Deutschland

Mittwoch, 03.02.2010

Deutschland bleibt Einwanderungsland

 

Über eine halbe Million Ausländer kam 2008 nach Deutschland Foto: Pixelio/Dieter Schütz

BERLIN. Der Zuzug von Ausländern nach Deutschland reißt nicht ab. Laut dem am Mittwoch im Bundeskabinett vorgestellten Migrationsbericht kamen 2008 573.185 Ausländer nach Deutschland (2007:574.752). Gleichzeitig verließen aber deutlich mehr Zuwanderer die Bundesrepublik als in den vergangenen Jahren.

So war 2008 ein Fortzug von 563.130 Ausländern zu verzeichnen (2007: 475.749). Insgesamt gab es somit ein Plus von 10.685 Zuwanderern. 2007 hatte die Zahl der zugezogenen Ausländer noch annährend 100.000 betragen. Unter den Zuwanderern stellten wie in den Vorjahren die Polen mit 119.867 Zugezogenen die größte Gruppe.

Die meisten Auswanderer waren dagegen Deutsche: 2008 verließen 174.759 deutsche Staatsangehörige die Bundesrepublik (2007: 161.105) – die höchste registrierte Abwanderung von Deutschen seit 1954. Gleichzeitig kehrten jedoch 2008 auch 108.331 Deutsche zurück.

„Verstärkt auf die Talente und Fähigkeiten der Zuwanderer setzen

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), betonte angesichts des Schrumpfens der deutschen Bevölkerung die Notwendigkeit von Zuwanderung. Deutschland sei zunehmend auf die Fähigkeiten von Zuwanderern angewiesen: „Mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer Migrationserfahrung sind sie in der Globalisierung für viele Unternehmen ein handfester Gewinn“, sagte Böhmer.

Der Migrationsbericht zeige einmal mehr, daß sich der demografische Wandel nicht stoppen lasse. „Wir können ihn aber steuern, indem wir verstärkt auf die Talente und Fähigkeiten der Zuwanderer setzen“, so die Staatsministerin. (krk)



teilen:Diesen Artikel bei Facebook merkenDiesen Artikel bei Yahoo merkenDiesen Artikel bei Google merkenDiesen Artikel bei MySpace merkenDiesen Artikel bei Technorati merkenDiesen Artikel bei del.icio.us merkenDiesen Artikel bei Mr. Wong merken
Anzeige: 1 - 16 von 16.
 

Manfred M. aus Augsburg

Donnerstag, 04-02-10 21:18

Diese Böhmer redet einen Unsinn. Hält die uns alle für dumm?
Sie als Integrationsbeauftragte weis doch am besten, welche Probleme Deutschland mit dieser Art von Zuwanderung hat und welche Unsummen es den Steuerzahler kostet ( der eigene Posten der Frau Böhmer gehört auch dazu, das erklärt so manches).

 

Werner Z. aus Deutschland

Donnerstag, 04-02-10 19:24

Man erinnern sich, dass die zwischen 1949 und
1990 bestehende mitteldeutsche Diktatur den Namen
“Deutsche Demokratische Republik” trug? Fast alle
Diktaturen behaupten von sich, sie seien eine Demokratie.
Aber die Behauptung alleine genügt nicht, um diesem
Anspruch gerecht zu werden.
Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, wie
wir über entscheidende Phasen der Geschichte zu denken
haben, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere
Meinung. Dies ist eine Diktatur.
Ein Land, welches Historiker in Gefängnisse wirft, das
Singen friedlicher Lieder verbietet und wissenschaftliche
Bücher verbrennt, diktiert uns, wie und was wir zu denken
haben. Dies ist eine Diktatur.
Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, taten-
und widerspruchslos hinzunehmen, dass unser Land
von Armutsflüchtlingen aus aller Welt überschwemmt
wird, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung
und verweigert uns unser Völkerrecht auf Selbstbestimmung.
Dies ist eine Diktatur.
Ein Land, das Mitglieder oppositioneller Parteien verfolgt,
diktiert uns, welche Parteien wir wählen dürfen
und welche nicht. Dies ist eine Diktatur.
Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Diktatur.
Wer es nicht glaubt: Noch einmal lesen.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 13:01

bleiben wir. aha. Auf Grund welcher Gesetze sind wir denn Einwanderungsland geworden ?? Nee, wir sind ne Bananenrepublik und die Machthaber brechen laufend ihren Amtseid. WIR haben die Zuwanderer nicht geholt, wir könnten das garnicht !

 

Dirk Pöhlmann aus .

Donnerstag, 04-02-10 12:43

Es geht unvermindert weiter:

Unterschichtenimport

Expertenexport

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 12:38

Lieber Matthias Baumann aus Dummerland,

köstlich, mußte die ganze Zeit lächeln. Bin ganz Ihrer Meinung.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 12:35

Lieber Florian Geyer aus Hofheim,

beide Daumen hoch. Ich bin ganz ihrer Meinung.

 

O. Ditges aus NRW

Donnerstag, 04-02-10 03:01

Ist das so zu verstehen, daß die Staatsministerin Menschen importieren möchte, damit diese hier arbeiten um die Renten der Deutschen zu finanzieren?

 

Wolfgang W. aus München

Donnerstag, 04-02-10 01:16

„Wir können ihn aber steuern, indem wir verstärkt auf die Talente und Fähigkeiten der Zuwanderer setzen“

Welcher Psychiater läßt diese Phantastin endlich einweisen?

