Deutschland

Mittwoch, 21.10.2009

Broder kandidiert als Präsident des Zentralrats der Juden

 

Der Publizist Henryk M. Broder hat angekündigt, für das Amt des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland zu kandidieren. In einem Beitrag für den Tagesspiegel schreibt der in Berlin lebende Autor, er strebe bei den Wahlen im kommenden Jahr die Nachfolge von Charlotte Knobloch auch deswegen an, „weil sich die offizielle Vertretung der Juden in Deutschland in einem erbärmlichen Zustand“ befinde.

So trete der Zentralrat fast ausschließlich als „Reue-Entgegennahme-Instanz“ auf und äußere sich „inflationär zu allem und jedem“. Es könne nicht „die Aufgabe des Zentralrates sein, sich als das gute Gewissen Deutschlands aufzuführen“.

„Keine partikularen jüdischen Interessen“

Broder kritisierte vor allem den Generalsekretär des Zentralrats, Stephan Kramer, der den ehemaligen Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) „wegen dessen kritischen Äußerungen über integrationsunwillige Migranten in eine Reihe mit Hitler und Goebbels gestellt und sich bald darauf für diese Entgleisung auf eine Weise entschuldigt“ habe und damit „vor allem eines demonstrierte: daß er keine Ahnung hat, wovon er redet“.

Weiter schreibt Broder: „Ich werde mich dafür einsetzen, daß Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben wird. Das Gesetz war gut gemeint, hat sich aber als kontraproduktiv erwiesen, indem es Idioten dazu verhilft, sich als Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit zu inszenieren.“

Broder zeigte sich überzeugt, daß es „keine partikularen jüdischen Interessen gibt“. Stattdessen seien „Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat“ die Werte, die es offensiv zu verteidigen gelte. (vo)




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ALON AMSELLEM aus tel aviv

Freitag, 23-10-09 15:35

@Anna Luehse aus Hessen,

gucken Sie mal hier wie ''naiv'' diese Frau ist.

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Rassismus/langer.html

 

Anna Luehse aus Hessen

Donnerstag, 22-10-09 14:23

Man lese die Meinung des Herrn Broder zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicitas Langer:

Von wegen nette Anwältin: Felicia Langer hilft den Deutschen, über ihre Schuldgefühle gegenüber den Opfern des Holocaust hinwegzukommen, meint Henryk M. Broder. Dafür wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Nicht, weil sie sich für Palästinenser einsetzt.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,637765,00.html

 

Bernd Sydow aus Berlin

Donnerstag, 22-10-09 11:01

Der 1992 verstorbene Heinz Galinski war der (vorerst) letzte konservative Vorsitzende des ZdJ. Ihm ging es um "Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland", nicht um die Pflege eines deutschen Schuldkults und die Bedienung so mancher antideutscher Ressentiments. Er wollte als normaler Deutscher unter Deutschen leben und hätte die Funktion als Hohepriester der hiesigen "Holocaust-Religion" vehement abgelehnt.

Dem heutigen ZdJ unter Frau Knobloch und Herrn Kramer ist vor lauter Fixierung auf "mögliche neonazistische Tendenzen hierzulande" unsere prekäre gesellschaftliche Realität abhanden gekommen.

Das würde sich mit Henryk M. Broder bestimmt ändern; er hätte das Zeug zu einem zweiten Galinski.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 22-10-09 09:37

..... Neben dem Aufstand im Warschauer Ghetto gab es keinen nennenswerten Widerstand gegen den Versuch der Vernichtung ihres Volkes.
Die Juden haben sich danach offenbar geschworen, in Zukunft jedes auch noch so kleine Anzeichen von Antisemitismus im Keime zu ersticken, damit ihnen spätere Generationen nicht den Vorwurf machen können:
Warum habt ihr euch nicht gewehrt. Für mich völlig verständlich.
Das kann doch aber für die nachfolgenden deutschen Generationen nicht heißen, daß wir uns für alle Zeiten selbst aufgeben. Und jeder nachgeborene, völlig unschuldige Deutsche mit einer ewigen Schuld rumläuft.
Auch wenn das Merkel das ganz anders sieht. In dieser Sache ist das Merkel eh ferngesteuert. Da halte ich jede Wette.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Donnerstag, 22-10-09 09:28

