Montag, 07.12.2009

Auch Völker können vergehen

Michael Paulwitz im Leitartikel der JUNGEN FREIHEIT vom 27. November und Martin Böcker im Sezessions-Blog haben sich je auf ihre Weise mit dem Thema Zuwanderung und Integration beschäftigt und unter anderem eingefordert, die damit verbundenen Herausforderungen als Realität anzuerkennen bzw. mit „gelassenem nationalen Selbstbewußtsein“ (Böcker) zu begegnen. Paulwitz fordert aber ein striktes „Einbürgerungsregime“, den „Abbau sozialstaatlicher Reize für massenhafte Unterschichtseinwanderung“ bzw. „Rückkehranreize für Nicht-Integrierbare“. Bisher habe Einwanderung „mit falschen ideologischen Prämissen“ dazu geführt, daß zu wenig „Integrierte und Assimilierte“ ins Land gekommen seien.

In diesem Zusammenhang ist zunächst festzuhalten, daß es mit dem Aufenthaltsgesetz, das seit dem 1. Januar 2005 in Kraft ist und den Aufenthalt von Ausländern in Deutschland regelt, eine Reihe von Verschärfungen der Ausweisungstatbestände gegeben hat, und zwar auch und gerade in der Familienzusammenführung (Verschärfungen beim Ehegattennachzug auf ein erhöhtes Mindestalter), über die noch 2005 rund 80.000 Ausländer dauerhaft nach Deutschland kamen. Cum grano salis kann gesagt werden, daß Deutschland seit 2005 in der Migrationsfrage immerhin restriktiver verfährt; die von rechts vielkritisierte Erweiterung des Aufenthaltsgesetzes um die Anerkennung geschlechtsspezifischer und nichtstaatlicher Verfolgung fällt hierbei nicht sonderlich ins Gewicht.

Jahrzehntelanges Laisser faire

Dieses Aufenthaltsgesetz, das in der Ausländerpolitik sicherlich einen Fortschritt bedeutet, kommt nach Jahrzehnten eines Laisser faire in der Zuwanderungsfrage aus deutscher Sicht deutlich zu spät, befinden sich doch bereits Millionen Zuwanderer aus nicht „kulturkompatiblen“ Regionen dieser Welt im Land, von denen viele, allzu viele tagtäglich demonstrieren, daß sie an Integration nicht interessiert sind. Deren Zahl aber wächst und wächst, und zwar weniger durch Neuzuwanderer als vielmehr über die Kreißsäle. Ihr Anteil wächst vor allem unter den Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen und damit bei denen, die einmal die Zukunft Deutschlands darstellen sollen.

Damit wird es über kurz oder lang zwangsläufig zu einer qualitativen demographischen Veränderung der Substanz unseres Volkes kommen, was unmittelbare Konsequenzen für dessen „Stärke“ haben wird, wie es Böcker ausdrückte. Diese „neuen Deutschen“, nicht selten „bildungsfern“ und der deutschen Sprache kaum mächtig, sind keine Träger deutscher Kultur und können es auch nicht sein, weil sie nichts bis wenig über die Besonderheiten der deutschen Geschichte und Kultur wissen und damit auch das nicht weitertragen werden, was für den Bestand einer deutschen Nation als „Schicksalsgemeinschaft“ unabdingbar ist (wozu es im übrigen nicht nur einer Integration, sondern einer Assimilierung bedürfte). Augenfällig wird all dies unter anderem in der Ghettoisierung dieser Gruppen, die verniedlichend als „Parallelgesellschaften“ bezeichnet werden.

Einer derartigen Entwicklung kann schon deshalb nicht mit „gelassenem nationalen Selbstbewußtsein“ begegnet werden, wie Böcker meint, weil dieses (wenn überhaupt vorhandene) „Selbstbewußtsein“, einmal ganz abgesehen von den spezifischen deutschen Bewußtseinslagen, mehr und mehr erodieren wird. Wie stark die Diskrepanz dieser Migrantenkinder zu den „eingeborenen“ Deutschen ist, brachte der Ökonom und Soziologe Gunnar Heinsohn auf den Punkt, als er feststellte: „Es gibt keine Nation, in der Migrantenkinder tiefer unter dem landeseigenen Leistungsniveau liegen als in Deutschland.“ („Der Kampf um die Köpfe“, Tagesspiegel, 23. März 2008; vgl. auch dessen keinerlei Illusionen mehr aufkommen lassenden Beitrag „Finis Germaniae?“ in Kursbuch 162) Mit „Rückkehranreizen“ oder ähnlichen „Kunstgriffen“ wird dieses Problem nicht mehr zu lösen sein. Vor dem Hintergrund des von Paulwitz angesprochenen weltweiten „Kampfes um die Köpfe“ ist das eine katastrophale Bilanz.

