Deutschland

Freitag, 24.07.2009

Immer mehr Deutsche wandern aus

 

Deutsches Auswandererhaus in Bremerhaven. Foto: Flickr/ohaoha

WIESBADEN. Auch im vergangenen Jahr haben wieder zahlreiche Deutsche ihre Heimat verlassen. Wie das Statistische Bundesamt meldete, kehrten zwar rund hunderttausend Deutsche aus dem Ausland zurück, gleichzeitig verließen aber etwa 175.000 die Bundesrepublik – die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnung 1954.

Aufgrund statistischer Schwierigkeiten konnte die genaue Zahl für 2008 nicht ermittelt werden, jedoch geht das Statistische Bundesamt von einem Wanderungsminus von 66.000 Personen aus.

Zuwanderung steigt an

Eine leichte Zunahme dagegen konnte bei der Einwanderung von Ausländern festgestellt werden. 563.000 Ausländer reisten aus Deutschland aus, aber 574.000 kamen aus dem Ausland hinzu.

Die häufigsten Herkunftsländer sind dabei Polen (120.000 Personen), Rumänien (47.000 Personen) und die Türkei (26.200 Personen). Stark zugenommen hat die Zuwanderung der Bulgaren (13 Prozent), Ungarn (elf Prozent), und Rumänen (acht Prozent). (FA)



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robert linder aus Vancouver

Dienstag, 28-07-09 03:20

Robert L Vancouver
War angestellter beim Land,ging mir gut,bin nicht gegangen aus ökonomischen gründen,habe hier von unten wieder angefangen mich hochgearbeitet,die 8 Wochen Urlaub das Weihnachtgeld Kindergeld,das alles habe ich festgestellt macht nicht glücklicher.Und wenn ich nach hause komme kann ich die Jammerein nicht mehr hören.
Nach 16 Jahren fühle ich mich "deutsch" wie in meinem ganzen leben,habe das immer gelebt.
Nur finde ich schade das der ego Gedanke den nationalen
total verträngt,ich muss immer wieder feststellen,das sich die Menschen zu hause lieber gegenseitig fertig machen,aber vor jedem Asylanten .
kriechen.Ich kann hier Deutsch sein,und alle respektieren das.
Gruß

 

Olaf Ramcke aus Fellin

Montag, 27-07-09 15:21

Verblutet Deutschland?

Mir wäre es neu, daß auch nur ein Auswanderer Deutschland fehlen würde. Jedenfalls benimmt sich niemand in Deutschland so. Mit wem man es auch zu tun hat, die Grundstimmung ist stets dieselbe wie beim Spiel "Reise nach Jerusalem".

Einerseits sollte das ja dazu führen, daß sich nur die Stärksten in Deutschland halten. Andererseits mag diese Art konzentrierter Stärke selbst schon für manche ein Auswanderungsgrund sein. Sicher, vereinzelt findet man solche Stärke auch andernorts, aber im nationalen Durchschnitt liegt Deutschland da ganz sicher weit vorne.

Vielleicht braucht Deutschland aber auch einfach nur mehr Frauen. 105 Männer auf 100 Frauen im entscheidenden Alter erzeugen einfach ein angespanntes Klima.

 

wolf hansen aus Heilbronn

Sonntag, 26-07-09 11:23

bei vielen kommentaren hier denke ich, das in ein paar stunden das licht in deutschland ausgeknipst wird. aus der ferne ist immer alles gut zu kommentieren. vor allendingen der beitrag aus zürich brachte mich zum lächeln... muss ja wirklich ein paradies dort sein.ich muss nicht irgendwo auf der welt sein, damit es mir finanziell besser geht. ich liebe meine heimat und ich weiss , das ich zur wahl das richtige kreuz mache und mir nichts vorzuwerfen habe. auch kann ich hier nicht alles ändern , was ich möchte. ich versuche es jedenfalls mit meinen möglichkeiten.

 

Maja Skonda aus USA

Sonntag, 26-07-09 03:28

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Ich bin selber vor einigen Jahren aus Deutschland geflüchtet und Lehre und Forsche jetzt an einer US-"Eliteuniversität". Für eine(n) motivierte(n) junge(n) Nachwuchsforscher(in) sind dt. Universitäten ein Albtraum. Die eingesessenen Professoren sind stinkfaul, wälzen alle Arbeit an ihre Mitarbeiter/Doktoranden ab, und sind zudem nicht übermäßig intelligent. Die Hörsääle sind überfüllt mit unmotivierten Studierenden, die seit der BA/MA Umstellung auch noch von vorne bis hinten betreut werden müssen. Zeit zum Forschen blieb mir da nicht.

