Nachrichten

Samstag, 28.02.2009

CDU wählt JF-Reporter als Fraktionschef ab

 

Hinrich Rohbohm: Weil er für die JUNGE FREIHEIT arbeitet wurde der Journalist als CDU-Fraktionschef abgesetzt Foto: JF

JORK. Die Jorker CDU hat ihren Fraktionschef im Gemeinderat, Hinrich Rohbohm, abgewählt. Hintergrund ist eine Kampagne gegen Rohbohm wegen seiner Tätigkeit als Reporter für die JUNGE FREIHEIT. Rohbohm vertrete eine Position, die mit „unserer Partei nicht vereinbar ist“, begründete die zweite Fraktionsvorsitzende Elke Krog gegenüber dem Hamburger Abendblatt die Abwahl des 37 Jahre alten Journalisten. Rohbohm hatte zuvor einen Rücktritt abgelehnt.

Die Kampagne war Anfang Januar von Mitgliedern eines Anti-Rechts-Bündnisses, den örtlichen Grünen und der Wählervereinigung „Bürgerverein“ angestoßen worden, nachdem Rohbohm zu einem längeren Urlaub aufgebrochen war.

Unterstützung erhielten seine Kritiker dabei von der CDU-Bundestagsabgeordneten Martina Krogmann. Diese bezeichnete es gegenüber der Zeitung der Harburger als unmöglich, daß Rohbohm fest bei der JF angestellt sei: „Wer für ein solches Blatt arbeitet, ist untragbar, wenn er gleichzeitig Ämter in der CDU wahrnimmt“.

Rohbohm will Parteimitgliedschaft übderdenken

Freude über Rohbohms Abwahl herrscht laut dem Abendblatt bei der SPD und den Grünen. „Er hat sich von der JUNGEN FREIHEIT nicht distanziert“, sagte die Grünen-Politikerin Regine Starck.

Rohbohm selbst, zeigte sich enttäuscht. Er habe sich nichts vorzuwerfen. „In Deutschland gilt immer noch die Berufs- und Meinungsfreiheit“. Nur weil er konservative Positionen vertrete, sei er noch lange kein Antidemokrat.

„Aber vielleicht sind konservative und christliche Ansichten in der CDU nicht mehr vertretbar“, sagte er. Seine Parteimitgliedschaft wolle er nun gründlich überdenken.

 



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Thor Wollsch aus H.

Mittwoch, 04-03-09 15:02

damit zeigt sich wieder einmal, daß die (C)DU nicht mehr wählbar ist. Ein unmögliches Verhalten und ein Armutszeugnis

 

peter hirsch aus düsseldorf

Montag, 02-03-09 15:08

das nennt man Verwaltungdiktatur auf deutsch Demokratie

 

Bernd Stanetzek aus Bünde

Sonntag, 01-03-09 20:56

Ich habe 30 Jahre in der DDR gelebt.Parteiausschluß,Berufsverbot und Haftstrafen für Andersdenkende waren da an der Tagesordnung.Unter jahrelangen Demütigungen, habe ich es mit meiner Familie dennoch geschafft,aus der Diktatur in den "freien Westen" auszureisen.Aber was ist noch frei in diesem Land?Die Parallelen zu einer Diktatur,sind in diesem Land nicht mehr zu leugnen.Was also ist zu tun?Wir konservativen,müssen fest zusammenstehen und eine geschlossenne Einheit bilden.Nur so,haben wie eine Möglichkeit,gegen das etablierte System vorzugehen.Wir brauchen eine friedliche Revulution.Der Fall Hinrich Rohbohms,hat mich insofern optimistisch gestimmt,als das er kein Umfaller ist,wie Krause.

 

Holger Forst aus Köln

Sonntag, 01-03-09 16:16

Rechts der CDU in NRW ist die pro-Bewegung die einzige Alternative. Es gibt nichts, was in diesem Bereich annähernd die Ernsthaftigkeit von pro Köln/pro NRW erreichen könnte. Welche Partei sonst könnte in eineinhalb Jahren die mitgliederstärkste in NRW rechts der CDU werden?

