Gesellschaft

Mittwoch, 23.12.2009

Jeder fünfte Junge hat bei Schulbeginn Sprachprobleme

 

Mädchen und Junge: Entwicklungsstörungen frühzeitig vorbeugen Foto: Pixelio/Dirk Schelpe

BERLIN. Beinahe 22 Prozent aller bei den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) versicherten Jungen benötigen vor ihrer Einschulung eine Sprachtherapie. Entsprechende Zahlen legte der Heilmittel-Bericht offen, der am Montag vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) veröffentlicht wurde.

Mädchen dieser Altersgruppe weisen dagegen seltener Sprachdefizite auf, nur knapp 15 Prozent von ihnen sind davon betroffen.

Etwa jeder fünfte Junge im Alter von sechs Jahren muß dem Bericht zufolge wegen Stimm-, Sprech- oder Sprachstörungen behandelt werden, damit er die spezifischen Anforderungen im Schulunterricht bewältigen kann.

Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen

Auch beim Bedarf an Ergotherapien erreichen AOK-versicherte Jungen im Vergleich zu Mädchen Spitzenwerte. So erhielten 13,6 Prozent der Jungen vor der Einschulung eine ergotherapeutische Behandlung, während lediglich knapp jedes zwanzigste Mädchen eine solche Therapie in Anspruch nehmen mußte.

Laut dem Heilmittel-Bericht müssen Kinder immer häufiger mit Sprach- und Bewegungstherapien unterstützt werden, damit Entwicklungsstörungen vorgebeugt werden kann und eine Schulbefähigung gewährleistet wird. Seit 2003 verzeichnet die AOK einen Anstieg der entsprechenden Leistungen um knapp sieben Prozent.

Experten fordern frühere Behandlung

Nach Einschätzung von Sprachheilpädagogen werden die Behandlungen allerdings zu spät verordnet. Sie sollten nicht erst in der Übergangsphase von Kindergarten zu Grundschule erfolgen, sondern bereits bei drei- bis vierjährigen Kindern mit Sprach- und Bewegungsschwierigkeiten angewendet werden. (hel)



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Philipp W. aus Jerusalem

Montag, 04-01-10 23:52

Ich gebe Ihnen vollkommen Recht mit der Feststellung, dass unser Kampf zuweilen aussichtslos scheint, aber was bleibt außer der Kampf? Wenn ich die Wahl habe zwischen Resignation und einem vermeintlich letzten Aufbegehren, so fällt mir die Entscheidung leicht. Und verkennen Sie nicht, was wir bisher schon erreicht haben! Die JungeFreiheit etabliert sich zusehends, Blogs wie PI erreichen mittleweile bis zu 60 000 Leser täglich und ganz allgemein rumort es im Meinungsbesitzerkäfig. Ich würde in diesem Zusammenhang die Akte Sarrazin sogar als Wendepunkt beschreiben, seitdem lese ich auch in anderen etablierten Zeitschriften und Zeitungen immer mehr Islam- und Multikultikritische Beiträge. Das zu den Medien in denen Sie Gehör finden.

 

Philipp W. aus Jerusalem

Montag, 04-01-10 23:52

Desweiteren kann ich Ihre Frustration, was Demonstrationen und ähnliches betrifft gut verstehen. Auch ich musste mich während des ersten Anti-Islamisierungskongresses in Köln von der Rot-SA und Polizisten durch die Gegend stoßen und wie ein Schwerverbrecher behandeln lassen. Das auf die Straße gehen war noch nie eine Stärke von uns Konservativen und falls sich das in Zukunft ändern soll, müssen wir in diesem einen Fall von den Linken lernen. Ein schönes Beispiel hierfür ist die Konservativ subversive Aktion, die Sie falls Sie sie noch nicht kennen unbedingt einmal im Netz suchen sollten. Kurzfristig können wir nur mit Klagen, Gegendemos unsererseits und unerwarteten Aktionen reagieren. Der Wind dreht sich langsam aber sicher, dran bleiben!

