Deutschland

Montag, 28.12.2009

Linksextreme Gewalt in Berlin verdreifacht

 

Ausgebrannter Smart in Berlin-Friedrichshain Foto: Pixelio/Kürbiskern

BERLIN. Die Zahl der linksextremen Straftaten in Berlin ist in diesem Jahr stark angestiegen. Laut dem Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch habe sich die politisch motivierte Kriminalität von Links verdoppelt, berichtet die Nachrichtenagentur ddp.

Die linksextremen Gewalttaten hätten sich nach Angaben Glietschs sogar verdreifacht. Dies liege vor allem an den zahlreichen Brandanschlägen auf Autos in der Hauptstadt. Berlin wird seit über einem Jahr von einer regelrechten Brandserie heimgesucht. Auch über die Weihnachtstage brannten wieder mehrere Autos. Die Polizei vermutet die Täter im linksextremen Milieu.

Die politisch motivierte Kriminalität von rechts, vor allem bei den Gewaltdelikten, sei laut dem Polizeipräsidenten dagegen stark gesunken.

Verfassungsschutz soll linksextreme Szene stärker beobachten

Erst in der Nacht zu Sonntag hatten vermutlich Linksextremisten einen Anschlag auf die Geschäftsstelle der Deutschen Polizeigewerkschaft im Berliner Stadtteil Moabit verübt. Die Täter zündeten mehrere Gaskartuschen vor der Geschäftsstelle. Durch die Explosion entstand Sachschaden. Auf Grund von Schriftzügen mit politischem Inhalt an dem Gebäude hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Unterdessen berichtet der Focus, daß sich die Sicherheitsbehörden in Zukunft verstärkt der linksextremen Szene widmen wollen. Hintergrund sei eine entsprechende Anweisung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe bereits einen entsprechenden Arbeitsauftrag erhalten.

Danach solle bis Mitte Januar ein detaillierter Bericht über die linksextremen und linksradikalen Gruppen in Deutschland erstellt werden. Im Bundesinnenministerium sei von einem „Paradigmenwechsel“ die Rede, heißt es in dem Bericht. Allerdings solle aus Personalnöten im Gegenzug die Beobachtung des Islamismus zurückgefahren werden. (krk)



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Klaus Reichel aus Immer noch Deutschland

Samstag, 02-01-10 20:10

Lieber D.M. aus NRW
Aber,aber! Das waren doch keine Linksextremisten in Hamburg, sondern nur "Randalierer" - so jedenfalls der Kommentar im Video auf t-online.de (traurig, aber wahr).
Und Kommentare zu den "bluthilde"-Schwachköpfen sind überflüssig. Schaut euch deren Internet-Seiten an, dann wißt ihr, aus welchen Klapsmühlen die entsprungen sind.
Ein gutes Neues Jahr für alle wahren Deutschen!

 

Dietrich Mainz aus NRW

Freitag, 01-01-10 21:06

In den Rundschaunachrichten aus Bayern kam-man soll es nicht fassen-ein neuer Vorstoß des Freistaates ein NPD-Verbot im BVG durchzusetzen!
Während in Hamburg die Nacht wieder von Verwüstungen der Linksautonomen erschüttert wurde, von einem Trüppchen Rechter weit u. breit nichts zu sehen war,
in ULM die Islamisten sich breit machen u. eine Reihe von Moscheen in Bayern in großer Pracht glänzen, sollten doch wohl solche Chaoten ins Blickfeld genommen werden. Die sind es, die Recht u. Frieden u. Freiheit bedrohen. Doch dagegen ins Feld zu ziehen, scheint für die Parteien den Untergang zu bedeuten, so sehr werden sie von Grün/Links und Muslimen unterwandert. Anders ist es nicht mögl. wie hier reagiert u.regiert wird!Pro-Bayern,wo bleibt ihr?!

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Donnerstag, 31-12-09 13:38

@P.H.
Sie versuchen ganz offensichtlich etwas schön zu reden wo es nichts schön zu reden gibt!
Das sind nicht nur die Brandanschläge, daß sind auch anhaltende massive Gewaltdelikte (gegen Andersdenkende)die eindeutig auf das Konto der Linken gehen. Punkt und mal das linke Auge mutig aufgemacht!
Sie gehören anscheinend zu den Leuten denen Fakten nur im Wege sind.
Eine Diskussion wird vor diesem Hintergrunde sinnlos!