Steiler deutscher Absturz

Dieser Kampf wird schon in den nächsten Jahren mit heute kaum vorstellbarer Vehemenz zunehmen, wobei insbesondere die angloamerikanischen Staaten, allen voran die USA, bis zum Jahr 2050 mehr und mehr Begabungen auch aus den mitteleuropäischen Ländern abwerben werden; Begabte, die samt deren Kindern und Enkeln fest in den heimischen Bestand eingerechnet sind. Wenn es vor dem Hintergrund der vergreisenden „eingeborenen“ deutschen Bevölkerung nicht gelingt, so rechnet Heinsohn vor, pro Jahr 150.000 „ausländische Talente – statt momentan 500 – einzubürgern und obendrein 140.000 der eigenen Besten vom Weggehen abzuhalten“, muß mit einem „steilen deutschen Absturz“ gerechnet werden.

Diese Zahlen verdeutlichen zweierlei: Die Zuwanderungsfrage ist nach Jahrzehnten der Fehlsteuerung, verursacht durch eine ideologisch kontaminierte Humanitätsduselei, für die Deutschen aufgrund des eigenen, existenzbedrohenden Geburtendefizits, zur absoluten Schicksalsfrage herangewachsen. Daß deutsche Politiker, deren Denken vor allem um die nächsten Wahlen kreist, in der Lage sein könnten, sich der Dramatik der Situation zu stellen und das Ruder herumzureißen, muß als illusorisch gelten. Die „nationale Verwesung“, von der Böcker zu Anfang seines Blogs so anschaulich redete, sie ist, um im Bild zu bleiben, sehr wohl bereits riechbar; eben weil Deutschland sich genau in dem Zustand befindet, den Böcker wegzureden versucht: „harmlos, wehrlos, alt“.

Wenn nicht bald etwas Grundstürzendes passiert, dann tritt eine einstmals große Kulturnation von der Bühne ab; und zwar nicht „mit einem großen Knall, sondern mit einem Wimmern“ (Botho Strauß). Darüber zu jammern und zu klagen, wie es Böcker „den Rechten“ oder „Konservativen“ ankreidet, erscheint angesichts der gewaltigen und nach Lage der Dinge identitätsvernichtenden demographischen Umbrüche, vor denen wir stehen, als Ausdruck von Hilflosigkeit und Verbitterung durchaus nachvollziehbar und hat nichts, aber auch gar nichts mit „Selbstmitleid“ zu tun.



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V 3 aus Niederschlesien

Mittwoch, 09-12-09 08:08

@ Flower Power

Wenn du das ernst meinst, dann solltest du schnellstens deinen Drogenkonsum stoppen. Vielleicht sienst du dann wieder klare Bilder und nicht so viele bunte Farben.

 

Bernd N. aus Hamburg aus Hamburg

Dienstag, 08-12-09 16:50

Jenseits der gelegentlich mantrahaft im rechten Spektrum erwähnten NPD gibt es eine Reihe politischer Strömungen, die gesellschaftsverändernd wirken könnten. Außer den Republikanern oder einer künftig denkbare Fusionspartei (siehe Link auf PI) kommt etwa innerhalb der FDP eine Strömung in Frage, die sich auf Gustav Stresemann als Nationalliberalem bezieht. Würde diese Gruppierung durch Neumitgliedschaften bei den Freien Demokraten wesentlich gestärkt werden, könnte sie zum politischen "Salz in der Suppe" werden. Große Veränderungen bedürfen nicht immer der 50-plus-Prozentmarke im Parlament, um in Gang zu kommen.Oft reicht schon eine Veränderung des Zeitgeistes durch breit gefächertes Auftreten in unteschiedlichen politischen Gliederungen.

