Geschichte

Dienstag, 01.09.2009

Der Weg in den Krieg

 

Die deutschen Linienschiffe „Schleswig-Holstein“ und „Schlesien“ im Hafen von Danzig (September 1939) Foto: Wikimedia/Bundesarchiv

BERLIN. Vor siebzig Jahren begann mit der Beschießung der Westerplatte bei Danzig der Zweite Weltkrieg. Die Ursachen für den Konflikt, der sich schließlich zum Weltbrand ausweitete, liegen jedoch weiter zurück.

In einer Serie für die JUNGE FREIHEIT erläutert Generalmajor a. D. Gerd Schultze-Rhonhof die Vorgeschichte des 1. September 1939.

> Teil 1: Die Hypotheken von Versailles

> Teil 2: Danzig, der ewige Streitpunkt

> Teil 3: Die wirtschaftliche Existenz war ständig gefährdet

> Teil 4: Krieg gegen die nationalen Minderheiten

> Teil 5: Eingezwängt zwischen zwei Militärmächten 

> Teil 6: Danzigs Zukunft wurde zuvor in Prag verspielt 

> Teil 7: Krieg war nur noch eine Frage der Zeit

> Teil 8: Stalin verhandelte zweigleisig 

> Teil 9: Die finale Verhandlungsrunde 

> Teil 10: Hektische Betriebsamkeit 

> Teil 11: Die letzten Stunden vor dem Kriegsausbruch

> Teil 12: Die Würfel sind gefallen

 


Gerd Schultze-Rhonhof 1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg 565 S., geb., EUR 34,– Best.-Nr. 88084




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Herb Pexa aus Saskatoon-Sask. Kanada

Mittwoch, 06-01-10 19:22

Zu : Nie wieder Krieg......... Christoph Hoelker
Es kann der beste nicht in Frieden leben wenn es den
boesen Nachbarn nicht gefaellt.... Viednam-Korea-
Irak- Afganistan.. ist alles die Schuld von Adolf
Hitler, ich glaube der sitzt jetzt in the White House
in Washington..... Servus... Kanadian Herb

 

Hugin von Greim aus Düsseldorf

Samstag, 26-12-09 20:22

Eine neuere Fassung der Studie über die Gleiwitzer Sendeaffäre :

http://www.megaupload.com/?d=0LUM6VLS

Eine von mir zusammengstellte Studie zur Kriegsschuldfrage :

http://www.megaupload.com/?d=IJJX8310

 

Heinz Kuttnik aus Berlin

Freitag, 11-12-09 17:26

Denke das die Geschichte um den zweiten Weltkrieg neu geschrieben werden muss.
Denn was der ehemaligen hochragige KGB-Mitarbeiter Viktoe Suworow in seinen Büchern offenlegt, was aus einem persönlichen Erleben stammt, und in Buchform erschienen ist wie auch in Deutscher Sprache erhältlich ist, wie zum Beispiel die Bücher "Der Eisbrecher" und "Stalins verhinderter Erstschlag" läst doch alle von unserer sozialistisch verseuchten Presse und Fernsehgesellschaften auf unser Volk losgelassen wird, genau ersichtlich erscheinen, wer der allergröste Lügenerzäler ist, der immer wieder gerade uns Deutschen mit der Verbotetenen Sippenhaftung dieser bescheuerten Politiker eine Schuldfrage einimpfen, welche nicht vorhanden ist.

 

Hugin von Greim aus Düsseldorf

Dienstag, 27-10-09 22:43

Nochwas zur Gleiwitzer Senderaffäre :

http://www.filefactory.com/file/a06g26e/n/Die_Wahrheit_ber_die_Gleiwitzer_Senderaff_re_pdf

 

Hugin von Greim aus Düsseldorf

Dienstag, 27-10-09 22:07

".... um die Vernichtung des polnischen Volkes. Spätestens hier hat er den Rubikon überschritten. Spätestens hier konnte man nicht mehr nur über einen 'klassischen' europäischen Krieg sprechen, sondern über ein Menschheitsverbrechen."

