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Sonntag, 05.04.2009

Wirtschaftskrise: Jürgen Elsässer diskutiert mit Wilhelm Hankel

 

Jürgen Elsässer Foto: Wikipedia/Derim Hunt

BERLIN. „Wieviel Sozialismus braucht es, um den Kapitalismus zu retten?“ Dieser Frage will der Journalist und Publizist Jürgen Elsässer am kommenden Dienstag in einer Diskussion mit dem ehemaligen Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und langjährigen Autor der JUNGEN FREIHEIT, Wilhelm Hankel, nachgehen.

Ebenfalls an der Diskussion teilnehmen wird der ehemalige Staatssekretär im Ministerium für Erzbergbau, Metallurgie und Kali der DDR, Klaus Blessing.

Elsässer fordert seit geraumer Zeit eine sogenannte „Volksinitiative“ von Oskar Lafontaine (Linkspartei) bis zu Peter Gauweiler (CSU) zur „Rettung des Industriestandortes Deutschland und seiner Arbeitsplätze“.

Nur ein starker Nationalstaat kann die Krise meistern

Nur ein starker Nationalstaat, so Elsässer, sei in der Lage, die durch die Globalisierung entstandene Finanzkrise zu meistern. Dies war mit ein Grund dafür, daß die linke Tageszeitung Neues Deutschland Anfang Januar die Zusammenarbeit mit dem Journalisten beendete.

Bei einer früheren Veranstaltung mit Elsässer war es zu Störungen und Übergriffen durch Linksextremisten gekommen.  (krk)

Die Diskussion mit dem Titel „Die große Krise – was tun?“ findet am Dienstag, den 7. April, um 19:30 Uhr in Berlin im „Russischen Haus“ in der Friedrichstraße 176-179 statt. Sie wird von dem ehemaligen PDS-Politiker Klaus Höpcke moderiert. Der Eintritt kostet 10, ermäßigt 5 Euro.



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Michael V aus dem Werratal

Dienstag, 07-04-09 13:29

@Franz Kaiser

Ich hatte Ausgeführt, dass man die Bushregierung nicht als „wirtschaftsliberal“ bezeichnen könne und hatte diesen Gegensatz an den tatsächlich liberalen Forderungen der „Österreichischen Schule“ und eines beispielhaften amerikanischen Politikers dargestellt. Alle Anhänger anderer ökonomischen Richtungen sind keineswegs „Deppen“, nur eben nicht wirtschaftsliberal, - die allermeisten anderen ökonomischen Richtungen haben jedoch unter vielen, vielen anderen Erkenntnissen der „Österreichischen“- oder auch „Wiener-Schule“ eben auch die Widerlegung des Sozialismus übernommen. Darüber hinaus zweifele ich an Ihrer Fähigkeit, alle wirtschaftswissenschaftlichen Standardwerke via Internet mal eben untersucht zu haben.

 

Franz Kaiser aus Brandenburg

Dienstag, 07-04-09 13:27

@ Herr V
Der Titel der Diskussion lautet: Die große Krise – was tun?,
Das was Sie ansprechen ist einer von mehreren Untertiteln!Ihre Meinung dazu in allen Ehren,andere haben andere Ansichten,aber das sollte eben dort ausdiskutiert werden!Die Diskussion in einigen Internetforen zu der Idee über Parteigrenzen hinweg,sich Gedanken um den richtigen Weg für das Vaterland zu machen,bekommt mehr und mehr Zulauf.

 

Michael V aus dem Werratal

Dienstag, 07-04-09 12:15

@Franz Kaiser

Dann lesen Sie sich doch bitte nochmals in aller Ruhe die zur Debatte stehende Fragestellung durch! Natürlich wäre es theoretisch denkbar, dass man natürlich auch zum einzig logischen Ergebnis kommt "Natürlich 0% Sozialismus, - also deutlich weniger als jetzt!" - aber ich glaube, jeder weiß natürlich, dass es nicht um ein "weniger" - sondern um ein (deutlich) "mehr" geht. Es geht hier also keineswegs darum, was jeder „fürs Vaterland leisten kann“ – sondern um längst widerlegten Unfug.