 

Bernd N. aus Hamburg aus Hamburg

Dienstag, 08-12-09 16:25

Wenn wir kulturelle Prozesse einmal neu analysieren, so sind es vor allem die falschen Reflexe, die zur Verstetigung der gegenwärtigen Situation beitragen. Die meisten Assoziationen enden bei Befürwortern wie Gegnern nationaler oder einfach nur konservativer Ideen in Deutschland scheinbar immer wieder an der Nebelgrenze der Ära ab 1933. Dagegen würden enorme Katalysator-Momente freigesetzt werden, wenn wir uns auf unser monarchisches Erbe (bis hin zu dem in unvergleichlicher Weise diffamierten Wilhelm II.) fokussierten. Insofern wäre es förderlich, wenn sich beispielsweise ein "monarchisches Forum" bei den Republikanern oder bei einer neu zu etablierenden Fusionspartei bilden würde (siehe zu letzterem Punkt die Linksammlung von PI).

 

Bernd N. aus Hamburg aus Hamburg

Dienstag, 08-12-09 16:14

Die Situation wird im Beitrag von "Junge Freiheit" völlig zutreffend geschildert, auch teile ich einige Leser-Einschätzungen. Warum in Kommentaren allerdings als "Adresse" für nationale Wahlentscheidungen nur auf die NPD als theoretische Denkmöglichkeit hingewiesen wird, ist mir schleierhaft. Es handelt sich für mich etwa bei den Republikanern um eine viel wählbarere Alternative, nicht zuletzt deswegen, weil diese Partei sich viel eindeutiger und unmissverständlicher zur Demokratie bekennt. Politologen deuten daraufhin, dass Anfang der 90er Jahre allein schon eine Präsenz der Republikaner in einigen Parlamenten unterhalb der Bundesebene reichte, um die etablierten Parteien so nervös werden zu lassen, dass sie das Asylrecht verschärften.

 

MG 42 aus Oberbayern

Dienstag, 08-12-09 12:49

Flower Power aus Erlangen
Montag, 07-12-09 23:36

P.S. Was haben Sie eigentlich gegen die "braune Farbe"? Gehören dunkelhäutige MenschInnen nicht in Ihre "farbenfrohe Demokratie voll kultureller Vielfalt und Schönheit"?

 

MG 42 aus Oberbayern

Dienstag, 08-12-09 11:42

Flower Power aus Erlangen
Montag, 07-12-09 23:36

"Was wir heute in Deutschland haben ist eine farbenfrohe Demokratie voll kultureller Vielfalt und Schönheit!"

Das hätte Frau Prof. Böhmer nicht besser formulieren können! Oder haben Sie das aus dem Laschet-Buch abgeschrieben ;-). Auch an Leni Riefenstahl bin ich ein wenig erinnert...

Egal wie - über diese Art Realsatire bleibt mir das Lachen mittlerweile im Halse stecken...

Der einzige Trost ist, daß meine 3 Kinder genau in dem von Ihnen beschriebenen Deutsch(?)land aufwachsen und schon gar nichts anderes mehr kennen, also im Gegensatz zu Ihrem alten Vater nicht wissen, was unser Volk verloren hat...

Freundliche Grüße

MG 42

 

Bernd Göppel aus Goslar

Dienstag, 08-12-09 08:52

Sehr guter Beitrag.

Ergänzend dazu, der von Karlheinz Weißmann:

http://www.sezession.de/9795/einwanderung-in-die-sozialsysteme.html

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Montag, 07-12-09 23:51

Unsere Kultur - die europäische - befindet sich in der tiefgreifendsten und umfassendsten Krise seit der Spätantike. Herr Böcker und Herr Paulwitz stellen sich dabei ganz in die Reihe derer, die noch an die ungebrochene Strahlkraft der westlichen Zivilisation glauben. Doch die Fliehkräfte nehmen zu. Der "Westen" hat seine Bindungskraft verloren. Was bleibt, sind die ursprünglichen, eigentlichen Völker, die diese Zivilisation begründet und in die Welt getragen haben. Und über ihre hochgradige Gefährdung, von der Geschichte überrollt zu werden, kann uns keine multirassische Translationsillusion hinwegtäuschen. Europa taumelt am Abgrund. Fast nur ein göttliches Eingreifen kann uns jetzt noch retten.

