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Deutschland

Samstag, 20.06.2009

Berlins Polizeipräsident fordert Kampf gegen Linksextremismus

 

BERLIN. Der Berliner Polizeipräsident Dieter Glietsch hat Politik und Gesellschaft aufgefordert, sich genauso konsequent vom Linksextremismus abzugrenzen, wie dies im Fall des Rechtsextremismus getan werde.

Glietsch sagte dem RBB-Inforadio, wer die Bekämpfung des gewaltbereiten Linksextremismus ausschließlich der Polizei überlasse, werde einsehen müssen, daß damit auf Dauer keine durchgreifenden Erfolge zu erzielen seien. Anläßlich der für Samstag von linken Gruppen geplanten Besetzung des ehemaligen Flughafens Tempelhof kündigte der Polizeipräsident an, die Sicherheitskräfte würden gegen ein unerlaubtes Überwinden der Absperrungen mit aller Konsequenz vorgehen. Die Polizei soll laut Presseberichten mit 18 Hundertschaften bereitstehen. Gewalttätige Ausschreitungen seien nicht auszuschließen, so die Polizeiführung.

Glietsch und der Berliner Innensenator Körting (SPD) waren in der Vergangenheit immer wieder dafür kritisiert worden, die Gefahr, die von politisch links motivierten Gewalttätern ausgeht, herunterzuspielen. Dies wurde insbesondere an ihrem Verhalten vor und nach der gewaltsamen Demonstrationen am 1. Mai sowie an ihrer Behandlung der Brandstiftungen an Fahrzeugen festgemacht.

Derweil brannten in Berlin während der Nacht zu Samstag wieder mehrere Autos ab, darunter zwei Kleintransporter des Ordnungsamtes im Bezirk Reinickendorf.

In Berlin sind laut Landeskriminalamt 1.100 gewaltbereite Linksextremisten aktiv. Deutschlandweit werden 6.300 Personen diesem Spektrum zugeordnet. (vo)

 



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Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Montag, 22-06-09 00:08

@Thomas Hägele
Korrekt! Er hat den Polizisten sogar das Mitführen von Trinkflaschen verboten... Er ist der, der die Politoffiziere und Spitzel bei der Polizei vergattert, ja die politischen Vorgaben durchzusetzen!

 

Thomas Hägele aus Stuttgart

Sonntag, 21-06-09 16:53

Ist der Berliner Polizeipräsident nicht der, der von Wowereit bestellt wurde, der zur WM den Polizisten das Anbringen der Deutschlandfahne verboten hat, der stattdessen am Polizeipräsidium auch mal die Homosexuellen-Flagge anbringen lässt... Und jetzt plötzlich gegen Linksextremismus, nachdem man über Jahre und selbst zum 1.Mai Kuschelkurs gefahren ist? Wenig glaubhaft, Herr Glietsch. In Wirklichkeit eine reine Schau, weil man in die Defensive und in die politische Kritik geraten ist.

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Sonntag, 21-06-09 13:43

Nichts als leere Worte, Herr Glietsch! Diese Ankündigung hat doch nur den Zweck, die Unruhe in den Reihen der Polizei zu dämpfen. Täglich müssen die Polizeikräfte ihren Kopf hinhalten und erhalten weder von der politischen Führung noch von ihren Vorgesetzten Rückendeckung. Wie soll diese vollmundig angekündigte härtere Gangart gegen Linksextremisten auch durchgesetzt werden? Will Herr Glietsch gegen seinen eigenen Dienstherrn vorgehen? Die Linksextremisten sitzen doch dort in der Regierung! Es wird sich nichts ändern! Viele Bürger werden erst wach, wenn die rote Fahne auf dem Rathausdach weht.

 

Olaf Ditges aus MG

Sonntag, 21-06-09 03:30

The Show must go on!

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
- Für ein Staatsbürgerschaftsrecht auf vertraglicher Basis.
- Für das Recht und die Freiheit, aus diesem Staat, aus seinen Rechten und Pflichten, sanktionslos austreten zu können.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

G. Wolf aus Karlsruhe

Sonntag, 21-06-09 02:38

Da fallen mir folgende Worte ein:

"die Geister die ich rief..."

nun appeliert also der werte Herr Glietsch an die Öffentlichkeit.
Er erwartet von ihr Mithilfe im Kapf gegen den militanten Linksextremismus, nachdem er genau diese Öffentlichkeit Jahrelang schutzlos im Regen stehen ließ...
Eine Frechheit! Aber typisch für den heutigen Politiker/Beamten.
Schlimm nur, daß solchen Leuten Verantwortung übertragen wird, die sie für ihren Machterhalt missbrauchen können.