 

Franz Kaiser aus Brandenburg

Dienstag, 07-04-09 12:05

Ich habe mal nach ihrer österreichischen Schule im Internet gesucht und rausgefunden,dass sie von dem größten Teil der Ökonomen in deren Standardwerken noch nicht mal Erwähnung findet.Diese Ökonomen sind vermutlich in Ihren Augen alles Deppen!?Ich kann das nicht beurteilen,nach mir sollten die sich alle an einen Tisch setzen,aber wer meint er sei eine besondere Spezies wie Sie soll eben außen vorbleiben,Sie disqualifizieren sich und vor allem Ihre Idee mit einem solchem Denken.
Die JF ist eine politische Zeitung,wer hier im Forum was schreibt,muss deshalb nicht Politik studiert haben oder wenn es um mal wieder merkwürdige EU Richtlinien Jura und auch nicht bei wirtschaftlichen Themen Betriebs-oder Volkswirtschaft!Und Sie bestimmen auch nicht,wer was zu lesen hat und was ein Standardwerk ist und ob man ,vor allem die deutschen Arbeiter,die“Dummmenschen“es lesen muss oder nicht!

 

Franz Kaiser aus Brandenburg

Dienstag, 07-04-09 11:28

Was ist das denn nun schon wieder für ein Unfug!Ich würde mich niemals an einer Debatte von Wirtschaftswissenschaftlern beteiligenHier geht es aber darum,dass jemand die wie ich finde sehr vernünftige Idee hat,das alle unabhängig von Parteieinstellung oder sonstigen Differenzen sich an einen Tisch setzen und überlegen,wie sie was fürs Vaterland leisten können.Das geht aber nur,wenn keiner Bedingungen,wie Sie es tun daran stellt,wer daran teilnehmen darf und was als Standardwerke angesehen werden und was nicht!Macht das jeder kommt es zu keiner Zusammenkunft und unser Volk darbt weiter dahin weil solche Fachidioten sich an ihren wissenschaftlichen Glauben festbeißen,wie es sonst nur Sektierer und extreme Fanatiker tun.

 

Michael V aus dem Werratal

Montag, 06-04-09 22:42

@Franz Kaiser

Nein, nur wenn Sie meinen, z.B. über Mechanik sprechen zu wollen, dann sollten Sie auch Newton kennen, was ich mit dem Brustton der Arroganz hier in der Tat sage! Ich fürchte, gerade der "Deutsche Arbeiter" sollte sich für Ökonomie interessieren, denn die Unkenntnis ihrer Gesetze machen diese nicht unwirksam.

Es sind doch gerade die ignoranten "Dummmenschen", welche immer wieder die gleichen Fehler machen, weil sie unfähig sind, sich zuerst einmal auf den entsprechenden Stand des Wissens zu bringen. Es hat nichts mit Arroganz zu tun, jemanden, der über Sozialismus sprechen will, zuerst auf diesen Stand der Wissenschaft hin zu weisen. Man braucht auch nicht darüber zu diskutieren, ob 2+2 nicht doch 5 ist.

 

Franz Kaiser aus Brandenburg

Montag, 06-04-09 19:12

Eine gute Idee,der nationalen Sache dienlich!Herr V.,Ihre Arroganz schreit zum Himmel,jetzt muss man um hier seine Meinung los zu werden oder auszutauschen Bücher lesen,die Sie bestimmen.Sind Sie Ulbricht oder Stalin,das kenne ich noch aus meiner alten DDR,da war es so!!Was Sie Liberalismus nennen,istvon Ihnen uns aufgezwungene Meinungsdiktatur,auf so etwas kann unser Land wirklich verzichten,anders als der Herr Schulz würde ich solche Typen wie Sie nicht zu einer solchen Runde einladen.Ein deutscher Arbeiter der genug von solchen Klugmenschen,wie Sie es sind hat!!

