Deutschland

Montag, 16.11.2009

Evangelische Kirche fordert Bekenntnis gegen Rassismus

 

Die evangelische Kirche in Deutschland: Künftig mit Gesinnungstüv Foto: Pixelio/Andreas Willfahrt

SCHWERIN. Die evangelische Kirche in Mecklenburg-Vorpommern hat angekündigt, stärker gegen Rechtsextremismus in den eigenen Reihen vorzugehen. So sollen die Kandidaten für die Wahl der Kirchengemeinderäte in der Landeskirche Mecklenburg im kommenden Jahr eine entsprechende Erklärung unterschreiben.

Wörtlich heißt es in dieser: „Die Unvereinbarkeit fremdenfeindlicher, antisemitischer oder rassistischer Ideologien mit dem christlichen Zeugnis ist mir deutlich.“

Juristen prüfen Möglichkeit des Kirchenausschluß

Dies habe der Oberkirchenrat laut dem Leiter des Amts für Gemeindedienst in Güstrow, Landespastor Christian Höser, auf einer Sitzung beschlossen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die etwa 2.800 Gemeindevertreter sollen im Mai und Juni neu gewählt werden.

Die evangelische Kirche in Deutschland hatte erst vor kurzem auf der Jahrestagung ihrer Synode Ende Oktober beschlossen, sich stärker im „Kampf gegen Rechts“ zu engagieren. Unter anderem soll geprüft werden, inwieweit es möglich ist, Rechtsextremisten aus der Kirche auszuschließen. (krk)



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Hasso Gantze aus Swakopmund/Namibia

Mittwoch, 18-11-09 21:40

Macht nur weiter so! Der beste Weg zu einer unbedeutenden Splittergruppe im Alltag. Das Schlimme ist, solche Idioten werden von der Amtskirche auch schon nach Namibia geschickt. Damit die Südwester Kinder z.B. endlich lernen, wie man in der BRD "halloween" feiert

 

Willi Wurst aus Hamburg

Mittwoch, 18-11-09 19:07

die ekd ist eindeutig linksextremistisch bis pro-bolschewistisch .

Überwachen ; Auffälligkeiten melden und Beweise sichern .

Die Zeiten ändern sich .

 

Volker Kay aus Braunschweig

Dienstag, 17-11-09 20:56

Nun ja, es geht hier nicht um Freiheit, sondern um Gesinnung. Kirche als Institution ist keine demokratische Veranstaltung. Es ist also nur konsequent, eine Gesinnungsprüfung zu fordern. Ob das alles christlich und mit den Lehren Jesu zu vereinbaren ist, steht auch nicht zur Debatte. Weil die Kirche sich nicht mehr um das Seelen-Heil ihrer Schäfchen kümmert, sondern um politische und weltliche Angelegenheiten, bin ich schon vor Jahren ausgetreten. Leute mit der rechten Gesinnung müssen eben gehen! Ihnen bleibt zumindest Jesus Christus - fehlt ihnen wirklich die undemokratische und unfreiheitliche Institution Kirche?

 

Florian K. aus Hannover

Dienstag, 17-11-09 14:44

Evangelische Kirche: "Andersdenkende aus der Kirche ausschließen".

Absurder gehts nicht!
Dass das Nazimethoden sind, die sie selbst vermeintlich ach so vehement ablehnen, merken die gar nicht. Krank!

Selbst wenn sie so intolerant sind: Wer ist dann für sie "der Nächste"??! Vermutlich alles, aber kein Deutscher.

Dieser Laden hat nichts als den Baukran unter islamischer Herrschaft verdient.
Ihre masochistische Ader führt sie direkt zum Schafott.
Ohne mich und ohne uns!

 

Alexander D. aus Ebersberg

Dienstag, 17-11-09 13:31

Bisher hatte ich den Eindruck, dass – konfessionsübergreifend - die Kirche ihre seelsorgerische Aufgabe darin sieht, verlorengegangene Schäflein wieder in ihre Herde einzugliedern. Im "Kampf gegen Rechts" sind Landespastor Christian Höser rote Schäflein offenbar willkommener als schwarze oder "braune". Ausgrenzungsbestrebungen gegen Menschen sind jedoch per se unvereinbar "mit dem christlichen Zeugnis". Aber sie sind stets symptomatisch für das Gebaren von gottwohlgefälligen Eiferern mit eitler Selektivmoral gewesen. In der Geschichte gab es davon einige ausgesprochen gemeingefährliche Exemplare.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Dienstag, 17-11-09 13:06

Die Evangelische Kirche in der ehemaligen DDR war mehr oder weniger flächendeckend durchsetzt mit SED-Spionen und Stasi-Spitzeln. In M-V scheinen sie offenbar noch immer das innerkirchliche Klima zu beeinflussen.