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Dienstag, 29-12-09 16:37

Ja, ich stehe immer vor dem Ergebnis, das der Souverän da zurechtgewählt hat. Ich kann mich dahinter verstecken, dass meinen Regiereden Bürgermeister nur 12% der Wahlberechtigten gewählt haben, Sie werden mir dann sagen, dass die Nichtwähler auch CDUSPDGRÜN gewählt haben und ich stehe mit offenem Mund da, begreife das Wahlverhalten nicht.
“Ich bin froh, dass es in Deutschland keine Volksabstimmung gibt, denn wir würden sie verlieren.” Hat Joseph Fischer mal im ZDF gesagt, Kohl sagte, er wisse, dass das Volk nicht den Euro will, er führe ihn trotzdem ein.
Also will das Volk es so haben ? Nun gut, wie kann ich dieser Fehlentwicklung entgegenwirken , welche Medien verschaffen mir ein Sprachrohr und welche Demo, die meine Wünsche verfolgt, wird nicht verboten, mit Auflagen belegt, durch Gegendemos gestört oder durch Verschweigen der Medien ins Leere geschickt ? Wie soll ich Demokratie oder Meinungsfreiheit erzwingen ? Ich meine auch nicht die Umerziehung in Lagern, wie Sie sicher selbst wissen, ich meine die Erziehung mit Zuckerbrot und Peitsche, mit Medien, Konsumrausch und Abhängigkeit durch Verschuldung oder durch staatliche und wirtschaftliche Vorgaben. Wie soll man die Realitätsresistenz bekämpfen ? Wie kann ich mein Land lebenswert für meine Kinder und Enkel machen ?

 

Ibrahim . aus hessen

Dienstag, 29-12-09 16:06

und ein deutsche >Bundesregierung ist heute gar nicht in der Lage so ein Problem zu lösen. Das ist das eigentliche Problem ist ja es gibt kein Politiker der einen klaren verstand hat. Es gibt Seher gute Leute aber die tun sich sowas doch nicht an die sind in der freien Wirtschaft diese köpfe verdienen das 20 fache und am Ende Baruchen die sich das Gejammer und, die ganzen scheiß schuld Zuweisungen vom Volk nicht Anhören.

 

Ibrahim . aus hessen

Dienstag, 29-12-09 16:04

Das ist das Problem .der Letzt Politiker den ich irgendwas zu getraut hätte wäre Fridrich merz gewesen den haben sie aber weg gejagt .Ja und jetzt gibt es Politiker die der englischen Sprache nicht mächtig sind und die sollen Deutschland im Ausland vertreten. Eins ist aber zum Glück noch in der deutschen Politik gut. Das es zum Glück noch kein korrupten Politiker, und Selbstbereicherung gibt. Gruß an Sarkozy und Berlusconi.

 

Ibrahim . aus hessen

Dienstag, 29-12-09 15:48

Pia X. aus Berlin 1)
Ohne ali und Ibrahim Soll so ein Artikel! gemacht werden ja ??? Ich denke dann ändert sich Garnichts das würde genau so schieß aus wie vorher auch. Ihr Vorurteil bringen hier Garnichts den in diesem Artikel steht doch Mädchen können es besser. Also heißt das nichts anderes als dass es gar nicht so viele Ausländer sein können wie sie vermuten. Den von den Kleinkindern bei Ausländern können die Jungs deutsch auf alle Fälle besser.

 

Ibrahim . aus hessn

Dienstag, 29-12-09 15:45

Das tu ich beobachten und nicht wie sie einfach mal so in den Wind schießen. Und zu den „Ossis“ kann ich nur sagen ich habe Freunde in Sachsen. Ich habe dieses Bundesland auch schon besucht und ich sage ihnen die Kinder die in Sachsen zu Schule gehen sind den Kinder in Hessen in jeder erdenklichen Lage voraus punkto Disziplin Ordnung sozialverhalten. In Sachen ist sogar der Hauptschulabschluss noch was wert. Als @ Pia X aus Berlin sie sollten mal vor der eigenen Tür kehren bevor sie anderen Leuten die Schuld für dieses beispielloses Armutszeugnis geben.

 

Philipp W. aus Mannheim

Montag, 28-12-09 18:03

@Bernd Schmieder Teil II

Ein vollkommen anderes Bild ergibt sich allerdings, wenn man heute einen Blick in die Universitäten wirft (von üblichen Verdächtigen wie Soziologie, Politik, Berlin, Heidelberg usw.) einmal abgesehen. Ich pflege regen Kontakt mit viele Kommilitonen aus den Bereichen Ingenieurwissenschaft, BWL & VWL, Jura usw. und was die vom politischen Vermächtnis ihrer Eltern denken, nunja. Das ganze ist übrigens auch keine Uni-interne oder gar Oberschichten-Debatte, sondern setzt sich genauso, teils mit noch verbissenerer Härte (durch öfteren Kontakt mit der geschaffenen Realität), bis in die Berufsschulen der Republik fort.