 

Michael V aus dem Werratal

Montag, 06-04-09 16:56

@A. Schulze

Ihr Einwurf beweist, dass Sie sich im Bereich der Ökonomie überhaupt nicht auskennen, sonst wäre Ihnen der Name "Mises" und der Titel "Die Gemeinwirtschaft" zumindest ein Begriff gewesen. Der überwiegende Großteil aller Ökonomen ist der Meinung, Herr Schulze, dass die in diesem Standartwerk dargelegten und allseits bekannten Argumente den Sozialismus an sich völlig widerlegt haben. Eignen Sie sich doch wenigstens diese wesentliche Argumentationslinie gegen den Sozialismus an, bevor Sie versuchen, das Vaterland zu verteidigen, sonst braucht, fürchte ich, „das Vaterland“ und „der deutsche Arbeiter“ jemanden, der es vor der Uninformiertheit des Herrn Schulze verteidigt.

 

A. Schulze aus Berlin

Montag, 06-04-09 14:22

Werter Herr V., nochmals, auch umstrittene Theorien und Denkansätze sollten wenn es um das Wohl des Volkes geht diskutiert werden können. Allerdings ist es kontraproduktiv Teilnehmer die andere Ideen als die Ihre haben, auch sozialistische, auszuschließen, nur weil in Ihren Augen irgendjemand ein für Sie „Meisterwerk“ geschrieben hat, dass auch in Ihren Augen den Sozialismus argumentativ „zusammengehauen“ hat. Für das deutsche Volk darf es kein „Du darfst keine anderen Götter neben mir haben“ geben, wenn es darum geht Ideen zu entwickeln, wie man von ihm Schaden nimmt! Können Sie das nicht, geht es Ihnen nicht im Geringsten um das deutsche Volk, sondern um ausschließlich Ihre Idee, Ihren Glauben!!

 

Michael V aus dem Werratal

Montag, 06-04-09 11:47

@A. Schulze

Aus Sicht eines "Österreichers" hat die Bushregierung absolut gar nichts mit liberaler Politik zu tun. Es handelt sich um eine in den USA leider übliche Begriffsverdrehung. Liberale lehnen jede Form von Wirtschaftsinterventionismus und Subvention ab und sind insbesondere gegen den staatlich gesteuerten "Leitzins", welcher verhindert, dass der Zins sich aus "Geldangebot" und "Geldnachfrage" ergibt. Ein wirklich liberaler Politiker in den USA ist z.B. Ron Paul - welcher leider keine Mehrheit auf seiner Seite hat.

 

A. Schulze aus Berlin

Montag, 06-04-09 11:38

Diese Leute sind die letzten die hier noch an das Vaterland appellieren dürfen, sie haben sich als Verräter zu Gunsten ihrer eigenen Konten erwiesen, nationales Interesse endet wenn es um ihre Brieftasche geht! Dennoch sollten auch diese Menschen an der von Elsässer angestoßenen Diskussion teilnehmen, denn wenn sie vernünftige Ideen für Deutschland, Europa und die Menschheit allgemein entwickeln oder auch nur zu einem kleinen Teil dazu beitragen, muss man diese benutzen, trotz der verfehlten Politik vergangener Zeiten. Nochmals es zählt nur die Idee, nicht wer sie hat und welcher Partei oder Gruppierung er(sie) angehört!

 

Michael V aus dem Weratal

Montag, 06-04-09 11:30

@ A. Schulze

welche die Österreichische Schule der Volkswirtschaft entwickelte und heute selbst bei Keynesianern als DIE Standartwiderlegung gegen den Sozialismus, Kommunismus und die Planwirtschaft gelten. Sonst dreht man sich doch nur im Kreis.

 

Michael V aus dem Weratal

Montag, 06-04-09 11:29

@ A. Schulze

Denkwettbewerb ist immer gut! Die „Mitbewerber“ sollten sich jedoch zuvor auf einen wenigstens halbwegs zeitgemäßen Diskussionsstand bringen. Der Sozialismus wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts argumentativ zusammengehauen und erhielt den Fangschuss durch das bis heute unwiderlegte Meisterwerk „Die Gemeinwirtschaft“ von Ludwig von Mises. Dort wird übrigens auch nochmals dargelegt, weshalb nationale Abschottungspolitik nur Verlierer kennt, - sie dient niemandem!