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Dienstag, 29-12-09 23:02

@Carsten Schulz : Nee, nee, das stimmt schon. Das eine sind Straftaten (Hakenkreuz malen), das andere sind Gewalttaten (Rechte prügeln ) In den Medien wird aber nur von den rechten Straftaten gesprochen, die sind gestiegen wie die linken. Die rechten Gewalttaten sinken aber so, wie die linken steigen. Das kann man aber so nicht den Medien entnehmen , da müssen Sie die Tabellen des BKA bemühen. Übrigens sind in einem Zug von Linken gemalte 5 hakenkreuze nicht eine unbekannte oder linke Straftat, sondern immer 5 rechte Straftaten !

 

P. H. aus F.

Dienstag, 29-12-09 22:44

Die Zunahme der Straftaten ist zum weit überwiegenden Teil auf die bekloppten Autoabfackelaktionen zurückzuführen, die nicht gerade geeignet sind, den Staat ins Wanken bringen, vor allem, da sie sich lt. Verfassungsschutz scheinbar überwiegend auf Prenzelberg und Fhain beschränken und im Kontext der dortigen Gentrifizierungsprozesse zu sehen sind. Sobald linke Extremisten auch nur annähernd im selben Maß gegen Personen tätlich werden wie rechte, dann können wir nochmal reden. Bis dahin ist das hier ein Klauben nach Strohhälmchen um eine "linke Bedrohung" zusammenzubasteln, die es so nicht gibt.

 

Horatio Germaniae aus sicherheitshalber nicht Berlin

Dienstag, 29-12-09 18:30

Politisch motivierte Kriminalität von Links und linksextreme Gewalttaten sind verschiedene (verschieden weite) Kategorien der Kriminalstatistik. In erstere fallen z.B. auch Ehrdelikte.

 

Karlo K. aus Hannover

Dienstag, 29-12-09 14:59

Ganz klar: Alles "drastische Einzelfälle", wie der S-Bahn Überfall am 2. Feiertag in Sarstedt.
Alles Einzelfälle.
Unbedingt Krampf gegen Restdeutschland intensivieren!

 

autorinnenkollektiv bluthilde.wordpress.com aus Bernburg/Saale

Dienstag, 29-12-09 11:41

ach habt euch doch nicht so.

sagte nicht schon dereinst martin luther: "bullen müssen brennen"? ;)

außerdem wisst ihr, wie viel arbeit das macht, "linksextremist" zu werden?

um es zum "rechtsextremisten" zu schaffen, reicht es oft schon aus, zb die angemessenheit des umfangs der bombardierung dresdens in frage zu stellen.

dagegen muss man erst mal 20 autos flambiert, 10 züge mit hakenkrallen zum entgleisen gebracht, 5 bomben gelegt und 3 polizeiwachen abgefackelt haben, um auch nur ansatzweise als potenzieller "linksextremist" überhaupt wahrgenommen zu werden...

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Dienstag, 29-12-09 10:31

In Ihrer Überschrift schreiben sie, die linksextreme Gewalt habe sich verdreifacht. Im zweiten satz des Artikels selbst sprechen Sie von einer Verdoppelung.
Um nicht missverstanden zu werden: auch das ist schlimm genug und zeugt davon, wie sich der einseitige 'Kampf gegen rechts' jetzt rächt. Aber dennoch: was gilt den nun? Verdoppelung oder Verdreifachungß

 

Armin Weiblinger aus Westfalen

Dienstag, 29-12-09 10:00

@ Joachim Reuter aus Mönkeberg
Ich bin zwar nicht Heinrich der Löwe, aber Artikel 37 GG (Bundeszwang) besagt:

Wenn ein Land die ihm nach dem Grundgesetze oder einem anderen Bundesgesetze obliegenden Bundespflichten nicht erfüllt, kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Maßnahmen treffen, um das Land die Wege des Bundeszwanges zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten.