 

Prabahindran Thambineera aus Zürich

Sonntag, 26-07-09 01:53

Was erlebe ich im Gespräch mit Deutschen hier in der Schweiz?

Sie haben manchmal Angst vor uns (!). Sie mögen unsere kleinliche, freundliche Art. Sie sind erstaunt über unsere tiefen Steuern. Sie finden, "unsere" Ausländer seien viiel netter und anständiger. Sie finden, auf unseren Strassen fahren fast nur die Luxusversionen ihrer deutschen Marken. Sie finden auch, der Kaffee schmeckt überall besser und unser Brot sei viel frischer.

Auf einen Vergleich mit Deutschland angesprochen, spüre ich die leise Wehmut, wenn sie feststellen müssen, dass Deutschland langsam den Bach 'runter geht. Leise Verachtung schwingt mit.

Was muss ich feststellen? Wir haben noch viel zu wenig Deutsche bei uns. Viel zu wenig!

 

20 Jahre raus aus Deutschland

Samstag, 25-07-09 23:21

@Wolf Hansen:

Als ich ging, hatte ich das gar nicht als Weglaufen gesehen. Mehr wie ein Abenteuer.

Ich hatte schlicht die Nase voll und hatte Lust auf etwas Neues. Ich ging das Risiko ein, in ein Land zu gehen, dessen Sprache ich nicht sprach und über das ich nur diffuse Vorstellungen hatte. Fleiss, Disziplin, harte Arbeit, hoher persönlicher und Zeiteinsatz. Die deutschen Tugenden zahlten und zahlen sich aus.

Aber sind diese Tugenden heute noch typisch für Deutschland?

Und gegen wen und für wen sollte ich denn "kämpfen", wenn ich es denn wollte? In Deutschland steht man doch sofort in der Naziecke, wenn man sich gegen das wehrt, was ganz besonders schief läuft. Und Bürokratie und Anspruchsdenken geben dir dann den Rest. Nein, danke.

 

Joachim Greenwood aus USA

Samstag, 25-07-09 21:51

Wolf Hansen in Heilbronn.
Die Ausgewanderten verstehen sie. Nur um zu kaempfen muss ein Kampf stattfinden!
Die Deutschen haben sich letargisch in Ihr Schicksal ergeben und sind fuer politische Kraempfe schon lange nicht mehr faehig. Die jungen ergehen sich in Anarchie und die welche sich nicht trauen schwafeln was von wir sind doch die guten. Wir haben uns doch alle sooooo lieb.
Man kann den Arzt nicht auf den Friedhof bestellen, dazu waehre es dann zu spaet. Wir helfen doch wo wir koennen. Schreiben in Blogs trotz Zensur und Verstuemmelungen unserer Beitrage weiter.

 

Joachim Greenwood aus USA

Samstag, 25-07-09 18:48

Man koennte Frau Merkel fragen, was wohl Junge Menschen aus ihrer Heimat treibt um im Aussland als Auslaender zu leben. Man hat keine Soziale Sicherheiten. Kindergeld, Sozialhilfe, Arbeitslosenversicherung alles Dinge von denen dort im Zielland noch nie jemand auch nur ansatzweise hoerte.
14 Gehaelter, Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle und Abfindungen wenn man den Job verliert sind unbekannt.
Also koennte man sagen, das diese Leute Leitstungsbereit und faehig sind Innovationen zu leisten welche Deutschland dringend benoetigt und von den Gastlaendern geschaetzt werden.
Starke Junge intelleigente Menschen die ihr Leben nicht auf Sozialstuetze aufbauen moechten sondern in ihrer Lebensplanung weit ueber marxistische Mangelverwaltung hinaus blicken.

 

wolf hansen aus Heilbronn

Samstag, 25-07-09 10:59

was soll aus deutschland werden, wenn jeder abhaut? nicht wegrennen, sondern kämpfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Paul Mannstein aus USA

Freitag, 24-07-09 22:17

Sie wahlen halt mit ihren Fussen statt an der Urne. Habs auch so gemacht.

 

Arthur German aus NRW

Freitag, 24-07-09 21:35

Wenn ich jung genug wäre, ich würde blitzschnell ausreisen und mir ein Land aussuchen, dass Einwanderungsgesetze hat,den unsere Grün-Rote Politik nie für nötig gefunden hat. Eine Stelle müsste für meine Kenntnisse im neuen Land vorhanden sein und selbstverständlich hätte ich die Landessprache ausreichend zu beherrschen.