 

Thomas Kießling aus Düsseldorf

Sonntag, 01-03-09 01:03

Bisher fühlte ich mich als Nationalkonservativer doch noch einigermaßen vertreten in der CDU. Zudem droht ja immer das noch größere Übel eines Linksbündnises.
Jetzt ist mir klar geworden: Leute wie ich sind in der CDU unerwünscht.

Jetzt wo die CDU eine SPD-Kopie mit marktliberalem Beiwerk geworden ist, sollten Konservative, Rechte, Christen usw. sie nicht mehr wählen. Ich denke Pro NRW (ist eine Alternative.zumindest in NRW

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Samstag, 28-02-09 23:09

Das war eigentlich von Anfang an klar, denn auch bei der "CDU" handelt es sich NICHT um eine demokratische Partei, sondern um eine der etablierten Blockflöten, die Gesinnungsterror und Meinugsdiktatur seit Jahrzehnten im Verein mit den anderen selbsternannten "Demokraten" ausüben und Andersdenkende verfolgen und, wo möglich, abstrafen!

 

Eric Micha aus der Eifel

Samstag, 28-02-09 21:08

Im Gegensatz zu Peter Krause ist Hinrich Rohbohm sich selbst treu geblieben: Hut ab! Politiker seines Schlages tun gerade in Deutschland Not. Was jedoch weiter noch fehlt, ist eine konservative Partei mit bundesweitem Auftritt. Der Anstoß könnte von Konservativen aus der Union kommen. Trotz dem aufsteigenden Frust scheinen sie aber immer noch nicht bereit zu sein, den Befreiungsschlag zu wagen.

 

Charles Henrich aus Berlin

Samstag, 28-02-09 19:00

Ausgerechnet eine ehemalige BILD-Journalistin will bestimmen, wer untragbar ist. Mir ist speiübel.

 

Jan N. aus Pirna

Samstag, 28-02-09 18:32

Vielleicht sollte auch eher die Junge Freiheit in Zukunft die Mitarbeit von CDU-Mitgliedern überdenken. Immerhin gehören sie ganz offensichtlich einer Partei an, die aktiv an den Grundfesten dieser sog. Republik rüttelt. Das ist mit dem an sich doch recht demokratischen Grundverständnis der Presse und des Journalismus' unvereinbar. Damit sind, um den Korinthenkackern gerecht zu werden, natürlich nicht die Zeitungen, Journale, das Fernsehen und der Deutschlandfunk gemeint...
Die Junge Freiheit ist eine der letzten Nachrichtenquellen, aus denen man sich ungefärbt informieren kann. Kollege Rohbohm ist nun am Zug und in der einmaligen Lage, sich durch einen einfachen Vierzeiler jeden Morgen ins Gesicht schauen zu können. Kein Drama, kein peinliches Rumgefetze in der Öffentlichkeit - einfach sachlich bleiben. Ansonsten, Kollege Rohbohm, willkommen im echten Leben.

 

Holger Forst aus Köln

Samstag, 28-02-09 16:53

@ Frank F.

So viele Scheuklappen wie Sie muß man erst einmal haben. Gar nichts verstehen, aber die Klappe ganz weit aufreißen. Tolle Vorstellung, die Sie da im Namen ihrer NS-Freunde abgeben!

 

M. H. aus Bochum

Samstag, 28-02-09 16:31

Der Ruf nach "mehr Toleranz" schallt wohl nur in eine Richtung....

 

J L aus RLP

Samstag, 28-02-09 15:32

@ Frank F.
Vielleicht wäre es ihnen ja lieber mit den Nazis zu marschieren, die die Angriffe auf Dresden instrumentalisieren und sich für deren Opfer keinen Deut interessieren. Statt der Fahne der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten könnte man ja die Fahne der Hamas schwenken oder den linksextremen Rechtsextremisten Mahler bedauern.

