Deutschland

Dienstag, 09.02.2010

Rot und radikal

Von Paul Leonhard

SPD-Politikerin Marquardt: „Keine Versöhnung mit Deutschland!“ Foto: Dt. Bundestag

Nach der Wende war sie mit ihrer Punkfrisur in den schwarzroten Farben der Anarchie der Paradiesvogel der PDS. Angela Marquardts Auftreten reichte aus, um es bei der um ein neues Image bemühten SED zur Partei-Vize zu bringen.

Dann aber störte die überzeugte Linksradikale das in der PDS „verbreitete autoritäre und nationale Denken“. Sie stellte die Beitragszahlung ein und flog 2003 raus – um 2008 der SPD beizutreten. Kurt Beck soll sie persönlich zum Übertritt aufgefordert haben. 

Den Antifaschismus mögen der 1971 in Ludwigslust Geborenen noch die DDR-Lehrer eingebleut haben. Als 15jährige wollte sie Berufsoffizier bei der Nationalen Volksarmee werden. Auch die Stasi nahm Einfluß auf das Mädchen, das in zerrütteten Verhältnissen aufwuchs. Daß sie 1987 eine Verpflichtungserklärung unterschrieben hatte, wurde 2002 bekannt, als Marquardt noch im Bundestag saß.

Linksradikales Aushängeschild

1996 versuchte die Staatsanwaltschaft Berlin ihre Netzseite zu zensieren, da sie einen Link zur verbotenen linksextremistischen Zeitschrift radikal gelegt hatte. Ein Jahr zuvor hatte Marquardt öffentlich den Brandanschlag auf die Druckerei dieser Zeitung mit den Worten gerechtfertigt: „Ich halte es für legitim, zu verhindern, daß die JUNGE FREIHEIT gedruckt werden kann.“

Heute ist die Linksradikale Aushängeschild der 2004 von SPD-Abgeordneten gegründeten „Denkfabrik“. Was da gedacht wird, dreht sich offenbar allein um das Thema „Rechtsextremismus“. Darüber hat die Politikwissenschaftlerin auch ihre Diplomarbeit geschrieben. Antifaschisten sind für Marquardt die gewaltbereiten Linksautonomen.

In diesem Zusammenhang gerät sie auch immer wieder in die Schlagzeilen. Als im Oktober im Vorfeld des zwanzigjährigen Jubiläums des Mauerfalls etwa 1.800 meist linksextreme Demonstranten unter dem Motto „Die Friedliche Revolution ein Mythos, die Freiheit eine Farce, Deutschland eine Zumutung“ durch Leipzig zogen, war die Demonstration von Angela Marquardt angemeldet worden. 

„Partei ist für mich nicht Heimat, sondern Struktur, um Politik zu machen“ 

Und auch jetzt, anläßlich des bevorstehenden Gedenkens an die Dresdner Opfer des alliierten Bombenterrors, zieht Marquardt die Fäden, um für Bambule zu sorgen. „Keine Versöhnung mit Deutschland!“ lautet das Motto der Demo, die sie laut Pressemeldung für den 12. Februar angemeldet hat.

Inzwischen geht es ihr bei den Antifa-Protesten nicht mehr darum, den Trauerzug der von Rechtsextremen unterwanderten Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland zu blockieren, sondern das bürgerliche Totengedenken zu stören. Den „wirklichen abstoßenden Opfermythos“ könne man jährlich in Dresden erleben, schrieb sie, und noch schlimmer sei: „Die Stadt will schlicht ihre Ruhe haben.“

Die Sozialdemokraten sind für Marquardt, die seit 2006 Mitarbeiterin im Bundestagsbüro von Andrea Nahles ist, dabei nur nützliche Idioten. In einem Zeit-Interview 2009 gab sie zu: „Partei ist für mich nicht Heimat, sondern Struktur, um Politik zu machen.“ 

JF 6/10



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S. Hoffmann aus V.