 

Philipp W. aus Mannheim

Montag, 28-12-09 17:57

@Bernd Schmieder Teil I

Es ist ja auch wirklich bequem immer auf die da "oben" zeigen zu können, dass schlussendlich jedoch das Volk Souverän ist und dementsprechend auch Fehlentwicklungen gegenwirken muss ist da schon unbequemer, da es eigenes Engagement impliziert. Darüber hinaus ist mir unklar, von welcher Elterngeneration Sie sprechen, die meinige hat sich jedenfalls nicht in "Kapitalisten-Umerziehungslagern" zur Marktgläubigkeit erziehen lassen, sondern ist vielmehr neben vielen anderen 68er-Unsäglichkeiten, für dieses ganze Gendergeschnatter, AGG's und Konsorten verantwortlich. Die Meisten sind übrigens auch heute noch vollkommen Realitätsresistent, wenn man sie auf selbiges anspricht.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 28-12-09 12:35

@Philipp W Genau das möchte man (Sie auch?) uns glauben machen. Nein, das Volk hat nicht dieses Subproletariat der ganzen muslimischen Welt hereingeholt, sondern das waren die geldgeilen Besitzer der Produktionsmittel, nicht die Eltern von damals ! Die waren damals aber schon in der Umerziehung für die Gewinnoptimierung.
@Pia x : Die Zahlen wären ohne Ossis sicher nicht besser, sondern schlechter. Die Ossis glaubten nämlich an den vorgegaukelten heilen Weststaat und wollten zwar etwas vom Kuchen abhaben, aber beim backen auch kräftig helfen ! Bitte vergessen sie nicht, dass uns durch die Westmedien vorgelogen wurde, dass die Gast(!)arbeiter wieder gehen und dass H.Schmitt gesagt hatte, dass 7 Mill Migranten genug sein. Nun sinds 15, sicher nicht wegen den Ossis sondern wegen der engstirnigen Gleichgültigkeit der Wessis !

 

Philipp W. aus Mannheim

Sonntag, 27-12-09 13:24

An Otto Ohnesorge: Teil II

Ich finde es zuweilen unerträglich, wie von einer jämmerlichen Eltern-Generation, ob ihrer Inkompetenz die Lage noch zu ändern, auf die eigenen Kinder gezeigt wird. Und dann immernoch das obligatorische Rummgeheule, früher war eh alles besser.
Wir sind a) immernoch Export-Weltmeister und b) ist es eine stärke unseres Wirtschaftssystems, dass Unternehmen hierzulande auch von ausländischen aufgekauft werden können. Nennt sich freie Marktwirtschaft und sollte Ihnen schonmal zu Ohren gekommen sein. Dass wir ohne dieses Foreign Direct Investment (FDI), wie übrigens so ziemlich jede Industrienation, ziemlich alt aussehen würden, ist dann auch schon egal...

 

Philipp W. aus Mannheim

Sonntag, 27-12-09 13:17

An Otto Ohnesorge: Teil I

"Unsere Kinder sind in Europa (und nicht nur da) die fettesten, unbeweglichsten und dümmsten. Dafür sind sie Weltmeister im Kampftrinken und Komasaufen."

Dieser Satz ist eine einzige Frechheit! Und dann noch darunter schreiben: "Ursachen feststellen und danach handeln."!? Haben Sie vielleicht schonmal daran gedacht, dass nicht die Kinder und Jugendlichen Schuld an dieser Entwicklung haben, sondern ihre fetten und dümmlichen Eltern? Genau die selben Eltern, die hier seit 30 Jahren, dass Subproletariat der ganzen muslimischen Welt importierten und importieren und uns darüber hinaus noch erzählen wollten, wir müssten uns jetzt mit disem Pöbel arrangieren.

 

Michael Karthäuser aus St. Vith

Samstag, 26-12-09 19:54

Viele Probleme werden auch dadurch erst welche, weil man sie dazu macht! Mädchen und Jungen sind unterschiedlich in ihrer Entwicklung - auch in der sprachlichen - und letztlich natürlich in ihrem Menschsein.
Jungs haben verdammt nochmal keine sprachlichen Probleme, sie sind lediglich verbal weniger kommunikativ als Mädchen! Das wusste bis vor wenigen Jahren jeder Abiturient mit Hauptfach Biologie!
Aber nein, es wird wohl noch so lange "gegendert" werden, bis das Vorhandensein primärer männlicher Geschlechtsmerkmale selbst ein Problem sein wird. Dann geht's nicht mehr zur Logopädin, sondern zur Chirurgin.
Offen gesagt macht mich Marxismus krank!

