Deutschland

Montag, 13.07.2009

Bundesregierung lehnt Programme gegen Linksextremismus ab

 

Linksextreme Demonstration im sächsischen Mittweida 2007 Foto: JF

BERLIN. Trotz der jüngsten Ausschreitungen in Berlin und Hamburg will die Bundesregierung keine speziellen Programme zur Bekämpfung des Linksextremismus einführen. Das geht aus einer entsprechenden Antwort auf eine Anfrage des parteilosen Bundestagsabgeordneten Henry Nitzsche hervor.

Anlaß der Anfrage waren Forderungen des Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch, der ein stärkeres Engagement von Politik und Gesellschaft zur Bekämpfung des Linksextremismus angemahnt hatte.

„Verständnis für die kulturelle Vielfalt entwickeln”

Die Bundesregierung sieht hier jedoch keinen zusätzlichen Handlungsbedarf. Der Bund fördere auf hohem „Niveau zahlreiche Maßnahmen zur politischen, kulturellen und sportlichen Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit“, heißt es in der Antwort des parlamentarischen Staatssekretärs im Innenministerium, Peter Altmaier (CDU).

Wichtiges Ziel sei hierbei, das Bewußtsein für die gemeinsamen Grundwerte zu schärfen und das Verständnis für die kulturelle Vielfalt zu entwickeln. Diesem Ziel diene auch das Bundesprogramm „Vielfalt tut Gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ des Bundesfamilienministeriums.

Hier stehe zwar „die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen“ im Fokus, gleichwohl „werden aber linksextremistische oder andere extremistische beziehungsweise fundamentalistische Probleme nicht ausgeblendet.“ Zudem informiere die Bundeszentrale für politische Bildung auf ihrer Internetseite über Linksextremismus.

„Kein Wunder, wenn in Berlin jede Nacht die Autos brennen“

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT bezeichnete Nitzsche die Antwort der Bundesregierung als absurd. „Jetzt soll also die ausufernde Gewalt von Linksextremisten dadurch bekämpft werden, daß man das Verständnis für kulturelle Vielfalt fördert. Kein Wunder, wenn in Berlin jede Nacht die Autos brennen“.

Anstatt gebetsmühlenartig immer wieder die gleichen Phrasen von Toleranz und Demokratie zu wiederholen, solle die Bundesregierung lieber dafür sorgen, daß Linksextremisten nicht in den Genuß staatlicher Fördermittel kämen. Dies sei beim sogenannten „Kampf gegen Rechts“ schließlich keine Seltenheit. (krk)



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Joachim Greenwood aus USA

Sonntag, 19-07-09 19:16

Was erwartet man denn?
Sie werden keine gesetze oder Programme gegen sich selbst zulassen.

Man muss die Wahlen abwarten und sehen ob diesesmal auch im sogenannten Osten die Menschen dort gelernt haben, wie man wirklich richtig auszaehlt.
Sonst steht man da ja wieder als Nazibundesland(er) da.

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Samstag, 18-07-09 06:01

Das Volk wird es ohnehin bald selbst in die Hand nehmen!

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Samstag, 18-07-09 05:57

Völlig klar, dass die Helfershelfer ihre Klientel, den linksfaschistischen Straßenkämpfermob, nicht behelligen wollen, handelt es sich doch um Gesinnungsgenossen im Kampf gegen Deutschland und alles Deutsche!

 

Thor Wollsch aus NRW

Donnerstag, 16-07-09 07:29

sehr bezeichnend für unser Regime. Kein Wunder, wenn oben nur Linke sitzen, die ihre Schlägertrupps schützen.

 

Wolfgang Klusmann aus Berlin

Mittwoch, 15-07-09 01:55

Damit war zu rechnen!
Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts ( 1923-33 ) hat die damalige Regierung und auch das Volk keine Maßnahmen gegen Extremismus ergriffen - Autos und Straßenzüge brennen wieder, die SA(Antifa)marschiert schon seit langem wieder durch deutsche Straßen, Israel-Flaggen werden wieder öffentlich verbrannt, Die SA, türkische "Nazi-Graue-Wölfe" und Islamanhänger schreien wieder öffentlich "Juden ins Gas". "Ausrotten" prangt auf ihren Jacken. Deutsche, was ist aus Euch wieder geworden? Beschämt schaut ihr schon wieder weg, sogar noch biedert ihr Euch abermals an, schwimmt in der sicheren Mitte des Schwarms der Verlogenheit und Feigheit! Der neue Faschismus sagt nicht "Ich bin der Faschismus" Er sagt "Ich bin der Antifaschismus"

 

michael leyer aus Düsseldorf

Dienstag, 14-07-09 22:31

„Verständnis für die kulturelle Vielfalt entwickeln”

Soll heißen: Es ist wie es ist, und es wird immer schlimmer, gewöhnt euch daran!