Samstag, 13-02-10 20:55

Angesichts der Tatsache, das auch die SPD in ihren Reihen Linksextremisten wie Frau Markquard hat, sollte gerade diese Partei künftig den Ball lieber ganz flach halten und nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen. Diese Partei hofiert ja selber Extremisten. Angenommen der CDU-Generalsekretär würde in seinem Büro eine Rechtsextremistin dulden, ginge erst einmal ein gewaltiger Aufschrei durch die Presse und es würden sofort Rückrittsforderungen kommen- und das zurecht. Läßt die SPD-Generalsekretärin Nahles aber eine Linksextremistin in ihrem Büro arbeiten ist das in den Medien nur eine Randnotiz wert und berechtigte Rücktrittsfoderungen bleiben auch aus. Diese Doppelmoral ist zum kotzen und das zeigt wieder mal nur wie blind man hierzulande auf dem linken Auge ist.

 

Anna Schmidt aus Hessen

Freitag, 12-02-10 19:54

@ Otto Ohnesorg
"Ich wette, die Nazionalsozialisten hatten ähnliche Organisationen."

Kann ich mir nicht vorstellen. Und wenn, dann waren sie sicher nicht mit solchen "Individuen" besetzt.

Dass soetwas von unseren Steuergeldern bezahlt wird - unfassbar!

 

Sebastian K aus Nordrot Westfalen

Freitag, 12-02-10 12:35

Tja,

in einer heilen Welt bedeutete das:
- Gesellschaftliche Ächtung
- Festungshaft

mindestens jedoch
- Kontrolle durch den Verfassungsschutz

Aber nein. Wir füttern sowas durch und kriechen vor ihren Kapriolen freier Meinungsäußerung - dem zelebrierten Selbsthass - im Dreck.
Ich gelange zur Überzeugung, dass diese Republik eben das kriegt, was sie verdient.

 

Freddy Flopp aus RLP

Donnerstag, 11-02-10 15:19

Welchen schweren Unfall hatte Angela Marquardt eigentlich, dass sie jetzt so entstellt aussieht und im Kopf anscheinend auch noch völlig verdreht ist?

 

Anna Luehse aus Hessen

Donnerstag, 11-02-10 00:29

"...den Trauerzug der von Rechtsextremen unterwanderten Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland zu blockieren, sondern das bürgerliche Totengedenken zu stören"

Daß sich auch Rechtsextremisten unter den Trauerzug mischen mag sein. Ob man daraus eine generelle Unterwanderung ableiten kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Bezeichnend für diese Republik, daß die Teilnehmer alle in einen Topf geworfen werden. Eine große Zahl der Teilnehmer kommt aus dem Kreis der noch "Normaldenkenden", die es einfach satt haben, daß dieser Staat seiner Toten nicht würdig gedenkt.

Empfehlenswert JF-Archiv: "Die Unfähigkeit zu trauern" von Carl-Gustaf Ströhm
http://www.jungefreiheit.de/Archiv.611.0.html

 

H Schauer aus Waldshut

Mittwoch, 10-02-10 12:31

Ich denke es spricht Bände über Frau Nahles, sich mit solchen Mitarbeitern zu umgeben! Sie alle tappen nur in den Fußstapfen unzähliger Vorgänger aus dem selben Milieu, seit mehr als einhundert Jahren oder noch länger. Und so lange und länger geht es schon darum, anderen seine Ideologie überzustülpen, ob die nun wollen oder nicht!
Wer nicht will, der wehrt sich eben, und Klugheit war dabei schon immer eine hilfreiche Eigenschaft. Ich bin da ganz zuversichtlich.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Mittwoch, 10-02-10 11:09

Zu der Person Marquardt ist von meinen Vorrednern bereits alles gesagt. Als mildernder Umstand für diese Linksfaschistin kann allenfalls gelten, dass es sich bei ihr um eine zutiefst gestörte Persönlichkeit handelt. Der Hass auf Andersdenkende dient dann nur noch als Ventil nach außen.
Schlimmer ist, dass die SPD solche verkorkste Typen auch noch bei sich aufnimmt und hochpäppelt. Aber eigentlich kein Wunder: wer eine Drohsel oder eine Nahles in den eigegenen Reihen hat, empfindet eine Marquardt vergleichsweise als normal.
Und diese Partei habe ich in den 70er jahren noch gewählt. Unvorstellbar heute...