Hier kommt jedes Gesindel unkontrolliert hinein und fällt gleich in die Sozialnetze u. kostenlose Krankenvers.
Von der Landessprache und den Gesetzen braucht kein Einwanderer hier etwas zu kennen, geschweige sie anzuerkennen!
Ghettobildung ist hier die Regel u. Leute, die nach 20Jahren hiersein die deutsche Sprache nie beherrschen.
Stellen wir für Hilfkräfte sind nicht mehr. Aber nur herein mit allen, wir zahlen ja!

 

20 Jahre raus aus Deutschland

Freitag, 24-07-09 20:16

Es sind die agilen und mobilen, die die etwas erreichen wollen, die arbeiten wollen, koste es was es wolle. Was oder wer bleibt zurück?

Nach 20 Jahren im Ausland kann ich diesen Schritt nur wärmstens empfehlen. Der Niedergang Deutschlands hat sich in den letzten 5-10 Jahren dermassen beschleunigt, dass ich wie Heine nur mit Grausen an die alte Heimat denke.

Reissaus nehmen vom Unigender-Multikulti-Islamisierungs-Links-Rechts-Extremismus, von den miesen und korrupten Politikern und der medialen Gesinnungsdiktatur.

Stattdessen Verantwortung für sein eigenes Leben, für seine Gesundheit und wirtschaftliche Sicherheit in Freiheit selbst zu übernehmen und nichts vom Staat zu erwarten, zahlt sich mit 70% Netto vom 1.6xBrutto absolut aus.

 

Joachim Greenwood aus USA

Freitag, 24-07-09 18:47

Ich weise schon Jahre auf dieses Ausbluten der Leistungstraeger Deutschlands hin.
Zuwanderer plus aus Rumaenien? Solche wie in Berlin????
Die klassischen Auswandererlaender haben die Grenzen fuer EU Buerger fast Luftdicht verriegelt.
Brasilien, Mexico usw. sind die neuen Renner und verursacht dort auch heftigst Probleme. Das hilft aber Deutschland nicht.
Jetzt noch Reichensteuer, also Vermoegen nochmal zu vertseuern welches scho zig mal vorher versteuert wurde? Das nennt man einen Fluchtbeschlaeuniger.
Wer bleibt ueber? Nun Muesliautonome, Leistungsverweigerer, Schrift und Sprachlose, Antifagewalttaeter und Alte. Man wird entweder wieder eine Mauer mit vollem Zubehoer errichten muessen oder ein Land der Religionsstrassenkriege regieren.
Frau Merkel - Deutschland ist tod es lebe der real existierende Sozialismuss deutscher Ausfuehrung III?

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Freitag, 24-07-09 15:36

dazu fällt mir nur eins ein:
Deutschland verblutet...
Was mit den beiden Weltkriegen begonnen wurde wird nun vollendet!

 

Hans Holt aus ehemals aus Berlin

Freitag, 24-07-09 14:58

Ich spreche nur für mich!
Was sollte mich in einem sozial kalten, überfremdeten und linkslastigen Deutschland halten?
Meine Entscheidung, D den Rücken zu kehren, habe ich nie bereut. Nun lebe ich als Fremder im fremden Land, es ist aber sozial und klimatisch warm (nicht Spanien) und linke Gutmenschen bestimmen nicht, was ich sagen darf und wie ich denken muss.
Natürlich vermisse ich die positiven Seiten des Deutschtums, aber diese werden weniger und weniger. Das jetzige, schwache, antinationale und zum Selbsthass neigende Land bring bei mir nur Ekel hervor. Ich hasse mein Vaterland nicht, ich verachte es nur.

 

Wolfgang W. aus München

Freitag, 24-07-09 12:41

Welche einzige Gemeinsamkeit verbindet die Auswanderung der Deutschen aus Deutschland einerseits und der von der Politik betriebenen Einwanderung nach Deutschland andererseits?

Beide Vorgänage senken den durchschnittlichen IQ in Deutschland...

Wäre zum Lachen, wenns nicht wahr wäre.

 

Existimator Impius aus Bielefeld

Freitag, 24-07-09 12:10

Naja, man kann es auch teilweise positiv sehen: Lieber Osteuropäer als Orientalen.

 

michael leyer aus Düsseldorf

Freitag, 24-07-09 11:33

Nicht alle sind so, aber als Wirtschaftsflüchtling würde ich auch dahin gehen, wo es mir am besten ginge. Leider können diese Menschen die Auswanderer aber nicht ersetzen.

 
 

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