Mit dieser vernünftigen Einstellung wäre Herr Broder natürlich ein Segen für Deutschland. Aber das wird wohl nichts.
Alleine sein aggressives Unterfangen gegenüber bestimmten Personen läßt den Wunsch scheitern. Schade.
Aber das weiß Herr Broder natürlich. Trotzdem schön zu sehen, daß nicht alle Juden in gleicherweise für alle Zeiten auf uns Nachkriegsdeutschen rumhacken wollen.
Schließlich haben wir keine Erbsünde. Es lebt doch kaum noch jemand, der tatsächlich Schuld auf sich geladen haben könnte.
Und trotzdem: Ich hatte immer ein gewisses Verständnis für die Juden, auch geringste Anzeichen von Antisemitismus sofort aggeressiv zu bekämpfen. Sie haben schließlich Millionen Angehörige durch das damalige Regime der Nazis verloren........

 

Toni Roidl aus k.A.

Donnerstag, 22-10-09 09:27

Ich drücke Broder die Daumen! Er wäre der Richtige, um endlich den längst nötigen Schulterschluss zwischen Juden und Christen in Deutschland gegen die gemeinsame Bedrohung durch die Islamisierung zu schaffen! Ich fürchte nur, dass das verkalkte Gremium des ZdJ das immer noch nicht kapiert hat.

 

Frank Fischer aus Erfurt

Donnerstag, 22-10-09 09:21

Schon die Kanditatur Broders, mit diesen Begründungen und Absichtserklärungen, zeigt, das ein fundamentaler Wandel im Gange ist. Hinter den Kulissen des total abgewirtschafteten Systems der Lüge und Heuchelei geht die große Angst um, die Angst vor den Geistern, die man rief, die die Grundmauern, auf denen man selber steht, nahezu völlig zerstört haben. Man weiß in diesen Kreisen nicht mehr aus noch ein und geht nun zu Rückzugsgefechten über, um das unvermeidliche hinauszuzögern. Aber selbst konsequente Ehrlichkeit könnte nichts mehr retten, weil die wirtschaftliche und soziale Basis von diesem System selbst nicht wieder erneuert werden kann. Jahrzehnte mit Scheuklappen haben die Seh-und Denkfähigkeit der Antieliten irreperabel geschädigt.

 

Olaf Ditges aus NRW

Donnerstag, 22-10-09 03:39

„Ich werde mich dafür einsetzen, daß Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben wird...“

Ja will er denn von der BRD gar nichts mehr übrig lassen?

 

Willi Wurst aus Hamburg Hopfenmarkt ( mänägermagazin )

Donnerstag, 22-10-09 02:01

komisch : beim Nachrichtenmagazin kann man davon nix lesen .

 

Andreas M aus dem Ruhrgebiet

Mittwoch, 21-10-09 23:01

Na Applaus, Applaus... Henryk M. Broder als Präsident des ZdJ, da käm Stimmung auf, die Hütte würd brennen und der Mob würde toben... einfach nur schön! Ich würd ihn wählen, wenn ich dürfte :-D

http://konservanarcho.blog.de

 

M H aus Nieders.

Mittwoch, 21-10-09 22:31

Jetzt,werden diese Probleme mal diskutiert.Man könnte meinen,dass sich hier eine gewisse Unruhe im Volk verbreitet.Sind das Besänftigungen,oder nur die Angst vor einem Volk,welches sich nicht mehr länger diese unwürdige- und niederträchtige Behandlung gefallen lässt.Was passiert denn nun mit integrationsunwilligen Migranten? Schiebt man sie ab? Und wohin? Werden da nicht einige Organisationen der Gutmenschen einschreiten?Diese Migranten werden mit Sicherheit nicht freiwillig gehen.Man sieht wie wehrhaft unsere Demokratie ist,denn eines steht fest: Wer anderen verbietet,seine Meinung in der Öffentlichkeit auszusprechen,der hat Angst.Die Politiker haben sich durch den Multikulturalismus selbst ins Fleisch geschnitten.Wie das wohl weitergeht?