Nein,das stimmt so nicht!
Hätte Hitler,den Krieg wegen Lebensraum angefangen,so hätte er nicht am 2.9.1939 ein Friedensangebot den Polen angeboten.In den "Angebot" hieß es,das Polen sogar Reparationsleistungen für Kriegsschäden bekommen hätte.Doch der polnische Führer ging aufgrund englischen Rat nicht auf dieses Angebot ein.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Dienstag, 06-10-09 13:57

Der Autor hat Recht, solange man den Krieg gegen Polen nur als isolierte Kriegshandlung zur Wiederherstellung der alten Reichsgrenze versteht.
Aber leider hatte Hitler von Anbeginn mehr im Sinn. Es ging ihm nicht nur um die - in meinen Augen berechtigte - Revision von Versailles, sondern um die vollständige Vernichtung des polnischen Staates und - noch weitaus schlimmer - um die Vernichtung des polnischen Volkes. Spätestens hier hat er den Rubikon überschritten. Spätestens hier konnte man nicht mehr nur über einen 'klassischen' europäischen Krieg sprechen, sondern über ein Menschheitsverbrechen.

 

ALON AMSELLEM aus tel aviv

Samstag, 12-09-09 15:53

Thomas Urbatzka,

Frieden fuer uns Isreelis bedeutet, dass die "andere" Seite die Israelische-Begriffe nicht nur respektieren, sondern auch adoptieren SOLL.

 

Rolf Bürgel aus Darmstadt

Sonntag, 06-09-09 10:30

Ich besitze das ausgezeichnete Grundlagenwerk zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs .Insofern bringt die Serie in der JF mir nichts neues. Aber eine Frage habe an die JF-Redaktion. Warum bezeichnen auch Sie den 1. September 1939 als den Beginn des Zweiten Weltkrieges? Schultze-Rhonhoff hat seinem Buch den Untertitel "Der Krieg der viele Väter hatte" gegeben. Der Krieg im Pazifik hat schon zwei Jahre vor dem deutschen Polen-Feldzu begonnen. Michael Salweski hat die wichtige Frage gestellt, ob es sich beim Zweiten Weltkrieg überhaupt um EINEN Krieg gehandelt hat. Am 1. September 1939 begann der deutsch-polnische Krieg, mehr nicht.

 

O. Ditges aus NRW

Mittwoch, 02-09-09 15:10

@Paul Mannstein aus USA
soweit ich weiß, hatte Deutschland auch noch eine Volksabstimmung in den vom Reich abgetrennten Gebieten über deren Verbleib gefordert. Dies wurde von den Siegermächten abgelehnt und auch der Völkerbund schwieg zu diesem Bruch des Völkerrechtes, so wie er immer geschwiegen hat, wenn das Unrecht an Deutschland verübt wurde.
Man braucht nichts aufzurechnen, wir leben in einer neuen Zeit mit ganz neuen Kräfteverhältnissen, aber man sollte doch auch die Wahrheit aussprechen dürfen.

 

Bernd Sydow aus Berlin

Mittwoch, 02-09-09 07:28

In den Nachrichten und Beiträgen der öffentlich-rechtlichen Funkmedien, und quasi als Echo auch in den privaten, wird bezüglich des Kriegsbeginns stets vom "Überfall" der Wehrmacht auf Polen gesprochen.

Diesen Begriff halte ich für falsch. Denn ein Überfall ist ein plötzliches, unerwartetes Ereignis. Das würde eher auf den Einmarsch von Stalins Roter Armee in Polen zutreffen. Die deutschen Kriegshandlungen zeichneten sich dagegen schon seit längerem ab. Auch Polen rechnete wegen seiner Provok ationen gegen NS-Deutschland mit Krieg. Sogar russische Historiker weisen heute Polen eine Mitschuld am Kriegsausbruch zu.

In einem Brief an das ZDF habe ich auf diese falsche Wortwahl hingewiesen.

 

Willi Wurst aus Hamburg - Führungsbunker

Dienstag, 01-09-09 21:55

Einsatzbereitschaft herstellen !

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 01-09-09 21:16

Teil 4:

Die Bewohner der infolge des Versailler Friedensvertrags von Deutschland getrennten Stadt Danzig waren in ihrer übergroßen Mehrheit Deutsche , die aufrichtig die Wiedervereinigung mit ihrer historischen Heimat wünschten. Völlig natürlich war auch die Forderung bezüglich der Verkehrswege, um so mehr, als keine Ansprüche auf das Territorium des "polnischen Korridors" geltend gemacht wurde, der Deutschland in zwei Teile spaltete. Übrigens hatte Deutschland die durch den Versailler Vertrag herbeigeführten territorialen Veränderungen im Gegensatz zu den Westgrenzen niemals anerkannt.