 

René Thümmler aus Vogtland

Samstag, 28-02-09 14:36

Ich lese regelmäßig die JF, aber was rechtsextremes oder gar nazistisches hab ich in keinem Artikel entdecken können. Mir scheint im großen Wahljahr wird vorher nochmal gesäubert bis zum erbrechen. Zum Glück hat das Land keine anderen Probleme, da sind polemische Diskussionen wichtiger.
Einerseits wird der Bürger zum Urnengang aufgefordert, während andererseits jede Woche irgendwo ein Regionalpolitiker abgesägt wird, nur aufgrund seiner freien Meinung. Die Ironie ist, daß solche Kampagnen ausgerechnet von sog. liberalen Leuten angezettelt werden.
Jeder hat eine schallende Ohrfeige verdient, der sich als liberal bezeichnet, aber in seiner Engstirnigkeit in keinster Weise von einem dummen 18jährigen Neonazi unterscheidet! Da wären wir wieder bei der Diskriminierung Andersdenkender. Aber heute kommt es von links! Merkt euch das, liebe Politiker, wenn ihr das nächste Mal eine Gedenkveranstaltung für Naziopfer besucht oder Steuergelder für ’ne neue Moschee ausgebt, während nebenan eine baufällige DEUTSCHE Schule einstürzt!

 

Frank F. aus NRW

Samstag, 28-02-09 13:28

Ja, er sollte zu Pro Köln gehen. Dort braucht er sich dann überhaupt nicht mehr zu genieren, kann am Bombenterrorgedenktag Karneval feiern, Homosexuellen- und Israelfahnen schwenken und auf die Einkerkerung Mahlers mit Champus anstoßen.
Schönes Wochenende noch.

 

Petra Baum aus Wiesbaden

Samstag, 28-02-09 13:25

Wer immer noch an einen Funken Restverstand in der CDU geglaubt hat, der sollte spätestens jetzt mal tief in sich gehen.

 

G. S. aus NRW

Samstag, 28-02-09 13:18

Es ist erschütternd zu beobachten, wie sich während der letzten Jahre der Geist Unfreiheit und Intoleranz in der "christlichen Volkspartei" bis hin zu ihren Untergliederungen durchgesetzt hat. Erstaunlich, was eine offenbar gut geschulte ehemalige FDJ-Funktionärin in kurzer Zeit aus einer bürgerlichen Partei machen konnte.

 

Holger Forst aus Köln

Samstag, 28-02-09 13:08

Soll er doch zur Bürgerbewegung pro Deutschland wechseln. Das wäre spektakulär, und die Keimzelle in Niedersachsen würde auf eine etwas breitere Basis gestellt werden.

 

Martin M aus NRW

Samstag, 28-02-09 13:08

Nichts hat Deutschland nötiger als eine konservative Partei, die CDU wird dieser Rolle ja schon längst nicht mehr gerecht.

 

Volker Kay aus Braunschweig

Samstag, 28-02-09 12:45

Fortzsetzung: So sieht also das Verständnis von "Demokratie" und "Pressefreiheit" der FDJ-Merkel-Partei aus. Ich bin entsetzt! Hier werden die Menschenrechte, die die Merkel-CDU so gerne an Hochkulturen wie dem chinesichen Volk anmahnt, im eigenen Land mit Füßen getreten. So viel Verlogenheit und Heuchelei verträgt mein gelittener Magen bald nicht mehr. Ich hoffe, dieser Spuk hat bald ein Ende!

 

Volker Kay aus Braunschweig

Samstag, 28-02-09 12:43

Das klingt mehr nach stalinistischer Säuberung als nach "christlich"-demokratisch! Wo bleibt der Gedanke der Vergebeung? Jetzt hat die staatstragende Systempartei CDU im real-existierenden Provisorium BRD endgültig die Maske fallen gelassen! Merke: als prominentes CDU-Mitglied darf man also nicht für eine Zeitung arbeiten, die im Rahmen des demokratischen Diskurses Themen wie Gender-Mainstreming, Islamisierung und Umvolkung kritisch begleitet. Das heißt also im Umkehrschluss, dass die CDU eben selbiges möchte und jeden, der sich zu diesen Themen dazu noch im "falschen" Forum kritisch äußert, rauskantet.