 

P. Riege aus Bremen

Freitag, 25-12-09 13:43

Eine sehr schlimme, aber keinesfalls unerwartete Meldung.

Seit meiner Kindheit vor drei Jahrzehnten hat sich das Aufwachsen der Kinder in Deutschland sehr gewandelt.

Statt bei fast jedem Wetter draußen in Garten oder Wohnstraße verbrachten Nachmittagen mit den Nachbarskindern, bei Fußball, Fangen, Versteckspielen, Radfahren, Rollschuhlaufen usw. gibt es heute vorgefertigte inhäusige "Freizeitvergnügen" wie TV oder PC oder aber sekundengenau durchgeplante Kindertage.

 

Pia X. aus Berlin

Donnerstag, 24-12-09 17:38

Enttäuschender Artikel!
Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe und mehr Details gewünscht. Sonst ist kaum neue Erkenntnis möglich.
.
- Ist die AOK-Klientel repräsentativ? War sie früher nämlich nicht!
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- Wie sehen die Zahlen ohne Alis, Ibrahims und Ossis aus?
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- Warum wird das Problem des Eigennutzes auf Seiten der Logopäden- und Physiotherapeutentruppen nicht beleuchtet?
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- Situation an den Grundschulen: Gibt es vielleicht eine Korrelation zwischen Anteil weiblichen Lehrpersonals und Abschneiden der Mädchen?
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- Situation der AOK: Ist das Problem etwa mit höheren Beiträgen zu lösen?
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Ibrahim . aus .

Mittwoch, 23-12-09 17:46

carsten Schulz.
Machen sie doch ein Vorschlag wie man es besser machen kann, wie die Lage jetzt zu bewältigen ist. Andern Leuten die Schuld gegeben, der Politik die Schuld geben, kann jeder.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Mittwoch, 23-12-09 16:46

Unsere Kinder sind in Europa (und nicht nur da) die fettesten, unbeweglichsten und dümmsten. Dafür sind sie Weltmeister im Kampftrinken und Komasaufen.

Wir hatten einmal mit dem dreigliedrigen Schulsystem eines der erfolgreichsten der Welt.

Die meisten Eltern hatten mehrere Kinder.
Die Kirchen waren vergleichsweise voll.

Unsere Wirtschaft florierte. Wir waren Exportweltmeister. Heute macht ein Traditionsunternehmen nach dem anderen Pleite oder wird vom Ausland aufgekauft.

Unsere Universitäten .... na ja, schweigen im Walde.

Bei all dem muß man sich nur eine einzige Frage stellen:
Warum war das eigentlich in den 50iger und 60iger Jahren nicht so?

Ursachen feststellen und danach handeln.

 

carsten Schulz aus Mannheim

Mittwoch, 23-12-09 10:13

Nur 22 Prozent? Mittlerwele gibt es sehr viele Kindergärten, in denen über 80% der Kinder Sprachprobleme haben. Die haben nämlich gar keine Muttersprache mehr. Und da kann auch nicht die AOK helfen. Das ist die Folge einer gewissenlosen, man kann auch sagen verantwortungslosen Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte.

 

Dr. Hans-Joachim Fischer aus Blaubeuren

Mittwoch, 23-12-09 09:20

Wenn wundert das? Das ist nichts Neues!

Anstatt die von Gott geschenkten Kinder liebevoll in einer Familie aufzuziehen werden sie entweder - als Statutssymbol betrachtet - mit elektronischem Spielzeug und Fernsehen / PC - Internet ruhig gestellt oder der staatlichen Betreuung überlassen. Beides führt zu erheblichen Schädigungen der Kinder, nicht nur zu Sprachstörungen.

Und dann wird diesen so behinderten Kindern noch aufgezwungen, bereits im Kindergarten mit einer Fremdsprache konfrontiert zu sein.

Wäre Mutter zu Hause geblieben und hätte mit den Kindern gespielt, gesprochen und gesungen, und wären die Kinder zum Lesen von Büchern (auf Papier gedruckt) herangeführt worden, hätten wir diese Probleme nicht so.

 
 

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