 

Flower Power aus Erlangen

Montag, 07-12-09 23:36

Was wir heute in Deutschland haben ist eine farbenfrohe Demokratie voll kultureller Vielfalt und Schönheit! Einzig und allein die braune Farbe sollte definitiv vermieden werden. Sie ist es nämlich, die möchte, dass alle anderen Farben veschwinden. Um wie vieles ärmer und langweiliger wäre Deutschland dann.

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Montag, 07-12-09 23:35

Exzellent, ich kann Sie gar nicht genug loben und preisen für diesen Artikel! Nur verständlich sind die Klagerufe, nicht viel anders wird wohl ein Römer im 5. Jahrhundert gefühlt haben, voller Schmerz und Melancholie den Zusammenbruch seines Volkes empfindend. Wenn Herr Böcker und Herr Paulwitz auf das gelassene Selbstbewusstsein der Deutschen pochen, so offenbaren sie damit nur ihr Unverständnis für deren psychologischen Zustand. Denn der Deutsche der Gegenwart ist eben - wie der weiße Mann überhaupt - ermattet, lethargisch, kraftlos, an sich selbst und der Welt zweifelnd. Und auch jene Völker, die diesen doch so hochgelobten Fahnen- und Hymnenpatriotismus haben, sind davon nicht ausgeschlossen.

 

Dietrich Mainz aus NRW

Montag, 07-12-09 19:23

Danke für diesen Artikel, der in ganz Deutschland verteilt werden müsste, damit das dumme Volk endlich wach wird.
Nach Ihrem Text, lieber Herr Wiesberg, müsste es auch dem letzten " schlafenden Humanisten der Gutmenschen" klar sein, was mir schon lange der gesunde Menschenverstand sagt: Wir schaufeln flott unser eigenes Grab am Untergang eines deutschen Staates.
Auch ich schreibe mir die Finger wund und außer hier finde ich keinen, der den Mut hat, den Regierenden einen Denkzettel zu verpassen.
Auch ich will nicht, in Gedanken an meine Enkeltöchter, dass dieses Land vor die Hunde geht, weil es einigen nur um Wahlstimmen geht!
Eine Volksabstimmung zu unserer Meinung ist von Nöten!
Es droht alles sich zu bewahrheiten, was Sie schreiben!

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 07-12-09 19:14

Man könnte auch sagen, dass wir nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera haben. Entweder wir lassen weiterhin eine Masseneinwanderung zu und verändern damit unumkehrbar den Charakter dieser Nation - hin zu einem willkürlich zusammengemantschten Bevölkerungsbrei aus Norafrikanern, Arabern, Türken und Osteuropäern. Alles weitergehend bildungsferne Unterschicht, der Stoff aus dem sich Entwicklungsländer bilden. Oder wir sind eine schrumpfende, vergreisende Nation, die allmählich ihrer Bedeutungslosigkeit entgegentrottelt.
Das sind die beiden wahrscheinlichsten Szenarien. Aber das traut sich natürlich niemand auszusprechen. Die restlich verbliebenen Deutschen sollen sich doch auf die multikulturelle Zukunft freuen, oder??

 

Buko B. aus Stadt am Waldrand

Montag, 07-12-09 18:53

@MG 42 aus Oberbayern
Montag, 07-12-09 16:23

Es ist auch langfristig nicht zu erwarten, daß die NPD diesen %-Satz erreicht. Die Konservativen sind noch zu verteilt und immer noch der CDU hörig, die sich schon längst als Gegenkraft zu Links verabschiedet hat. Zu bedenken ist, daß nicht nur der Regierungsapparat ausgetauscht werden muß, sondern auch die Linksbatallione überwunden werden müssen. Gemäß ihres Führers Lenin stellen sie die nützlichen Idioten, auf die der derzeitige Machtapparat nicht verzichten kann.
Was bleibt, ist ein Volksaufstand. Es bedarf leider noch einiger Katastrophen, bis die "breite Masse" umdenkt. Dann allerdings kann es sehr heftig werden. Der Neuaufbau einer Volksdemokratie wird dann wie 1945 bei fast "0" beginnen.