Russischer Militarhistoriker: Sergej Kowaljow

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 01-09-09 21:11

Teil 3:

Wer die Geschichte des Zweiten Weltkriegs unvoreingenommen erforscht hat, weiß, dass dieser infolge der Weigerung Polens begonnen hat, den deutschen Forderungen stattzugeben. Weniger bekannt ist freilich, dass die Forderungen Deutschlands höchst gemäßigt waren: Der Anschluss Danzigs an das Dritte Reich sowie die Erlaubnis zum Bau extraterritorialer Autobahnen und Eisenbahnen, die Ostpreussen mit dem Hauptteil Deutschlands verbinden sollten. Diese beiden Forderungen kann man schwerlich als unbegründet bezeichnen.

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 01-09-09 21:08

Teil 2:

Bekanntlich lassen sich historische Fakten nur dann richtig einschätzen, wenn man sie in den Kontext der Ereignisse einbettet, die sich in einer bestimmten Periode abgespielt haben. Bei der Analyse des sowjetisch-deutsches Paktes darf man das weniger als ein Jahr zuvor abgeschlossene Münchner Abkommen nicht vergessen. Diese Geschehnisse sind eng miteinander verbunden, denn was sich in der bayrischen Hauptstadt zutrug, hat die Politik der UdSSR in mancher Hinsicht beeinflusst.

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 01-09-09 21:05

Teil 1:

Die heutigen Fälscher versuchen, die UdSSR als Anstifterin des Zweiten Weltkriegs darzustellen oder zumindest "zwei blutigen Diktatoren" ein gleiches Maß an Verantwortung für seine Entfesselung anzulasten. Ihr Lieblingsargument ist hierbei die am 23. August 1939 erfolgte Unterzeichnung des Nichtangriffspakts zwischen Deutschland und der Sowjetunion.



 

Olaf Ramcke aus Fellin

Dienstag, 01-09-09 20:55

Ich bedanke mich für die detaillierte Darstellung, nicht aber für die Deutung.

Wie soll man mit einem Mann umgehen, der nach einer Friedenslösung, in welcher ihm seine territorialen Forderungen zu Lasten eines anderen, dabei nicht befragten Staates, erfüllt wurden, sich den Rest dieses Staates im Vorbeigehen auch noch unter den Nagel reißt und der selbst danach wußte, daß ihn das einen Krieg gekostet hatte?

Hitler wußte außerdem ganz genau, welche Wirkung die Presse hat und wie man Zweifel streut; man lese da nur seinen Kommentar zum Ersten Weltkrieg.

Freilich, Hitler ging es nicht darum, den Westmächten den Krieg zu erklären, und wäre er ein psychisch gesunder Konservativer gewesen, so ließe sich mit einigem Recht darüber streiten, ob eine offene Vorherrschaft (wohl gemerkt!) Deutschlands in Mittel- und Osteuropa nicht vielleicht besser gewesen wäre.

So wurden die Deutschen dann ja auch in der Ukraine empfangen: mit offenen Armen. Und dann kam Erich Koch, den Hitler trotz aller Verfehlungen nicht anfaßte, wohingegen er einen Offizier, der ihm darin widersprach, die deutschen Truppen aus Norwegen abzuziehen, nur weil die Englänger Verstärkung schickten, so lange vom Dienst suspendierte, bis die Geschichte jenem Recht gegeben hatte.

 

Thomas Urbatzka aus Dormagen

Dienstag, 01-09-09 20:01

@Christoph Hölker aus Recklinghausen:
Ich stimme Ihnen zu 100 % zu! Aber wir sind leider auf dem besten Wege (Einschränkung der freien Meinungsäußerung, Wortbruch bei Politikern, geringes bis kein Interesse an Politik usw.) uns unsere Zukunft zu verbauen.

Allerdings kann Frieden und Versöhnung nur erreicht werden, wenn alle Beteiligten ihre Fehler (wir Deutschen, aber auch Polen, Russland, USA, Israel usw.) einsehen und sich auch für ihre Untaten und Verbrechen entschuldigen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder in Europa passieren kann.

Aber die Realität sieht leider anders aus.

 

Christoph Hölker aus D-45663 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln

Dienstag, 01-09-09 15:59

NIE WIEDER KRIEG UND NIE WIEDER DIKTATUR!!! - Das heißt: Wir wollen jetzt und in Zukunft IN FRIEDEN UND IN FREIHEIT leben!!! gez.: Christoph Hölker

 
 

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