 

Dietrich Mainz aus NRW

Mittwoch, 21-10-09 22:02

Da könnte man dem ZdJ nur gratulieren, wenn sie einen derart fähigen, klugen Mann an der Sptze hätten.
Der einzige, der endlich mal nicht unqualifiziert über Deutsche herzieht, wie dieser unsägliche Stephan Kramer, der dem Bild der Juden tatsächlich sehr geschadet hat!
Vor allen Dingen würde er erkennen, dass Muslime weltweit, auch hier in Deutschland, die wirklichen Feinde der Juden weltweit sind.
Man betrachte die Türken, angeheizt von Milli Görüz, vor einiger Zeit in Duisburg, den Einsatz der deutschen Polizei nach ihrer Pfeife tanzen ließ, was wohl allen unbegreiflich war!Vor allen Dingen, dass keinerlei Reaktion der deutschen Politik erfolgte!

Ein Zeichen dafür, wie weit wir bereits dem Islam "Pfötchen" geben!

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Mittwoch, 21-10-09 21:56

broder will lieber deutchlands schlechtes gewissen sein!

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus koeln

Mittwoch, 21-10-09 21:55

erhofft euch von dem spinner broder bloss nichts!

er will also nicht mehr das gewissen deutschlands sein.

Das heisst im Grunde nur , dass er NOCH unversoehnlicher sein will.

ihr werdet sehen.

 

Helmut Harringa aus Friesland

Mittwoch, 21-10-09 20:37

Herrlich, einfach nur herrlich!

 

michael schwarz aus Essen

Mittwoch, 21-10-09 20:31

Ändert sich entlich was in Deutschland?Ich hoffe und bete inständig darum das dem so ist.
Die PC in unserem Land schadet Christen und Juden,
es nützt nur dem Ausbreiten des Islam.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Mittwoch, 21-10-09 19:24

Der Mann ist gut aber dieses Ansinnen kann er wohl vergessen. Der ZdJ ist nunmal eine „Reue-Entgegennahme-Instanz“, ohne die staatlichen Zuwendungen kann er niemals überleben. Abgesehen davon denke ich, daß der ZdJ zum Gesamtkonzept gehört, die Herrscherelite braucht ihn. War aber gut gemeint, klingt demokratisch..

 

Olaf Ramcke aus Fellin

Mittwoch, 21-10-09 19:19

Stimmt alles, was Broder da schreibt. Wir haben schon die Volksverhetzung, wenn sich also jemand hinstellte und anfinge große Reden über von Juden in die Welt gesetzte Lügen zu schwingen, könnte man ihm immernoch an den Kragen.

Daß Irving indes in Österreich im Knast gelandet ist, halte ich für eine Farce; Provokationen sollten grundsätzlich nicht strafrechtlich belangt werden, und sei es nur der Auswirkungen auf die Diskussionskultur wegen.

Allerdings wäre es eine dicke Überraschung, wenn Broder die Wahl gewänne, denn die Interessen der Juden Deutschlands wiegen wahrscheinlich sehr wenig gegenüber den Interessen der Juden der ganzen Welt, für welche eine Klischeepolitik aus Gründen der Markenerkennbarkeit eine feine Sache ist.

 

Willi Wunder aus Dresden

Mittwoch, 21-10-09 18:43

"Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben" wäre eine Sensation. Zumal die scheidende Justizministerin in ihrer Amtszeit nichts anderes gemacht hat (scheint mir zumindest so), als dieses undemokratische Werk in der ganzen EU durchzudrücken. Hat nicht geklappt- haha. Dennoch ist gerade dieser §130 ein klassisches Merkmal unserer Canossa-Republik.

Broder könnte durch die Ablösung der bisher ständig 33-45-Alarm auslösenden Gestalten, ein neues ungewohntes Klima in der BRD bewirken. Das käme fast schon an Redefreiheit heran.

 
 

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