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Deutschland

Donnerstag, 07.05.2009

Grüne wollen doppelte Staatsbürgerschaft

 

Die Grünen wollen Deutschland an die „Realität“ eines Einwanderungslandes anpassen

BERLIN. Die Bundestagsfraktion der Grünen hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der den sogenannten Optionszwang im Staatsangehörigkeitsrecht abschaffen soll. Bisher haben zwar Ausländer durch Geburt im Inland die deutsche Staatsbürgerschaft erworben, womit „ein entscheidender Schritt“ zur Anpassung Deutschlands „an die Realitäten eines Einwanderungslandes“ erfolgt sei. Bisher mußten sich jedoch die Betroffenen mit Erlangung der Volljährigkeit für eine Staatsbürgerschaft entscheiden.

Abschaffung der Optionspflicht nur ein erster Schritt

Dies sei jedoch „integrationspolitisch kontraproduktiv“, heißt es nun im Kommentar zum eingebrachten Gesetzesentwurf. Daß damals durch die rot-grüne Regierungskoalition initiierte, neue Geburtsrecht sei „unverzichtbar“, da es dafür sorge, „daß nicht zu viele Menschen“ auch von „allen Wahlen“ ausgeschlossen werden. Die Einschränkung durch den Optionszwang gehöre daher abgeschafft. Dies würde auch „zu einer deutlichen Reduzierung von Bürokratiekosten“ führen.

Ausdrücklich sehen die Grünen dabei die Abschaffung des Optionszwanges nur als einen Schritt zur einer Ausweitung der Staatsbürgerschaftsvergabe: „Hinzuweisen ist darauf, daß weitere Änderungen im Staatsbürgerschaftsrecht erforderlich sind, um insbesondere die Einbürgerung zu erleichtern.“ So würde man an den bisher gestellten Forderungen festhalten und hoffen, „daß zumindest über diese notwendige Maßnahme ein Konsens erzielt werden kann“. (FA)




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Christoph Hölker aus D-45663 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln

Samstag, 13-06-09 11:37

Die "Grünen" haben doch wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank. gez.: Christoph Hölker

 

Kira Steinkamp aus ffm

Samstag, 09-05-09 08:35

Naja, in den Umfragen gehen die Grünen konstant langsam aber stetig auf die 5% Hürde zu. Da ist doch zu erwarten das sie versuchen neue Wählerschichten zu erschliessen ....... andere Parteien machen dies durch Programme, die Grünen scheinbar dadurch das sie versuchen willigeres Wahlvolk einzubürgern.

 

Michael V aus dem Werratal

Freitag, 08-05-09 00:34

Also dieser Vorschlag ist ja sowas von faschistisch: Jeder, der sich auf der Fläche der Bundesrepublik einmal befindet erhält zusätzlich zu seiner Staatsbürgerschaft natürlich dauerhaft die deutsche. Für die Versorgung mit Personalausweisen modifizieren wir Kaugummiautomaten. Zusätzlich bekommt jeder Bio-Deutsche ein "D" in den Perso geknallt, welches ihn daran erinnert, dass auf ihn die "Kollektivschuld" fällt - diese können wir den Kulturbereicherern natürlich nicht zumuten, denn die ist abhängig von der Rasse.

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Donnerstag, 07-05-09 22:52

Ich hab als Vorschlag und Anregung für die Politspitze der Grünen eine weitere bunte putzige Idee, die ihren Ansichten und Einstellungen als erklärte Nicht-Patrioten auch voll entsprechen würde und sie zumindest glaubwürdiger erscheinen ließe: völlige Abschaffung einer deutschen Staatsbürgerschaft, jeder bislang Deutsche sollte aus Solidarität eine x-beliebige andere Nationalität annehmen müssen, desweiteren Auflösung Deutschlands und Aufteilung der Restgebiete unter den Nachbarn, den Löwenanteil an Polen. Im weiteren Zuge Verbot der deutschen Sprache, jede Region muss als Amtssprache die der dortigen Migranten einführen!

 

Marc Oliver Wehage aus Reppenstedt

Donnerstag, 07-05-09 19:56

Viel offener kann man doch gar nicht sagen, dass man es auf Wählerstimmen abgesehen hat von Leuten die nicht Deutsch sein wollen und somit zurecht kein Mitgestaltungsrecht am Staat haben.

 

Flo M. aus München

Donnerstag, 07-05-09 18:11

Bei uns Deutschen war der Erhalt der Staatsbürgerschaft nach dem "Abstammungsprinzip" ganz böse rassistisch.

Bei den zukünftigen Grünnen/innen-Wählern dient das Behalten der alten Staatsbürgerschaft nach dem "Abstammungsprinzip" der Integration.

 

TOBIAS RÜGER aus Frankfurt

Donnerstag, 07-05-09 17:30

Für die Grünen ist die Ausweitung der doppelten Staatsbürgerschaft nichts weiter als ein Instrument mit dem sie den Kampf gegen die europäische Kultur weiterführen möchten. Die Behauptung dadurch würde Bürokratie abgebaut ist nur ein Nebelkerze.
Interessant übrigens, dass sich die Grünen nie für doppelte Staatsbürgerschaft (z.B. deutsch/polnisch) bei den Heimatvertriebenen eingesetzt haben.

 
 

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