 

Bernd Sydow aus Berlin

Mittwoch, 10-02-10 09:23

Die Verachtung edler menschlicher Werte und Empfindungen sowie der unbändige Haß auf Andersdenkende in Marquardts Äußerungen lassen Erinnerungen an die deutsche Bolschewistin Rosa Luxemburg wachwerden. Auch sie akzeptierte Gedankenfreiheit nur in den engen Grenzen der eigenen (kommunistischen) Weltanschauung.

Nun, Luxemburgs Ende 1919 ist bekannt. Aber die Zeiten haben sich geändert. Heute brauchen antideutsche anarchistisch-parasitäre Elemente wie A.M. nicht mehr um ihr Leben zu fürchten; sie bekommen statt dessen einen lukrativen Job bei unseren "Volksvertretern".

 

O. Ditges aus NRW

Dienstag, 09-02-10 22:10

Mein Beileid.

 

Tanja Krienen aus Waldeck

Dienstag, 09-02-10 18:56

AM: "Ich möchte, dass Feinde unschädlich gemacht werden und Menschen, die auf dem falschen Weg sind, geholfen wird" - http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,200484,00.html

 

karen meiser aus p

Dienstag, 09-02-10 18:30

Adolf Hitler soll nach einem Treffen mit BDM-Führerinnen erstaunt angemerkt haben, daß diese besonders häßlich seien.

Es ist die narzißtische Lust an der Machtausübung, welche maskuline und vom Schicksal vernachlässigte Frauen in ihren Bannkreis zieht. Frauen, denen weibliches Selbstbewußtsein fehlt und die von Minderwertigkeitskomplexen geplagt sind.

Frau Marquardt tut mir aufrichtig leid.

 

alter Sachse aus Zwickau

Dienstag, 09-02-10 18:03

Für mich ist das verunglückte Subjekt Marquardt nicht das Interessanteste.Interessant ist, daß sie im Büro der Abgeordneten u. stellv. Parteivorsitzenden Nahles arbeitet.Hinter der freundlichen Fassade der Nahles steckt abgrundtiefer Hass für alles deutsche.Aufbereitet u. angestachelt von solchen Typen wie Marquardt.

 

Timo Mummpitzen aus Würzburg

Dienstag, 09-02-10 15:51

"Es" sieht männlicher aus als unser amtierender Aussenminister.

 

Der Klaus aus Deutschland

Dienstag, 09-02-10 15:48

„Keine Versöhnung mit Deutschland!“

Wer? Na wer es wissen will! Linke Trottel mit reichen Eltern und KgR Knete in der Tasche hassen etwas was sie niemals begreifen können. Man muss sich trotzdem über das durchhaltevermögen wundern den immerhin hauen sie nicht ab oder bringen sich um das Leid in Deutschland leben zu müssen zu beenden. Nein, sie bleiben, knallhart wie sie sind! Würd ja sonst keiner die Miete zahlen.

 

Marc Thomas Rudolf aus Karlsruhe/Kiel

Dienstag, 09-02-10 13:26

Die Gefahr von Rechts ist die Legitimation und Ablenkung der realexistierenden Gefahr von Links in Form solcher Bizarr-Kreaturen wie Marquardt, die den totalitären Zugriff auf die Gehirne wünschen.

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Dienstag, 09-02-10 12:29

Das Äußere allein schon verrät alles!
Eine Person mit neurotischen Zügen, durch und durch zerfressen von einer Idiologie die sich aus Selbsthass nährt. Und das alles in einem vom Steuerzahler finanziertem politischen Amt! Das kann einem schon schlaflose Nächte bereiten.
Man stelle sich einmal vor, was man mit solchen Subjekten vor 70 Jahren gemacht hätte ...da wünsch ich mir eine Zeitmaschine, und nicht nur für Frau Marquardt!