Man könnte meinen, dass die derzeitige Berliner Regierung Tendenzen zur kriminellen Szene hat.

 

Deutscher Michel aus ehemals Freie und Hansestadt Hamburg

Dienstag, 14-07-09 22:00


Hunderte, vielleicht sogar in die Tausend(e) gehende Initiativen, Programme, sozialarbeitende Kostgänger, Projekte, Blabla "gegen Rechts", aber KEIN EINZIGES "gegen Links"?

Das sagt ja wohl alles darüber, mit welcher Blindheit dieses System nicht nur geschlagen ist, sondern absichtlich herumirrt.

Mit zweierlei Maß zu messen scheint schon Naturgesetz des jetzigen Systems zu sein. Und gleichzeitig wird schizophren sich der Vorwurf gefallen gelassen, man sei "auf dem rechten Auge blind".

Es ist hier alles schon himmelschreiend geisteskrank, wird aber, obschon eigentlich nicht mehr steigerungsfähig, tagtäglich mehr des Wahnsinns fette Beute. Der Quatsch wird immer quätscher bis er quietscht.

 

Arthur German aus NRW

Dienstag, 14-07-09 21:21

Nein, Linksextrem ist doch chic. Den Linken treibt die Langeweile und das vergeigte Studium auf die Straße, was soll's, ist ja genug Geld da, die Schäden zu bezahlen. Von wem? Wie immer: vom dämlichen Mittelstand, der nach oben und nach unten sich schwarz bezahlt! Und a r b e i t e t!!!
Jene anderen tun es ja nicht!
Das dann auch noch ein paar Mittelstandspolizisten eins auf die Mütze kriegen, ist nun mal so, dafür werden sie ja wieder vom Mittelstand bezahlt!

Der Krug geht so lange zu Wasser bis er eines Tages bricht!
Hoffentlich kriegen dann die Richtigen ihr Wasser über die klugen Köpfe!


 

Daniel Kaufhold aus Stuttgart

Dienstag, 14-07-09 18:53

Eine zielgerichtete Anfrage und eine vorherzusehende Antwort der ORANGENEN.
Kein Konservativer und - oder Rechter sollte sich im Jahr 2009 noch der Illusion hingeben, mit der Union das kleinere Übel zu wählen.
Eigentlich ist diese Gruppierung das größere Übel!
Thema Freikorps:
Es wird die nächsten Jahre interessant werden.
Die Polizei baut alters- und einstellungsbedingt die nächsten Jahre tausende Stellen ab.
Dieser Sachverhalt ist in fast allen Bundesländern ähnlich gelagert.
Die zivilisatorische Decke ist sehr dünn und wenn marodierende Ausländerbanden und bildungsferne Transferempfänger keine staatliche Alimentierung mehr erfahren, weil der Staat zahlungsunfähig ist, wird es sehr ungemütlich werden in der bunten Republik.

 

Klaus Reichel aus Forchheim

Dienstag, 14-07-09 17:02

Brauchen wir wieder Freikorps?

Wenn dieser Staat uns nicht vor Linksextremisten schützen kann oder will, dann müssen wir das selbst in die Hand nehmen.

Auch Linke sollten den Spruch kennen: Wer Wind sät, wird Sturm ernten!

 

Der Klaus aus Deutschland

Dienstag, 14-07-09 14:39

Linksextremisten sind meistens reiche Muttersöhnchen und Töchterchen und die Eltern kommen auf genug aus den Staatsprofiteur millieu. Ordentlich Kohle und genug Zeit sich mit roten Ideologien zu verblöden. Da die Eltern ihre Kinderlein nicht das bekloppte Leben schwermachen wollen, wird es einen Kampf gegen Links nicht geben. Ausserdem neigen Linke zu massiver Gewalt, Kampf gegen Links wäre dann auch noch extrem unbequem.

 
 

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