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Freitag, 14.11.2008

Bundestag stimmt für Vertriebenenzentrum

 

Im Deutschlandhaus in Berlin soll das Vertriebenenzentrum eingerichtet werden Foto: JF

BERLIN. Der Bundestag hat gestern dem Gesetzentwurf der Großen Koalition zur Gründung der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ zugestimmt. Damit ist der Weg frei für die Einrichtung des in Berlin geplanten Vertriebenenzentrums, dem ein jahrelanger Streit voranging.

Die Fraktionen von Bündnis 90/ Die Grünen und der Linkspartei äußerten Vorbehalte gegenüber dem Gesetzentwurf, den die Bundesregierung im September beschlossen hatte. Die Grünenfraktion enthielt sich der Stimme mit der Begründung, daß die Erinnerung an deutsche Opfer immer im historischen Kontext geschehen müsse, sie aber Zweifel habe, ob die geplante Ausstellung diesen Erwartungen entsprechen werde.

Linksfraktion stimmt gegen Vertriebenenzentrum

Gegen den Entwurf stimmten die Abgeordneten der Linkspartei. Sie kritisierten vor allem den Standort des Vertriebenenzentrums. Von Berlin seien die Vernichtungsaktionen der Nationalsozialisten geplant worden. Im Grenzgebiet von Deutschland, Polen und Tschechien wäre das „sichtbare Zeichen“ daher passender angesiedelt gewesen. Auch habe aus ihrer Sicht der Bund der Vertriebenen einen zu großen Einfluß auf die Stiftung.

 



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georg winnecker aus Bad Nauheim

Sonntag, 16-11-08 12:55

Jetzt,wo sie langsam ausgestorben sind,oder bald sein werden,will und soll man ihnen gedenken können.Warum hat man denn nicht gebührend an sie gedacht, als fast alle noch da waren und wussten was mit ihnen geschehen war.Wer hat gegen das ihnen angetahene Leid und Unrecht sein Wort gegen die Verursacher erhoben...Aber Gedenken,ja, das können wir zur Genüge,darauf verstehen wir uns.Was wir brauchen in Deutschland sind Bürger und Politiker mit Rückgrat.Mitmenschen vor denen man seinen Hut hebt und denen man auch mal ein Denkmal errichtet.Die Zeit der Mahnmahle muss vorbei sein,sonst haben wir alle keine Zukunft mehr.Eigentlich sollten wir stolz auf unser Land sein,so wie andere Länder auch.Nicht mehr,aber auch nicht weniger.

 

Werner Zoerner aus Arnsberg

Freitag, 14-11-08 20:00

Von wegen Umsiedlung!

Googlen Sie bitte mal nach:
Greuel von Landskron.
Aber Vorsicht,nichts für schwache Nerven.

 

Jens aus Sachsen aus Regis-Breitingen

Freitag, 14-11-08 11:10

Was die Politisch Korrekten niemals begreifen werden ist die Tatsache, dass die Vertreibung von ethnischen Gemeinschaften schon lange vor Ausbruch des Krieges begann. Was den Standort angeht: auch das Holocaust-Denkmal steht in Berlin.

 

Holger Forst aus Köln

Freitag, 14-11-08 09:54

Wenn es um Verbrechen an Juden geht, darf gemäß grüner Doktrin nicht relativiert werden, aber die Leiden der Deutschen müssen zwangsrelativiert werden? Was für eine krude Logik!
Den Post-SEDlern ist sowieso nicht zu trauen. Wenn nämlich das Denkmal in Grenznähe gebaut werden sollte, wäre das deren Ansicht nach ein Akt des "Revanchismus". Die schieben lediglich "Gründe" vor.

 

B.M. R. aus NRW

Freitag, 14-11-08 09:53

Natürlich will die Linke nicht, dass das Vertriebenenzentrum an einem Ort eingerichtet wird, wo es Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Und zu den Grünen: "im historischen Kontext", ja? Wahrscheinlich ist damit gemeint, dass die Deutschen wegen der Nazi-Greueltaten an den slawischen Völkern selber Schuld sind an ihrer Vertreibung, wenn es sich überhaupt um eine Vertreibung gehandelt habe. Wahrscheinlich war es eine "Umsiedlung".

 
 

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