Deutschland

Mittwoch, 03.02.2010

Wohnungen von islamischen Terrorverdächtigen durchsucht

 

Polizisten im Einsatz: sieben Haftbefehle Foto: Pixelio/Arno Bachert

STUTTGART. Bei einer Razzia gegen die Islamisten-Szene haben Polizeibeamte am Mittwoch 43 Wohnungen in ganz Deutschland durchsucht. Gegen sieben von insgesamt 39 Personen, die im Visier der Ermittler waren, hat das Amtsgericht Stuttgart einen Haftbefehl erlassen.

Die Beschuldigten seien dringend verdächtig, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, „um neu geworbene Glaubensbrüder, Konvertiten sowie re-islamisierte Personen, Werbern eines fremden Wehrdienstes zuzuführen“, heißt es in einer Mitteilung des baden-württembergischen Landeskriminalamts.

Außer im Südwesten fanden die Durchsuchungen auch in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie Berlin statt. An dieser Aktion der zuständigen Ermittlungsgruppe „Transfer“, die seit August 2008 tätig ist, waren rund 300 Beamte verschiedener Polizeidienststellen beteiligt.

In den bewaffneten Kampf geschickt

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wirft den Islamisten im Alter von 24 bis 59 Jahren vor, in Deutschland über hundert Personen ideologisiert und radikalisiert zu haben. Diese sollten anschließend an eine ägyptische Koran- beziehungsweise Sprachschule vermittelt werden, in deren Umfeld Werber für Ausbildungslager terroristischer Organisationen tätig seien.

Nach Erkenntnis der Sicherheitskräfte sei es Ziel der Beschuldigten gewesen, ihre moslemischen Glaubensbrüder zunächst in terroristische Ausbildungslager und danach in den bewaffneten Kampf („Jihad“) zu schicken. Nach Beendigung der Ausbildung seien einige nach Deutschland zurückgekehrt, andere im Ausland verblieben, unter anderem in Afghanistan und Pakistan.

Im Zuge der Ermittlungen habe man außerdem festgestellt, daß ein Teil der in Deutschland Geworbenen mit einem Stipendium einer ausländischen Stiftung gefördert worden sei. (vo)



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Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 04-02-10 12:26

Wer glaubt, daß sei in den Griff zu bekommen, kennt aber unsere von uns gewählten Interessenvertreter schlecht.

In ein paar Monaten werden wir über die staatlich glenkten Medien erfahren, daß sich nur ganz wenige Verdachtgründe bestätigt haben. Alles wird gut.

In der Zwischenzeit wird diese kleine Störung unter den Deutschlanderoberern längst behoben sein.

Die Hunde (Polizei und Justiz) bellen und die Karawane (Islam) zieht weiter.

 

Matthias Baumann aus Dummerland

Mittwoch, 03-02-10 20:37

Ich protestiere hiermit entschieden gegen diese eklatante Missachtung der kulturellen Besonderheiten dieser freundlchien, friedliebenden, herzensguten Menschen, die für unsere Gesellschaft eine Bereicherung darstellen. Mit überzogenen Vorwürfen fördert man doch nicht die heilige Integration der Migranten mit Migrationserfahrungen und diversen Talenten, wie z.B. der Kenntnis nichtdeutscher Sprachen. Statt diese Mitbürger zu kriminalisieren, sollten sie lieber mithilfe eines Ausssteigerprogramms (dürfens ein paar Tausender mehr sein?) mehr zur Teilhabe an unserem bunten, spannenden, engagierten, multikulturellen Leben in der gutmenschlichen Zivilgesellschaft befähigt werden.

 
 

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