Wenn es um einen „Wettbewerb“ der Ideen geht, Herr Schulze, dann möge jemand, welcher sich eine der vielen sozialistischen Spielarten auf die Fahne geschrieben hat, zunächst bei den bekannten Argumenten gegen den Sozialismus ansetzen, –

 

A. Schulze aus Berlin

Montag, 06-04-09 11:19

Doch auch bei uns ist es die Politik der Konservativen unter Kohl in der 90 er Jahren gewesen, deren Folgen wir heute noch spüren. Besonders in der Integrations-; und Zuwanderungspolitik waren es die Konservativ-Liberalen die über eine verfehlte Politik die heutigen Probleme in de Gesellschaft rigoros gefördert haben, gemeinsam mit den von Ihnen so geschätzten Wirtschaftsliberalen aus der Industrie. Und diese Koalition der kapitalistischen Globalisierer hat es zu verantworten, dass dem deutschen Arbeiter und kleinen Angestellten sämtliche Rechte am Arbeitsplatz nach und nach entzogen wurden und nicht nur genug damit, sie haben ihn nicht nur wehr – sondern vor allem ehrlos gemacht!

 

A. Schulze aus Berlin

Montag, 06-04-09 11:03

Linksextreme und viele sich national-konservative nennende outen sich als Vaterlands –und Menschheitsfeinde. Herr V, ich weiß ja nicht zu welcher Zeit sie ihre Erkenntnisse gesammelt haben, doch ich möchte sie nur mal ganz nebenbei daran erinnern, dass es die „kommunistische“ Bush Administration war, in der diese von Ihnen benannte Politik gemacht wurde. Es waren Wirtschaftsliberale der USA, die vor allem immer und immer wieder eine Niedrigzinspolitik gefordert haben. Alles wurde zu der Zeit so gemacht, wie es die amerikanischen Wirtschaftsliberalen gefordert haben, die kommunistische Partei der USA hatte darauf „ausnahmsweise“ keinen Einfluss!

 

A. Schulze aus Berlin

Montag, 06-04-09 10:44

Der Ansatz von Elsässer ist richtig, es geht nicht mehr um das Rechtheben irgendwelcher wie auch gefärbter Ideologien, sondern um das Vaterland wo alle Ideen auf den Diskussionstisch gehören, egal von wem sie kommen! Wer sich dem widersetzt geht es einzig und allein um die Wahrung seiner politischen Meinung, Egoismus pur statt Denkwettbewerb um und für das gemeinsame Vaterland.

 

Hans Schieke aus Hannover

Montag, 06-04-09 09:43

Die nächste Finanzkrise steht bevor. Laut EU sollen Asylbewerber alle das Recht auf Hartz4 Leistungen bekommen, eine Arbeitserlaubnis im neuen Land schon nach einem Jahr [1].
Für mich klingt diese Nachricht so unglaublich, daß ich sie für eine Zeitungsente halte, aber der 1. April war doch schon.

[1] http://www.welt.de/politik/article3506099/Asylbewerber-sollen-Hartz-IV-Geld-bekommen.html

 

Michael V aus dem Weratal

Montag, 06-04-09 00:27

- nicht etwas die Politiker, welche durch interventionistische Schwachsinnsgesetze erst die entsprechenden Anreize dafür schufen. Alles Engel, die uns jetzt aus den Klauen der Freiheit retten. Es gibt Leute, die erst dann aufhören, bis die staatliche Verhausschweinung des Menschen vollständig abgeschlossen ist.

 

Michael V aus dem Weratal

Montag, 06-04-09 00:26

Lasst mich raten: Nachdem in den USA mehr als 10 Jahre lang die Banken durch Uncle Sam gezwungen wurden, an Hinz und Kunz Baukredite vergeben zu müssen und nachdem die amerikanische Zentralbank zur Entfachung des keynesianischen Strohfeuers den Leitzins auf bis auf 1% senkte (was den Fehlaufbau der allgemeinen Investitionen und der Konsum/Investitions - Relation nach sich zog) und nachdem vom freien Markt durch Regulierungswut gerade auch im Banksektor eben auch und gerade in den USA fast kaum noch etwas übrig blieb, war es bestimmt wieder der „Raubtierkapitalismus“ und die „bösen Kasinospieler“ und „Zocker“, die die ganze Misere angeblich verursachten –

 
 

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