Deutschland

Dienstag, 22.12.2009

Potsdamer setzen Montagsdemo gegen Rot-Rot fort

 

Plakate der Montagsdemo: Protest gegen den politischen Einfluß ehemaliger Stasi-Spitzel und ...

... Karikatur der Linksfraktionsvorsitzenden Kaiser als Herrin über Ministerpräsident Platzeck Fotos: JF

POTSDAM. Am Montagabend haben Potsdamer Bürger zum dritten Mal gegen die rot-rote Regierungskoalition in Brandenburg demonstriert. In mehreren Redebeiträgen und auf Transparenten warfen sie Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) mangelnde Sensibilität im Umgang mit der DDR-Vergangenheit vor.

Aufhänger dieser Kritik ist vor allem die Stasi-Verstrickung mehrerer Landtagsabgeordneter der Linkspartei, darunter der Fraktionsvorsitzenden Kerstin Kaiser. Eine von den Demonstranten mitgeführte Karikatur zeigte die Politikerin als die eigentliche „Herrin“ in Brandenburg (siehe Foto).

Forderung nach neuer Koalition

Richard Buchner von der Union der Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) verlangte in seinem Redebeitrag, die SPD müsse eine neue Koalition bilden, damit die Täter des SED-Regimes nicht weiter politischen Einfluß ausüben können.

Auf besondere Resonanz unter den Teilnehmern stieß die Forderung, man solle nicht eher ruhen, ehe auch der letzte Stasi-Mitarbeiter aus den Schulen und Gerichten gedrängt sei.

Nach einer Weihnachtspause ist die nächste Montagsdemonstration in Potsdam für den 4. Januar geplant. (JF)

> Abgeordnete der Linkspartei legt wegen Stasi-Vergangenheit Mandat nieder

> Internetseite der Bürgerinitiative Politik für die Mitte Gegen Rot-Rot

 



teilen:Diesen Artikel bei Facebook merkenDiesen Artikel bei Yahoo merkenDiesen Artikel bei Google merkenDiesen Artikel bei MySpace merkenDiesen Artikel bei Technorati merkenDiesen Artikel bei del.icio.us merkenDiesen Artikel bei Mr. Wong merken
Anzeige: 1 - 3 von 3.
 

Gunter Flügel aus Potsdam

Dienstag, 22-12-09 18:45

Es wäre einfach schön, wenn sich hiesige Politiker wieder auf das besinnen wozu sie gewählt wurden. Nämlich dem deutschen Volke zu dienen.

 

stefan schramm aus BW

Dienstag, 22-12-09 15:50

Ein paar Bauernopfer wurden gefunden. Der Rest bleibt Geschichte und wird verschwiegen. "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus".
Die wirklichen Drahtzieher wissen mehr und wenn die auspacken, rollen die Köpfe. Aber mit Geld und Pöstchen kann man viel verhindern, leider.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Dienstag, 22-12-09 12:20

Ob das bei den Verstrickungen und illegalen Abhängigkeiten noch zum Erfolg führen kann ? Ich bezweifel es, schön wär`s aber.

 
 

Anmelden um Kommentare zu schreiben.