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 29-12-09 04:06

Das hat uns der Aufstand der Anstandigen eingebrockt.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Dienstag, 29-12-09 00:48

@autorinnenkollektiv Na ja, man sollte mit beiden Augen sehen : Die rechten Straftaten nehmen zu, das wird auch gemeldet, die rechten Gewalttaten nehmen ab.
Ich mache mir zumindest hier in Berlin keinerlei Sorgen, von "Rechten" überfallen zu werden. Bei Migranten und Linken habe ich da deutlich mehr Sorgen. Gerade linke Gruppen sollten Interesse daran haben, auch linke Gewalttäter zu stellen und diese Gewalt zu beenden ! Aus Sozialismus wird schnell Nationalsozialismus und dann gute Nacht, Deutschland . Falls ihr Kinder habt könnt ihr das nicht wirklich wollen.

 

Holger Forst aus Köln

Montag, 28-12-09 21:47

Wieso haben bloß die Linksextremen ein Büro der DPolG angegriffen? Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist mit ihren Mitgliederzahlen etwa doppelt so groß wie die DPolG. Der Grund liegt auf der Hand: Die GdP gehört dem DGB an und ist somit in der Hand von SPDlern, GrünInnen und SEDlern. Die DPolG gilt dagegen als konservativ und ist im Spektrum der Unionsparteien (nach Logik der Linksextremen "Nazis") zu verorten.

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Montag, 28-12-09 20:18

Heinrich der Löwe,

meinen Sie Artikel 20 Absatz 4 GG?

Gruß, Joachim Reuter

 

Dietrich Mainz aus NRW

Montag, 28-12-09 19:51

@ autorinnenkollektiv...

doch,auf solche "berechtigten zivilgesellschaftl. Protest" kann sich Deutschland nur freuen u. sehnen.
Brennende Autos u. anderes stinkendes Brennbare, vermummte, feige Schläger, die immer in Massen auftauchen - wer bezahlt ihnen die Reise, wann arbeiten diese Chaoten eigentl., was machen sie denn, dass wir alle in Begeisterungsstürme ausbrechen sollten?
Auf euch Schreihälse u. Faulpelze, die aber gar nichts für das Land erkennbar Gutes leisten, auf die sind wir wirkl. stolz!
Wen sollt ihr uns denn schmackhaft machen? Die mittelalterl. Muslime,die euch Mores lehren würden, wenn sie erst in Massen da sind? Die nehmen euch die soziale Hängmatte weg u. ihr würdet Steine klopfen zum Steinigen bei Unbotmäßigkeit!

 

Heinrich der Löwe aus Hannover

Montag, 28-12-09 19:15

Manchmal habe ich das Gefühl, die linksextreme Szene wird in Berlin vom Senat nicht nur geduldet...
Wenn das so weitergeht wäre irgendwann möglicherweise Artikel 37 GG die einzige Möglichkeit dem Problem Herr zu werden.

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Montag, 28-12-09 19:13

Polizeipräsident Glietsch und Senator Körting haben die linken Gewaltexzesse (z.B. Mai-Krawalle) seit vielen Jahren höchstpersönlich und im Sinne des Volksfrontsenats bagatellisiert.

Diese Herren gehören eigentlich nicht nur aus den Ämtern gejagt, sondern vor ein Gericht gestellt. Aber dort würden sie ja auch nur vor Ihresgleichen stehen.

Kommunisten, Linksextremisten und Linksterroristen genießen bei unserer politischen Elite eine Art "Welpenschutz". Man fühlt sich an die eigene 68-Zeit erinnert und unterstellt diesem Dreckspack, es würde es ja im Kern nur gut meinen.

Erst wenn diesen Herren der Kittel brennt und Tote zu beklagen sind, besteht eine Chance für eine realistische Sicht der Dinge.

 

autorinnenkollektiv dr. h bluthilde.wordpress.com aus Bernburg/Saale

Montag, 28-12-09 17:38

"linksextreme gewalt"... welch unschönes wort für berechtigten zivilgesellschaftlichen protest.

wenn der staat den kampf gegen rechts nicht mehr ernst genug nimmt, müssen ihn eben kritische, aufmerksame bürgerinnen selbst in die hand nehmen... ;)

 
 

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