Eine Kirche freilich, die das christliche Zeugnis für Antifa-Zwecke mißbraucht und Gemeindenmitglieder, die sich engagieren möchten, nicht allein nach ihren menschlichen und fachlichen Qualitäten, sondern auch nach ihren politischen Überzeugungen auswählt, ist keine *Kirche*, eher ein religiös-politischer Interessenverband.

Und eins sollte doch klar sein: Die Definition dessen, was fremdenfeindlich, antisemitisch, rassistisch im einzelnen ist, erfolgt garantiert aus der Perspektive des Antifaschismus.

 

ich bin nicht aus Deutschland

Dienstag, 17-11-09 12:03

Die Evangelische Kirche, dieser Antifa-Verein, sollte lieber eine Bekenntnis zum Christentum fordern, sonst hat sie bald gar nichts mehr zu fordern ....und von ihren Kirchentürme ruft bald der Muezzin.

 

Nikolas Böck aus Unterfranken

Dienstag, 17-11-09 09:08

Unter anderem soll geprüft werden, inwieweit es möglich ist, Rechtsextremisten aus der Kirche auszuschließen.


Ja, und der Antisemit Martin Luther wird er dann auch nicht mehr zitiert, gefeiert oder wird er sogar (geistig) aus der Kriche ausgeschlossen?

Alles sehr merkwürdig!

 

Paul Pope aus Baden-Württemberg

Dienstag, 17-11-09 08:52

In Mecklenburg-Vorpommern wird die Bibel neugeschrieben. Jesus hat niemals beim Zöllner Einkehr gehalten - wie er es heute niemals beim "Rechten" tun würde.
Sola scriptura? In MV ist Luther wohl nicht mehr sehr beliebt...

 

Till Eulenspiegel aus Montréal, Québec

Dienstag, 17-11-09 03:55

Man hat schon so vielen weltlichen Herren gedient (n'est-ce pas?)

 

Olaf Ditges aus NRW

Dienstag, 17-11-09 01:56

naja, zu irgendwas muß man als Kirche ja ein Bekenntnis fordern.

 

Der Klaus aus Deutschland

Montag, 16-11-09 23:26

Wieviele Mitglieder hat die ev. Kirche in Mitteldeutschland noch gleich? Genau.

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Montag, 16-11-09 22:55

Mann, oh Mann ist das krank. Da fällt Dir nichts mehr ein.

Das ist genau die Sorte Mensch, die im Mittelalter Hexen verbrannt hat und sich dabei noch als Gutmensch und als Bewahrer des wahren Glaubens gefühlt hat.

Wie wird das wohl enden? Vermutlich durch die Übernahme durch den Islam. Dann werden die gleichen Schleimer und Kriecher früh genug konvertieren und wieder mit dem Finger auf die letzten Christen zeigen und einen heiseren Schrei ausstoßen.

 

mikel maier aus Stuttgart

Montag, 16-11-09 21:43

Auch nimmt die Evangelische Kirche immer weiter Kurs auf den Islam.
Nach dem Motto: alles in eine Pfanne
http://www.kirche-im-swr.de/autor_man.php?id=153

 

Wilhelm Neufels aus Bayreuth

Montag, 16-11-09 21:16

Daß man vermeiden möchte, daß Menschen in verantwortungs- bzw. würdevolle Positionen innerhalb der Kirche kommen, ist ja vom Grundsatz her verständlich. So wie sich ein Beamter oder Soldat zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen muss, so muss auch ein "Diener" der Kirche sich zu den entsprechenden Werten bekennen. Aber wird das erreicht, indem sich die Kirche einschüchtern lässt und künftig ihre gewählten Kirchengemeinderäte eine solche Erklärung abzeichnen lässt??? ...LACHHAFT und der Institution Kirche unwürdig!!!

 

Jürgen Düpre aus Saarbrücken

Montag, 16-11-09 19:12

Nicht nur in MV biegt die ev. Kirche nach links ab.
Ich spare mir seit 2008 die Kirchensteuer und spende diese für andere Zwecke.

 

Dirk Pöhlmann aus .

Montag, 16-11-09 18:16

Hallo Kirchenleute ! Nochmal !

Jesus sagte: "Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken."

