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Mittwoch, 28.11.2007

Juso-Chefin bestätigt Kontakt zu Linksextremisten

 

Linksextreme Organisation: Die "Rote Hilfe" - der geeignete Verein für eine Bundesvorsitzende der staatstragenden Sozialdemokratie?

BERLIN. Die am Samstag zur Chefin der SPD-Jugendorganisation gewählte Franziska Drohsel hat den von der JF erhobenen Vorwurf der Mitgliedschaft in einer vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation eingeräumt.

Die JUNGE FREIHEIT hatte in ihrer Onlineausgabe am Montag gemeldet, daß Drohsel beispielsweise Mitglied in der „Roten Hilfe“ ist, einer vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Organisation, die nach eigenen Angaben „politisch Verfolgte aus dem linken Spektrum unterstützt“. Ferner recherchierte die JF, daß die Juso-Chefin über beste Kontakte zur DKP-nahen Vereinigung der „Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“ (VVN-BdA) verfügt. Nach Ansicht des aktuellen Landesverfassungsschutzberichtes Baden-Württemberg vertritt die VVN-BdA „orthodox-kommunistische Positionen“, und zu ihrer Zielgruppe gehörten „unverändert auch Linksextremisten“. Zudem arbeite die Vereinigung eng mit „gewaltbereiten Autonomen“ zusammen.

Ausgerechnet in einem Interview mit dem ehemaligen FDJ-Blatt "Junge Welt" nimmt die frischgekürte Bundesvorsitzende der Jungsozialisten (Jusos) zu den Vorwürfen der JF Stellung:

Junge Welt: Die rechte Postille Junge Freiheit hat Sie nach Ihrer Wahl zur neuen Juso-Chefin prompt in die »linksextremistische« Ecke gerückt, aufgrund Ihrer Nähe zur Roten Hilfe und zur Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA). Hören Sie so etwas gerne?
Drohsel: Was die Junge Freiheit als Organ der Rechtsextremen schreibt und welches Etikett sie mir verpaßt, interessiert mich herzlich wenig.

Junge Welt: Die »Vorwürfe« treffen aber doch zu?
Drohsel: Ich bin Mitglied der Roten Hilfe und habe in meiner Tätigkeit als Berliner Juso-Vorsitzende auch gerne und erfolgreich mit der VVN-BdA zusammengearbeitet. Zu diesen Verbindungen stehe ich.



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Torsten Goth aus Rhein-Main

Mittwoch, 28-11-07 17:09

Leute, wir reden hier von einer Frau der Jusos, der Jugendorganisation der SPD! Wenn ich bedenke, dass die noch weitesgehend "gemäßigt" sind, im Vergleich zu den weltfremden Grünen oder den Linksextremen der Linkspartei/PDS/SED! Was geht hier in Deutschland nur vor sich?

Was geht hier vor sich, wenn die bundesweit EINZIGE konservative unabhängige Zeitung als "rechtsextrem" bezeichnet wird? Was passiert hier nur?

 

Karl Walther aus Gelenau

Mittwoch, 28-11-07 15:15

"... die Junge Freiheit als Organ der Rechtsextremen ..." - die üblichen Dümmlichkeiten, die auch durch noch so häufiges Wiederholen nichts an Qualität gewinnen und nicht überzeugen, jedenfalls keinen Menschen, der sich noch ein bißchen eigenständiges Denken und Urteilen bewahrt hat und noch nicht völlig PC-infiziert und -manipuliert ist. Aber es bleibt wohl so: Von links/linksaußen nichts Neues. Anstelle sachlicher Diskussion und Argumentation wird auf primitivste Weise denunziert und - je nach Bedarf - die Faschismus-, Rechtsextremismus-, Antisemitismuskeule ... (oder auch Hammer und Sichel ...)eingesetzt. Mehr fällt diesen "
"aufständisch-anständigen" Klassenkämpfern nicht ein. Und das alles wird mit Millionen an Steuergeldern gefördert!

 

Willi Wunder aus Dresden

Mittwoch, 28-11-07 14:55

Linksextremer als die Rote Hilfe gehts doch garnicht mehr. Das oben abgebildete Plakat zeigt doch auch gut, daß sich diese Leute in der Endphase der Weimarer Republik wähnen.

 

markus betz aus gemmingen

Mittwoch, 28-11-07 14:31

herr klement, ich empfehle Ihnen, nicht mehr auf eine reaktion von cdu/fdp zu warten (vgl. auch die vorherige nachricht zu celle). lassen sie uns alternative 2 angehen!

 

Peter Klement aus Mannheim

Mittwoch, 28-11-07 10:02

Sehr gut,

machen Sie bitte weiter mit der Enttarnung derer, die die Demokratie in eine dritte deutsche Diktatur verwandeln wollen. Irgendwann wird die Union oder die FDP reagieren MÜSSEN. Und/oder es wird sich eine Rechtspartei gründen, die die vielen Konservativen des Landes anspricht und auch rechte SPDler abwerben wird.

Ich hoffe nur, daß dieser Prozeß nicht mehr allzu lange dauert.

Viel Erfolg auch weiterhin für die JF!

 

Dimitrios Toris aus Wuppertal

Dienstag, 27-11-07 22:44

Wieso soll sie ja auch sowas nicht sagen dürfen. Wenn man die zunehmende Sozialistisierung der Gesellschaft durch die Medien aufmerksam mitverfolgt, fühlt man sich als Konservativer im politischen Spektrum bereits als Pendante zu den Anarchisten. Alles was dazwischen liegt braucht sich für seine Ansichten nicht zu schämen...so gesehen sollte die Drohsel vielleicht noch einen draufsetzen und ihre Bewunderung für das SED-Regime offen zugeben...anders kommt man heute offensichtlich nicht mehr voran auf der Parteihierarchie der Linkspartei...Entschuldigung ich meinte natürlich der jusos...

 
 

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