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Dienstag, 13.01.2009

Deutschlandpakt: Pro NRW erteilt NPD Absage

 

Pro-NRW-Chef Markus Beisicht: Kein Interesse an einer Kooperation mit der NPD Foto: Pro Köln

KÖLN. Die Bürgerbewegung Pro Köln hat eine Beteiligung am sogenannten „Deutschlandpakt“ zwischen NPD und DVU strikt abgelehnt. Entsprechende Pläne von Andreas Molau, der sich um das Amt des NPD-Vorsitzenden bewirbt, bezeichnete die Wählervereinigung als „irrationale Wunschvorstellung“.

Molau hatte in der JUNGEN FREIHEIT angekündigt, den Deutschlandpakt, der zum Ziel hat, sich bei Wahlen nicht gegenseitig Konkurrenz zu machen, auch auf die Pro-Bewegung ausweiten zu wollen.

„Molau soll im politischen Narrensaum untergehen“

Pro-NRW-Chef Markus Beisicht empfahl Molau, sich auf seine Rolle als „Insolvenzverwalter der völlig abgewirtschafteten und von diversen staatlichen Geheimdiensten infiltrierten NPD“ zu konzentrieren. Seitens Pro NRW werde es keine Zusammenarbeit mit Extremisten irgendeiner Couleur geben.

Die nordrhein-westfälische NPD beispielsweise habe sich zu einem „antisemitischen Sammelbecken von Neonazis“ und „autonomen Nationalisten“ entwickelt, so Beisicht. Pro NRW sei nur in einem Punkt radikal, „nämlich in der Abwehr des Extremismus von Rechts und Links“.

Man selbst verstehe sich bewußt als Gegenentwurf zu den „abgewirtschafteten und klischierten alten Rechtsaußengruppierungen“. Molau möge im „politischen Narrensaum“ untergehen, so Beisicht. Für seriöse Patrioten verbiete sich jedwede Zusammenarbeit mit diesem Spektrum.



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Michael Krämer aus Lenggries

Mittwoch, 14-01-09 10:05

Es mag sein, dass Andreas Molau der Teufel geritten hat, als er sich dafür entschied, der NPD beizutreten. Jetzt klebt er beruflich dort fest, kann nie wieder als Lehrer arbeiten und darf auch nicht mehr für die JF schreiben. Er hat sich selbst und seine Familie ins Abseits manövriert und glaubt jetzt, als künftiger Parteichef die ganze NPD gesellschaftsfähig machen zu können. Ob mit Rieger oder mit Molau: Es wird in Deutschland keine Neuauflage der NSDAP oder auch nur der Thadden-NPD geben. Das ist alles kalter Kaffee von gestern und vorgestern.

 

Thomas Burger aus Köln

Dienstag, 13-01-09 21:27

Man sollte sich mal die Frage stellen, ob nicht wieder V-Leute der NPD mit diesem Vorstoß versuchen die Pro-Bewegung in den rechten Sumpf zu ziehen.

 

Michael Pfeifer aus l

Dienstag, 13-01-09 18:08

Wahrscheinlich werden sich die Deutschen auch dann noch streiten, wer denn mit wem reden darf und wer verteufelt gehört, wenn sie die kulturbereichernden Messer von "Südländern" kollektiv am Halse haben. Wer die Pseudo-Demos der Moslems in diesem Land sieht, aber immer noch nicht kapiert von woher die Gefahr droht, dem ist nicht zu helfen. Die Zeit zu reagieren ist fast um! Gute Nacht Germany...

 

Nils H aus NRW

Dienstag, 13-01-09 17:25

Die Ablehnung der Pro Bewegung gegenüber jeder Art von Sozialisten ist ganz klar als gutes Zeichen zu werten. Denn, dass Sozialisten in der Politik nichts verloren haben, sondern lieber in ihren autonomen Ghettos bleiben sollten versteht sich von selbst.

 

Ano Nym aus ´m Walde

Dienstag, 13-01-09 17:06

Die PRO-Bewegung hat heute schon über 1100 Mitglieder, und es werden stetig mehr. Wenn man bedenkt, wie geschlossen Medien und Politik gegen diese Vereinigung hetzen, ist dies schon mehr als nur ein Achtungserfolg. Eine neue Rechts-Partei ist schon längst überfallig, und alle rechten Wähler, zumindest die aus NRW, sollten bei den kommenden Wahlen die Gelegenheit beim Schopfe packen und durch die Stimmabgabe für PRO-NRW ein Zeichen gegen die Überfremdung und Islamisierung unserer Heimat setzen. Das der letzte Anti-Islamisierungskongress dermassen in die Hose gegangen ist, lag wohl nicht an der Sache selbst, sondern vielmehr an der Weigerung unserer Sicherheitsorgane, Leib und Leben der Besucher des Kongresses zu schützen.