Angesichts einer "Politischen Kirche" brauchen Sie sich nicht zu wundern, dass die Leute sagen: "Religion: ja, aber Kirche: nein!".

 

Heidrun Schauer aus Waldshut

Montag, 16-11-09 18:16

Bei mir erweckt das eher den Eindruck, dass die evangelische Kirche in Meck-Pom zu viele Mitglieder hat und darum dringend welche loswerden muss. Jetzt, wo der Winter im Anzug ist, kann man niemandem zumuten, im ungeheizten Vorraum stehen zu müssen, weil die Kirche wieder mal total überfüllt ist!

 

Bernd Göppel aus Goslar

Montag, 16-11-09 18:02

Einerseits (und einseitig) wendet man sich gegen Rechtsextremismus, aber andererseits fällt kein Wort gegen Linksextremismus.

Wie wäre es mit einer Erklärung über die Unmenschlichkeit des Kommunismus und dessen Unvereinbarkeit mit dem Christentum, zum Beispiel?

Naja, vielleicht würden sich auch die Reihen lichten, wenn diese Art „Christen“ wirklich nichts mit dem Marxismus haben dürften…

 

O. Hartmann aus Berlin

Montag, 16-11-09 17:51

Der 'Marsch durch die Institutionen' schreitet zumindest im Umfeld der ev. Kirche seiner Vollendung entgegen. Die linke Hülse 'Kampf gegen Rechts' wird erst nach Bedarf semantisch gefüllt und dies obliegt nun der Deutungshoheit der 68er und ihrer sozialistischen Gönner und Initiatoren der SBZ. Die ev. Kirche ist offenbar völlig durchsetzt - die einizge Möglichkeit, diese Gefahr zu bannen, ist Austritt, denn an Heilung von diesem Geschwür ist nicht mehr zu denken! Umso weniger Mitglieder die ev. Kirche haben wird, desto schneller wird sie in der pol. Bedeutungslosigkeit verschwinden. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht (mehr).

 

A. Müller aus der Pfalz

Montag, 16-11-09 17:32

Für seine "Gesinnung" hat man sich vor Gott zu verantworten und nicht vor einer Institution! Insofern wäre für mich ein vorgelegter Wisch vom "Gesinnungs-TÜV" im Fall des Falles nicht bindend.

 

Rainer Thesen aus Nürnberg

Montag, 16-11-09 17:10

Das Christentum verkommt bei dieser Sorte von Kirchenvertretern zur politisch korrekten Sozialpädagogik. Was ist denn eigentlich mit Linksextremen und, in dieser Gegend wohl nicht zu selten, mit Stasi-Leuten? Fehlanzeige. Denn, so belieben diese Linkschristen ja gerne zu faseln: Dem Sozialismus wohnt doch ein unaufgebbares Humanum inne. Hat leider bloß rund 100 Millionen Menschen das Leben gekostet. Aber die sind ja für einen höheren Zweck umgebracht worden. Die Deppen haben das nur nicht kapiert.

 

Willi Wunder aus Dresden

Montag, 16-11-09 16:53

Dieser Meldung wünsche ich weiteste Verbreitung. Leider nimmt sich meist nur die JF solch schöner Themen an.
Gefühlt ist diese Wichtigtuerei mit Erklärung unterschreiben usw. der Rücksturz in die DDR. Warum nicht gleich noch einen Satz einbauen, dass man a) Stillschweigen über die Existenz der Erklärung und b) Bereitschaft beim Verfassungsschutz gegen Rechts mitzuwirken erklärt? Hätte man gleich alles in einem Aufwasch erledigt.

 

Martin K. aus NRW

Montag, 16-11-09 15:50

*gäääääääähn*

Und wer oder was rechtsextrem ist, bestimmen natürlich diese Möchtegern-Christen.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 16-11-09 15:48

Das ist okay so. Die ev Kirche MV entwickelt sich zwar nun zu einer linksgerichteten politischen Partei und etliche Mitglieder werden sich nun von ihrer Kirche trennen. Dafür wird es aber Lob und vor allem Geld von den staatlichen Machthabern geben.
Wirklich prima. Vielleicht sollten die Anwälte auch die Möglichkeit eines Vereinigungsparteitages zwischen ev Kirche und Halbmond prüfen ! Die baulichen Möglichkeiten, einen Kirchturm durch eine Rundkuppel zu ersetzen sollte geprüft werden. Es werden auch viele neue Arbeitsplätze in der Textilindustrie geschaffen : endlich Kopftücher für unsere Töchter !!!

 
 

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