 

Martin K. aus NRW

Dienstag, 09-02-10 12:28

Die sieht ja aus wie Petra Pau. Und die beiden haben bestimmt nicht nur die Optik gemeinsam.

 

S. Hoffmann aus V.

Dienstag, 09-02-10 11:18

Das sind dann immer genau die richtigen Leute die vor einer Gefahr "von rechts" warnen und das Thema Rechtsextremismus aufbauschen, um nämlich so vom Linksextremismus abzulenken. Bei solchen Deutschland-Hassern wie der Frau Marquartd kann einem nur schlecht werden. Gut zu wissen, das auch die SPD langsam von Linksextremisten unterwandert wird.

 

Heinrich der Löwe aus Hannover

Dienstag, 09-02-10 10:37

Einerseits ist ihr die Linkspartei zu autoritär und in ein paar Punkten zu national, andererseits wollte sie Offizier in der NVA werden?
Frau Marquardt, wie passt das zusammen?

Früher nannte man solche Personen beim Namen.
Nämlich Anarchisten!
Das diese Person bei Frau Nahles im Büro "arbeitet" sagt doch schon alles. Genauso wie die rot-roten Landesregierungen.
Die Linke und die SPD sind in der Realität schon längst eine Partei. Sie bleiben nur offiziell getrennt um mehr Stimmen abgreifen zu können. Fr. Marquardt ist eine klassische Scharnierfigur. Sie bildet das Komm.Relais zw. Linken und SPD.

 

Joachim Mader aus Hessen

Dienstag, 09-02-10 09:37

War es tatsächlich Naivität der SPD, A.Marquardt als Mitglied aufzunehmen? Sie ist doch das typische U-Boot. Rein in die SPD und diese auf dunkelrote Linie bringen!
Auch durch solche Aktionen wird die SPD unwählbar. Wie will man damit Mitglieder und Wähler gewinnen? Ich bin mir fast sicher, die Vereinigung mit der Linken rückt näher. Dazu paßt auch die "linke Denkfabrik".

 

Toni Roidl aus k.A.

Dienstag, 09-02-10 09:19

Dass sich die SPD dieser politischen Halbweltfigur willig an den Hals wirft, müsste eigentlich jedem sozialdemokratischen Arbeitnehmer arg zu denken geben. Das ist kein exotischer Paradiesvogel, sondern eine militante Linksfaschistin, die mit einem Bein knietief in der Chaoten- und Brandtstifterszene steht! Ihre Rolle als »Politikerin« erinnert an Goebbels: »Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen...«

 

Otto Ohnesorge aus Berlin

Dienstag, 09-02-10 09:06

Man muß nicht denken, daß Marquart dort ihrem Privatvergnügen nachgeht.
Marquart verdient dort ihr Geld. Dafür hat sie eine ganz bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Nämlich die Bekämpfung des politischen Gegners mit den etwas unsauberen Mitteln. Mitteln, mit denen die Großverdiener der roten Parteien nicht in Zusammenhang gebracht werden wollen.

Ich wette, die Nazionalsozialisten hatten ähnliche Organisationen.

Denn es geht immer um dasselbe. Das Durchsetzen von Ideologien und Interessen.

Würden unsere Gesetze angewandt, würden demokratische Werte etwas gelten in der BRD, würde Marquart gerade eine mehrjährige Gefängnisstrafe absitzen.

Was kann Deutschland dafür, daß die Marquart als Frau von der Natur so benachteiligt wurde?

 

MG 42 aus Oberbayern

Dienstag, 09-02-10 08:53

Was für ein dankbares Feindbild!

 

N B aus W

Dienstag, 09-02-10 08:52

Bei solchen Typen habe ich den besonders starken Eindruck, sie tragen Ihre persönlichen Defizite in die Politik hinnein.

 
 

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