 

A. Schulze aus Berlin

Dienstag, 13-01-09 16:22

Ich frage mich worin sich die aussagen des herrn Beisicht von denen eines Schäuble,eines Westerwelle oder eines Edathy unterscheiden.So reden diese genannten herren auch verächtlich über all die politischen bewegungen,die sich nicht ihrem mainstrem anpassen.Für mich ist es ja schon länger klar,Pro ist nichts weiter als eine maistreamgruppe mit anderem namen.Nein danke!
Übrigens @ Holger Forst
www.bluemerlin.de/2009/01/eine-kerze-fur-israel/
nur weil sie meinten,es gebe keine äußerungen zum thema israel!Oder ist Uwe Berger nicht mehr im vorstand von Pro Nrw???

 

Michael Pfeifer aus l

Dienstag, 13-01-09 15:53

Herr Forst,
das können Sie haben.

http://www.pi-news.net/2009/01/solidaritaet-mit-israel-bei-pro-koeln/

In den Kommentaren dieser, und ähnlicher "Demos" gibt es dann auch Fragen wieso den Pros und Antideutsche zusammen kungeln. Allerdings wurde da schon von den ,angeblich, politisch inkorrekten kräftig gelöscht.
Pfui Teufel...

 

Holger Forst aus Köln

Dienstag, 13-01-09 15:16

@ Herr Pfeifer

Offenbar sind Sie einigen Fehlinformationen auf den Leim gegangen. Nie hat sich die pro-Bewegung mit Antideutschen gemein gemacht. Ein selbstgebasteltes Schild, welches zur Israel-Solidarität aufruft, belegt noch lange keine Stellungnahme seitens der pro-Bewegung. Die pro-Bewegung äußert sich bewußt nicht zum Nahostkonflikt, da kommunal in NRW ganz andere Probleme wichtig sind. Nennen Sie mir bitte eine öffentliche Stellungnahme der pro-Bewegung zu Israel!

 

Michael Pfeifer aus l

Dienstag, 13-01-09 14:36

Wer wie diese Pro-Truppen zusammen mit Antideutschen marschiert und israelische Angriffskriege lobt, der ist kein Patriot sondern nur ein Schuft. Oder besser,ein politischer Narr. Wer soll solche Leute noch ernst nehmen oder sogar wählen???
Die Antifa wird es freuen... ...National gesinnte Deutsche, jeder Coleur prügeln lieber verbal aufeinander ein, anstatt endlich Gemeinsamkeiten zu suchen. Gerade mit Herrn Molau ist dies möglich! So aber enden all diese Mini-Trüppchen wie immer bei Wahlen, als Nullnummer in der Versenkung...

 

Holger Forst aus Köln

Dienstag, 13-01-09 14:23

Andreas Molau ist wahrscheinlich einer der Intelligentesten in der NPD und befindet sich in Opposition zu Granaten wie Jürgen Rieger. Persönliche Angriffe auf Molau sind weniger angebracht.

Die NRW-NPD kann mit Fug und Recht als Sammelsurium von Halb- bis Vollblutwahnsinnigen bezeichnet werden. Den Ritterschlag der eigenen Dummheit hat man sich mit der Kandidatur von Axel Reitz ("Der Hitler von Köln") für das Amt des Landrats Rhein-Erft gegeben.

 

michael leyer aus duesseldorf

Dienstag, 13-01-09 13:29

Da bin ich mir aber ziemlich sicher, dass Hr. Beisicht das Wort im Mund rumgedreht wird!

 

Frank F. aus NRW

Dienstag, 13-01-09 13:25

PRO ist schon seit dem völlig mißglücktem "Anti-Islamisierungskongress" auf dem absteigenden Ast. Was als Bürgerbewegung angekündigt war, entpuppt sich als ein Häuflein älterer Herren, ohne Realitätssinn und nur ein Ziel verfolgend: Ratsherren in einer Koalition mit der CDU zu stellen. Der Niedergang der Republikaner läßt grüßen.
Trotz aller Bücklinge, aller Israelfahnen und krampfhaft (spieß)-bürgerlichen Gebaren, sie werden auch weiterhin von den "Etablierten" als Rechtsradikale beschimpft.

 
 

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