident Lammert heult sich aus weil sein Gesicht nicht im Ersten sondern bei Phoenix ausgestrahlt wird - wodurch er ja gleich bei einem der wichtigsten Probleme dieser gesegneten Nation angekommen ist, ja genau!

Traurig, traurig.

Bei sowas sollte man dem Bundestag gleich sämtöiche Sendezeit bei Phoenix entziehen.

 

Frank Hogendorf aus HI

Dienstag, 27-10-09 15:51

Ach Herr Lammert, eine Bundestagssitzung ist inzwischen ähnlich gehaltvoll wie der ZDF Fernsehgarten, der Unterschied ist nicht mehr besonders groß und solange die drängenden Probleme dieses Landes von Politikern Ihres Schlages schöngeredet werden, kann man auch die Katzelbacher Komasäufer beim ZDF ertragen. Die GEZ-Gebühren ist beides nicht wert! Pro Thilo S.: sos-meinungsfreiheit.de

 

M H aus Nieders.

Dienstag, 27-10-09 14:39

Das gibt es doch nicht. :D Nun weint ein Politiker,weil das öffentliche Fernsehen keine Informationssendungen über Politk bringt.Ich kann nicht mehr :D "Oliver Geißen Show","Super Nanny","Deutschland sucht den Superstar";Moment mal.Diese Programme dienen doch der Erziehung unserer Kinder,oder NICHT? Die Jugend ist fleißig,unbeugsam,hart im Wesen,und anständig.Wenn nicht,gibt es ja immer noch die "TOLLERANZPÄDAGOGEN",welche sich um diese Missstände kümmern können.Nein nein Herr Lammert,diese Gesellschaft hat sich der Staat,sowie die EU,selbst herangezogen.Es gab immer kritische Stimmen gegen diese Zustände,aber die "freien" Medien haben immer alles verfälscht und die Nazikeule geschwungen.Und jetzt sehen sie das Produkt!!!!!!

 

Willi Wurst aus Hamburg - Reichssender Feldstraße

Dienstag, 27-10-09 14:34

die GEZ muss weg ; 7 Mrd. für diesen Infomüll auszugeben ist wirklich ein starkes Stück .

Kauft nicht beim ndr

 
 

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