 

J.C. Denton aus Erfurt

Donnerstag, 04-02-10 00:38

Besagte Staatsministerin muss wirklich fern ab von jeder Realität sein wenn sie solche Aussagen macht. Ich persönlich stehe auf der Seite eines Herrn Sarrazin wenn es um die Fähigkeiten unserer Immigranten geht.

Ich für meinen Teil fände es auch besser wenn wir uns die Neuseeländische Einwanderungspolitik mit Punktesystem zum Vorbild nehmen würden. Wer das mal sehen möchte, dem sei folgende Seite ans Herz gelegt (absolutes Minimum für eine Immigration sind 100 Punkte): http://www.immigration.govt.nz/migrant/stream/work/skilledmigrant/caniapply/examples/

 

Matthias Baumann aus Dummerland

Mittwoch, 03-02-10 20:27

Ach ja, die Maria B. Das ist doch mal wieder voll eine Granate. Nichts gegen Polnisch oder Anatolisch, aber wenn man schon von Globalisierung faselt, sollte man wenigstens anerkennen, dass man mit Deutsch und Englisch ganz gut klarkommt.
Aber was ist "Migrationserfahrung"? Läuft das auf die Frage hinaus, wie man am erfolgreichsten (also mit minimaler Gegenleistung) das Sozialsystem schröpft? Sozusagen mehr Netto ohne Brutto?
Diese Kenntnisse helfen aber doch vielen Unternehmen nix. Wenn ein Unternhemen in D. so richtig abzocken will, muss es eine Mindestgröße haben. Unter x Milliarden machts doch der Volksvertreter nicht mehr.
Beispiele? Holzmann, Nokia, Samsung, Universal, Bank X, Bank Y, Bank Z, HypoUnreal usw.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Mittwoch, 03-02-10 20:05

Die Botschaft hör' ich gern... Allerdings weiß ich nicht, ob 'Sprachkenntnisse' und 'Migrationserfahrung' wirklich das ist, was unsere Firmen brauchen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die größte Gruppe der Einwanderer Polen sind, gefolgt von Rumänen Türken und Ungarn. Bezeichnenderweise schweigt sich Fr. Böhmer über die Zahl der hochqualifizierten Einwanderer aus. Zum Vergleich: 3411 ausländische Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie weitere 2205 Fachkräfte anderer akademischer Bereiche haben im Jahr 2007 eine Aufenthaltsberechtigung erhalten. Das sind minimale Zahlen in Relation zur Gesamtzahl der Einwanderer. Der große Rest bleibt wohl Kandidat für Billiglohnjobs, wenn überhaupt...

 

ich bin nicht aus Deutschland

Mittwoch, 03-02-10 19:54

OHNE KOMMENTAR

„Mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer Migrationserfahrung sind sie in der Globalisierung für viele Unternehmen ein handfester Gewinn“, sagte Böhmer.

Der Migrationsbericht zeige einmal mehr, daß sich der demografische Wandel nicht stoppen lasse. „Wir können ihn aber steuern, indem wir verstärkt auf die Talente und Fähigkeiten der Zuwanderer setzen“, so die Staatsministerin.

 

Florian Geyer aus Hofheim

Mittwoch, 03-02-10 19:02

Die allermeisten Wahlteilnehmer wollen es so und nicht anders, das Lamento über den Unterschichtenimport aus Nahost und die horrenden Steuern und Abgaben können sich diese Mitmenschen sparen.

 

Helmut Harringa aus Friesland

Mittwoch, 03-02-10 18:27

Wenn wir die Globalisierung ohne Zuwanderung nicht hinbekommen, verzichte ich lieber auf die Globalisierung als mich im eigenen Land von Fremden umzingeln zu lassen. Diese Böhmer wieder! Wenn "Migrationserfahrung" so wichtig ist, wie sie meint, dann müsste doch wohl eigentlich jeder Deutsche sofort auswandern, weil die Weltwirtschaft ihn überall braucht, nur nicht in seinem Heimatland?

 

A. Müller aus der Pfalz

Mittwoch, 03-02-10 18:15

2. Dann klappt´s auch mit den nächsten Generationen von Deutschen (oder den fleissigen Migranten, die sich gerne in unsere Gesellschaft assimilieren). Was Deutschland nicht braucht, sind Politiker, die ständig (Zuwanderungs-) Gesetze beugen, um ja den Elenden der Welt eine Rundumversorgung auf unsere Kosten zu ermöglichen und die wie das Kaninchen starr vor Angst vor der Schlange sitzt und Dinge, die in 30-40 Jahren sein „könnten“, als unabwendbar ansehen, anstatt heute zu handeln. Politikerinnen wie Frau Böhmer, selbst ledig und kinderlos, taugen freilich nicht als Vorbild bei der Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen.

 

A. Müller aus der Pfalz

Mittwoch, 03-02-10 18:14

1. Notwendig ist Folgendes: Endlich einmal eine vernünftige und lebensbejahende Familienpolitik betreiben und der arbeitenden Bevölkerung mehr von ihrem hart verdienten Geld lassen! Es gibt in Europa genügend Staaten, die man sich in dieser Hinsicht zum Vorbild nehmen könnte. Schluß mit der ungesteuerten Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen, Un- bzw. schlecht Qualifizierten und Integrationsunwilligen, die nur eines tun: Unser Sozialsystem dauerhaft belasten. Deutschland soll Einwanderungsland sein? Dann müssen wir auch knallharte Forderungen an diejenigen stellen, die dauerhaft bei uns leben wollen – siehe Kanada!

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.