 

Willi Wurst aus Hamburg - Fischhalle-Ost

Sonntag, 21-06-09 01:06

ich erwarte von der Polizei härtestes Vorgehen gegen die Linksextremisten ; Knüppel frei !

 

Carsten Schultz aus Mannheim

Samstag, 20-06-09 18:52

Endlich mal eine mutige Stimme in der Ödnis der bundesdeutschen Political Correctness. Hat auch lange genug gedauert, bis wenigstens einige Herren aufwachen. Aber ich fürchte, die linken Meinungsmacher werden solche Stimmen schnell mundtot machen.

Man stelle sich vor, rechte Gruppen würden eine solche Besetzung planen, und die Polizei müßte mit 18 Hundertschaften anrücken, um gegen gewalttätige Rechte vorzugehen. Das Geschrei nach Verbot und härteren Maßnahmen kann man sich gut vorstellen.

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Samstag, 20-06-09 15:08

Man möchte laut rufen: "na endlich tut sich da mal was!"...wäre da nicht so ein fahler Beigeschmack daß alles beim alten bleibt.

 

Hans Holt aus Berlin

Samstag, 20-06-09 14:28

Was ist der Glietsch doch für ein verdammter Heuchler. Erst toleriert und hätschelt er, der auf dem linken Auge blind ist, die rote SA. Nun, wo er als "Oberbulle" nichts mehr in den Griff bekommt, schreit er nach einen "Kampf gegen Links". Deutschland sollte vor solchen inkompetenten Ideologen, wie Glietsch und Konsorten, geschützt werden. Aber wer schützt uns vor den Schützern?

 

ernst-august feldmann aus berlin

Samstag, 20-06-09 14:23

Zu spät Herr Glietsch.

Jetzt wo Sie kalte Füße kriegen, rufen Sie nach der Front gegen diejenigen, die sie gehätschelt haben. Allmählich wachsen Ihnen die Geister die Sie riefen über den Kopf.

Jetzt sieht es nach dem aus was es ist. Opportunismus.
Geschieht Ihnen recht.


 

Thomas Horst aus Berlin

Samstag, 20-06-09 14:07

Was ist denn auf einmal in den Polizeipräsidenten gefahren? Ist er amtsmüde geworden? Nach dieser Forderung wird er wohl bald in den Ruhestand geschickt werden.

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus köln-porz

Samstag, 20-06-09 13:27

Er soll aber dabei die Sympathisanten in der Mitte der Gesellschaft nicht vergessen - und die Schreibtischtäter erst recht nicht. Er kann sich also selbst bekämpfen, und seine Dienstherren noch mehr. Viel Spaß dabei!

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Samstag, 20-06-09 12:34

Das was sich auf den Straßen und auf den multikulturellen Schulhöfen Berlins abspielt, ist hausgemacht und dieses Haus wird von Sozialisten und Kommunisten regiert.

Stimmen aus dem Lager SPD/Jusos und PDS/LINKEN weisen auf mehr als klammheimliche Freude über diese Zustände hin.

Was der Polizeipräsident da von sich gibt, ist an Heuchelei nicht mehr zu überbieten.

 

Martin W aus München

Samstag, 20-06-09 12:22

Der Ausdruck "Kampf gegen Rechts", "Links", "Extremismus", "Fundamentalismus", "Radikalismus" usw. verschleiert, gegen was KONKRET der Kampf denn gehen soll. Wer die Wahrheit verschweigen will und somit wohl Übles im Sinn hat, der wird offenbar solche Leerformeln nehmen und Sachinhalte vermeiden. Ich schlage vor, einen Kampf gegen die Feinde der Freiheit, des Rechts und des Volkssouveräns zu führen. Die geschichtliche Situation ist aber nunmal die, dass der Kampf vor allem gegen die etablierten Parteien und die mit ihnen verfilzte Presse geführt werden muss. Nach Artikel 20 GG sind wir zu diesem Kampf berechtigt. Wichtig ist aber - und das unterscheidet uns von Revoluzzern - , dass wir selbst das Recht (Grundgesetz und natürliches Recht) in diesem Kampf nicht verletzen.

 

Der Klaus aus Deutschland

Samstag, 20-06-09 12:00

Ausgerechnet Glietsch!

OT/ Neue Gelegenheit für die Gutmenschen sich moralisch 1A aufgestellt zu präsentieren. Man ist mal wieder empört.

"Heimatverein marschiert in Waffen SS Uniformen"

http://www.welt.de/politik/article3959302/Heimatverein-marschiert-in-Waffen-SS-Uniform[..]

 
 

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