 

Jürgen Promoski aus Kaiserslautern

Samstag, 28-02-09 11:12

Die CDU war noch nie eine konservative Partei, sondern schon immer ein Zusammenschluss der Karrieristen, der sich mal konservativ gab und dann – je nach Lage – neoliberal bzw. sozialdemokratisch. Wer sich die CDU-Wahlplakate von früher anschaut, kann ermessen wie gedankenlos und bereitwillig die CDU „Grundsätze, Prinzipien, Ziele“ über Bord warf, um Macht akkumulieren zu können. Schon die von Kohl vollmundig versprochene „geistig moralische Wende“ war ein Placebo, geradezu lächerlich, aber wirkungsvoll. Dass jetzt eine apolitische ehemalige FDJ-Funktionärin die CDU anführt, ist deshalb nur konsequent. Innerhalb der CDU herrschen Machtgeklüngel und Gesinnungsriecherei, auf der „anti-Rechts-Schiene“ sollen unliebsame Konkurrenten aus dem Feld geschlagen werden. So wie in diesem Fall. Solidarität darf niemand erwarten. Die Fälle Jenninger und Hohmann sprechen für sich. Ich wähle seit rund 18 Jahren keine CDU mehr und werde es nie wieder tun. Wir Konservative müssen politisch überwintern, bis sich etwas Neues tut. Eine bundesdeutsche FPÖ wäre die angemessene Lösung. Die CDU profitiert noch von der Absenz einer neuen politischen Kraft, aber sie sollte sich nicht zu lange freuen: Das BRD-Parteiensystem ist im Wandel begriffen, die Daten der CDU (Wählerschwund, Mitgliederschwund) zeigen, dass das Potential für eine Rechtspartei unentwegt wächst.

 

Joachim Mader aus Hessen

Samstag, 28-02-09 10:54

Glaubt Herr Rohbohm tatsächlich, bei uns herrsche Meinungsfreiheit? Schwer vorstellbar. Und mit der Berufsfreiheit ist es, zumindest was Journalisten betrifft, auch nicht weit her.
Ich frage mich wirklich, was die linken Gutmenschen, die Herrn Rohbohm aus dem Amt gedrängt haben, an seiner Tätigkeit für die JF auszusetzen haben. Was konkret wirft man ihm vor? Ist es nur seine konservative Haltung? Die CDU ist weit gekommen, wenn sie schon das für verwerflich hält. Vielleicht wäre es für die beiden sogenannten Volksparteine sinnvoll, wenn sie zu einer Partei (die SED läßt grüßen) verschmelzen.Damit könnten sie evtl. ihr Überleben retten.

 

Alexander D. aus Ebersberg

Samstag, 28-02-09 10:42

„…eine Position, die mit unserer Partei nicht mehr vereinbar ist.“
Vielleicht wird sich einmal die CDU in Zukunft Gedanken darüber machen müssen, warum ihre Position mit der vieler Wähler nicht mehr vereinbar ist. Wenn diese ihr vermehrt davonlaufen. Aber das wird leider nur ein Wunschtraum bleiben. Selbst wenn die CDU massiv Federn lassen sollte; die Gründe werden ihre opportunistischen Mandatsträger nie in ihrem eigenen Wirken suchen. Auch nicht in ihrer Beteiligung an einer feigen Kampagne gegen ein konservatives Mitglied aus ihren Reihen. Sie verweigern sich dem totalitären Gesinnungseifer der Rotgrünen nicht, sondern unterstützen ihn! Die CDU ist weit aus ihrer „Mitte“ heraus nach links gedrückt worden.

 

Kai Karstens aus Leipzig

Samstag, 28-02-09 09:41

Im Moment merkt es die CDU noch nicht, dass sie - ähnlich wie die SPD - gerade dabei ist, sich als Volkspartei zu demontieren. Aber vielleicht ist es auch gut so, denn eine Partei oder auch ein Staat, der sich von anderen seine Schritte diktieren lässt ist nichts wert.

 
 

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