 

Olaf Ramcke aus Fellin

Montag, 07-12-09 18:24

Ich habe ja schon an anderer Stelle hier zwischen den Zeilen meine Meinung zum Thema kundgetan, aber meinetwegen nochmal ganz deutlich.

Jetzt sind's 10 Millionen Zuwanderer und 70 Millionen Einheimische. Das ist kein Beinbruch, und es ist auch generell von Vorteil, wenn man mit Zugewanderten umzugehen lernt. Allerdings ist die jetzige Zuwanderung Deutschland nicht von Nutzen.

Will Deutschland sich nicht selbst verlieren, so muß Deutschland davon abkommen nach wesensfremden Regeln zu spielen. Es muß eine Rückbesinnung auf das deutsche Wesen stattfinden, und dem müssen sich dann auch Taten anschließen. Die Frage lautet: Kämpfen wir, um unsere Freiheit zu bewahren oder kämpfen wir, um sie in Taten umzusetzen?

Nur wenn eine deutliche Mehrheit der Deutschen diese Frage auf die zweite Weise beantwortet, hat Deutschland noch eine Zukunft.

Und wenn es denn so sein sollte, so wird sich schon alles fügen. Wer dann mitmachen wollte, der sollte willkommmen sein. Und wer dann nicht mitmachen können sollte, der wird schon selber zusehen, wo er bleibt.

Ohne Souveränität allerdings sinkt Deutschland mit dem Schiff auf den Meeresgrund, an welchem es angetäut ist.

 

Holger Forst aus Köln

Montag, 07-12-09 16:26

Das sage man einmal den Leuten, die fett genährt, die im Besitzstandswahrertum verhaftet sind und deren größten Fragen sich darum drehen, wie häufig im Jahr man in den Urlaub fahren kann. Solche Egomanen meinen, wenn sie es bloß schaffen, bis zum Tode im Wohlstand zu leben, sei der Sinn des Lebens erfüllt. Was sie ihren Enkeln und Urenkeln mit dem Duckmäusertum heutiger Tage zumuten, wollen die partout nicht sehen.

 

MG 42 aus Oberbayern

Montag, 07-12-09 16:23

Es gibt aus deutscher Sicht keine Alternative zur massenhaften Rückmigration nach jahrzehntelanger Masseneinwanderung.

Dies ist nur aktiv durch ein ausschließlich dem Interesse des Deutschen Volkes verpflichtetes Regime vorstellbar (selbstverständlich ohne finanziellen Anreiz für die Zurückzumigrierenden).

Die Voraussetzungen dazu können eigentlich nur geschaffen werden durch:

1. "demokratisch" - 50,1 % NPD bei der nächsten Bundestagswahl (utopisch)

2. Putsch

3. Volksaufstand

Der Putsch fällt aus (mit Blick auf das derzeitige deutsche Militär) und für 3. ist die "nationale Verwesung" schon zu weit vorangeschritten, oder vielleicht doch noch nicht?

 

Oskar Dauer aus Schlesien

Montag, 07-12-09 15:50

Genau so sieht es aus. Danke für diese klarstellende Entgegnung.

 

Bernd Schmieder aus Berlin

Montag, 07-12-09 15:50

Toleranz ist oft nur Feigheit Wir haben 15 Millionen Migranten und sollte bald mal darüber sprechen, wie viel erträglich wären. Es ist eigentlich ganz einfach : Die politisch Verfolgten dürfen rein, werden überprüft und bleiben, wenn sie „echt“ sind. So stehts im GG, falls das noch seine Gültigkeit haben sollte. Alle anderen mögen freies Land in der Taiga besiedeln. Die Umvolkungs-Befürworter könnten auch gerne Patenschaften übernehmen, nichts dagegen. Ich jedenfalls warte auf anderslautende Volksbefragungen. Bis dahin will ich mein Land behalten, meine Kultur und die Sicherheit, dass Tochter und Enkelin weiterhin frei leben dürfen. Ich will, dass es die deutsch-Deutschen alleine schaffen, ihr Land zu einem der besten der Welt zu machen. Vielleicht nicht über Alles, aber zumindest auf Augenhöhe und selbstbestimmt! Ich will kein Einwanderungsland sein, muss aber noch klären, ob ich oder die anderen Wähler zu blöd, leichtgläubig oder vergesslich sind. Fangen wir endlich an.

 
 

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